Die hier erstmals vollständig in deutscher Übersetzung vorliegenden Theologischen Traktate des "letzten Römers" und "ersten Scholastikers" Boethius (gest. 524) waren bislang allenfalls Kennern antiker und mittelalterlichen Denkens geläufig. Dabei bieten sie einen besonders guten Einblick in die Verfahrensweise, Möglichkeiten und Grenzen der Verquickung neuplatonischer Philosophie mit christlicher Dogmatik.
Friedrich Schlegel gilt als der bedeutendste Theoretiker der Frühromantik. An die Stelle des Primats der Vernunft setzt er die freischwebende "Phantasie", an die Stelle der Annahme des reinen, selbstbewußten Seins die des werdenden, unbewußten "Universums". Die Transzendentalphilosophie (1800-1801) bietet den einzigen Versuch Schlegels, seine philosophische Position quasi systematisch darzustellen und gilt zugleich als die Schlüsselschrift zum Selbstbild der deutschen Romantik.
Michael Elsässer zeigt einen neuen Weg in die Philosophie Schlegels, des bedeutendsten Theoretikers der Frühromantik. Elsässer analysiert Schlegels, seinem Lebensinteresse entspringende Kritik am Vernunft- und Seinsbegriff vorheriger Philosophie.
Die hier erstmals vollständig in deutscher Übersetzung vorliegenden Theologischen Traktate des "letzten Römers" und "ersten Scholastikers" Boethius (gest. 524) waren bislang allenfalls Kennern antiker und mittelalterlichen Denkens geläufig. Dabei bieten sie einen besonders guten Einblick in die Verfahrensweise, Möglichkeiten und Grenzen der Verquickung neuplatonischer Philosophie mit christlicher Dogmatik.
Friedrich Schlegel gilt als der bedeutendste Theoretiker der Frühromantik. An die Stelle des Primats der Vernunft setzt er die freischwebende "Phantasie", an die Stelle der Annahme des reinen, selbstbewußten Seins die des werdenden, unbewußten "Universums". Die Transzendentalphilosophie (1800-1801) bietet den einzigen Versuch Schlegels, seine philosophische Position quasi systematisch darzustellen und gilt zugleich als die Schlüsselschrift zum Selbstbild der deutschen Romantik.
Michael Elsässer zeigt einen neuen Weg in die Philosophie Schlegels, des bedeutendsten Theoretikers der Frühromantik. Elsässer analysiert Schlegels, seinem Lebensinteresse entspringende Kritik am Vernunft- und Seinsbegriff vorheriger Philosophie.