The series Sprache und Wissen [Language and Knowledge] is a publication platform for high-quality papers on German linguistics with interdisciplinary focus. The series takes on current trends in the scientific community from a linguistic perspective in order to show how general and expert knowledge are made possible through language and gain perspective through it. The linguistic treatment of discursive knowledge formats aims to advance the field of linguistics and other sciences interested in language in an innovative way. The series presents papers with semantic, pragmatic, and syntactic approaches from the perspective of variety-specific as well as text- and discourse-linguistic cognitive interest. The series welcomes monographs as well as systematically-structured anthologies and conference proceedings. Editorial Board:Markus HundtWolf-Andreas LiebertJuliane SchröterBerbeli WanningIngo H. WarnkeMartin Wengeler
Im massenmedialen Interdiskurs über Klimawandel sind Argumentationen aus Spezialdiskursen unterschiedlicher Handlungsfelder wie Recht, Ethik, Naturwissenschaften etc. zentral. Diese Felder wirken sich stark auf die Art und Weise des Argumentierens und auf die Akzeptanz der Argumentationen aus. Gleichzeitig sind Argumentationen auf der Diskursebene miteinander verflochten in einer topologischen Diskursformationen. Dieses Buch wirft deshalb einen Blick auf die materialen Argumentationen über den Klimawandel in deutschsprachigen Schweizer Medien zwischen 2007 und 2014. Die Grundlage bildet ein Korpus von 30 000 Zeitungsartikeln und Fernsehbeiträgen. Aufgrund der Handlungsfeldspezifik ist ein diskursspezifischer Zugang zu Argumentationen unabdingbar. Als Rahmen dient deshalb der diskurshistorische Ansatz, in den eine sektorale Argumentationstheorie eingebettet wurde, die die feldspezifische, argumentations- und diskursanalytische Betrachtung der Argumentationen in diesem spezifischen Diskurs ermöglicht. Gleichzeitig wurde mit der digitalen Diskursanalyse ein Anknüpfungspunkt für korpuslinguistische Zugänge wie etwa Topic Modelling geschaffen und unter dem Rückgriff auf die normative Pragma-Diaketik ein Gerüst entwickelt, um die materialen Topoi beschreiben zu können. Das Resultat ist eine topologische Diskursformation mit 88 ausdifferenzierten Topoi im medialen Diskurs über den Klimawandel.
The series Sprache und Wissen [Language and Knowledge] is a publication platform for high-quality papers on German linguistics with interdisciplinary focus. The series takes on current trends in the scientific community from a linguistic perspective in order to show how general and expert knowledge are made possible through language and gain perspective through it. The linguistic treatment of discursive knowledge formats aims to advance the field of linguistics and other sciences interested in language in an innovative way. The series presents papers with semantic, pragmatic, and syntactic approaches from the perspective of variety-specific as well as text- and discourse-linguistic cognitive interest. The series welcomes monographs as well as systematically-structured anthologies and conference proceedings. Editorial Board:Markus HundtWolf-Andreas LiebertJuliane SchröterBerbeli WanningIngo H. WarnkeMartin Wengeler
Im massenmedialen Interdiskurs über Klimawandel sind Argumentationen aus Spezialdiskursen unterschiedlicher Handlungsfelder wie Recht, Ethik, Naturwissenschaften etc. zentral. Diese Felder wirken sich stark auf die Art und Weise des Argumentierens und auf die Akzeptanz der Argumentationen aus. Gleichzeitig sind Argumentationen auf der Diskursebene miteinander verflochten in einer topologischen Diskursformationen. Dieses Buch wirft deshalb einen Blick auf die materialen Argumentationen über den Klimawandel in deutschsprachigen Schweizer Medien zwischen 2007 und 2014. Die Grundlage bildet ein Korpus von 30 000 Zeitungsartikeln und Fernsehbeiträgen. Aufgrund der Handlungsfeldspezifik ist ein diskursspezifischer Zugang zu Argumentationen unabdingbar. Als Rahmen dient deshalb der diskurshistorische Ansatz, in den eine sektorale Argumentationstheorie eingebettet wurde, die die feldspezifische, argumentations- und diskursanalytische Betrachtung der Argumentationen in diesem spezifischen Diskurs ermöglicht. Gleichzeitig wurde mit der digitalen Diskursanalyse ein Anknüpfungspunkt für korpuslinguistische Zugänge wie etwa Topic Modelling geschaffen und unter dem Rückgriff auf die normative Pragma-Diaketik ein Gerüst entwickelt, um die materialen Topoi beschreiben zu können. Das Resultat ist eine topologische Diskursformation mit 88 ausdifferenzierten Topoi im medialen Diskurs über den Klimawandel.