Nicolaus Sombart – författare
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Häftad, Engelska, 2005
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Kaiser Wilhelm II (1859-1941) is one of the most fascinating figures in European history. Inheriting the 'mightiest throne on earth' in 1888, he played a central part in fashioning the policies which culminated in the catastrophe of 1914-18, the collapse of the Reich, and his own abdication. To an extraordinary extent he was also representative of his epoch: brilliant, bizarre, aggressive, insecure. Yet German historians have virtually ignored him. They have written the history of the Kaiserreich without the Kaiser, of Wilhelminism without Wilhelm, leaving the field to the amateurs. Recently, the conviction has been growing, in Germany as well as in American and Great Britain, that the huge advances achieved in the social and economic history of Imperial Germany must now be complemented by deeper research into the Kaiser's character, his role in decision-making, and his relationship to the social and cultural values of his era. In September 1979, a dozen historians met in the Kaiser's palace on Corfu to discuss these questions: this book contains their findings.
Inbunden, Tyska
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Tyska, 2022223 kr
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Juden, Chaos, Weiber – überall Feinde, überall Angst. Carl Schmitt als Vertreter des Ordnungsdenkens des patriarchalischen Zeitalters, sein Fall als Muster einer antiliberalen, antiparlamentarischen und antifeministischen Mentalitätsgeschichte. Nicolaus Sombarts Analyse eines psychopathologischen Schemas, das bis heute weitergegeben wird, erweist sich als beeindruckend aktuell.Mit seiner umfangreichen Studie taucht Sombart hinab in die Gedankenwelt Carl Schmitts, den er seit seiner Kindheit sehr gut kannte. Er verfolgt kennzeichnende Seitenwege, offenbart Verbindungen, sich Wiederholendes, ständig Mitlaufendes, immer wieder Mitgedachtes während aller Lebensphasen des Staatsrechtlers. Er steigt tief in den Kosmos des Gelesenen, Gelobten, Geliebten in Kunst, Literatur und Wissenschaft ein. Er entlarvt Ängste, Klischeevorstellungen, Defekte und Schwächen, die sich in vermeintlich sachlichen Theorien fortsetzten. Und indem er dies alles für Carl Schmitt tut, tut er es gleichzeitig für eine ganze Denktradition. Heute wird klar, was Sombart noch nicht wissen konnte: nämlich, dass er nicht nur die psychischen Hintergründe der Denkmuster einer bestimmten akademischen Generation, die noch im Kaiserreich wurzelte, offenlegte, sondern ein Denken, das weiterhin tradiert worden ist und immer noch mit eruptiver Aggressivität in den Diskurs zurückdrängt, wenn politische Umstände die Zeit reif dafür erscheinen lassen. Sombart bot den Wegweiser zu diesem Denken. Es ist Zeit, sich seiner Untersuchung wieder ernsthaft zu widmen.