Nina Grabe – författare
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Die Welt als Bühne
Geschichte des europäischen Theaters. Fünfter Band: 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts
Inbunden, Tyska, 2007
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Band 5 der Theatergeschichte steht im Zeichen des Umbruchs. Ein umfassender Wertewandel, die eskalierende Politisierung, das Aufkommen einer starken alternativen Theaterbewegung und - am Ende des Jahrhunderts - die künstlerische Orientierungssuche und die damit verbundene Frage nach der Positionierung des Theaters haben in den letzten 50 Jahren Theatergeschichte geprägt. Ein bewegender und spannender Einblick.
Inbunden, Tyska, 2007
1 146 kr
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Band 6 deckt das Gesamtwerk mit Registern ab. Er enthält ein Titelregister, das sämtliche Titel der besprochenen Theaterstücke nennt, Namen- und Ortsregister der Bände 1 bis 5, eine Chronik und eine thematisch gegliederte Bibliografie. Ein unverzichtbares Arbeitsmittel.
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PDF, Tyska, 2016866 kr
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Nina Grabe untersucht erstmals – vorwiegend anhand von Beispielen aus Göttingen, Hildesheim und Hannover – die Entwicklung der stationären Altersversorgung in Niedersachsen von 1945 bis 1975. In den Jahren nach Kriegsende musste die Versorgung tausender obdach- und mittelloser über 65-Jähriger sichergestellt werden, darunter zahlreiche Flüchtlinge. Die defizitäre Situation der Altenbetreuung führte innerhalb der Wohlfahrtspflege letztendlich zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit der Notlage betreuungsbedürftiger alter Menschen. Der Großteil neuer Konzepte fand aber erst ab den frühen 1960er Jahren Umsetzung, im Zusammenhang mit einer zunehmenden Medikalisierung, Professionalisierung und Privatisierung der Altenpflege. Zu dieser Zeit änderten sich auch die Anforderungen an das fast ausschließlich weibliche Pflegepersonal. Daraus entstand schließlich eine eigenständige Altenpflegeausbildung. Innerhalb des gesamten Untersuchungszeitraums existierten jedoch sowohl zwischen den verschiedenen Einrichtungen als auch zwischen den verschiedenen Kommunen erhebliche strukturelle Unterschiede.
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PDF, Tyska, 2019650 kr
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Nina Grabe widmet sich erstmals dem - bislang weitgehend vernachlassigten - Schicksal alterer, d. h. uber 50jahriger, "e;Displaced Persons"e; (DPs) bzw. "e;Heimatloser Auslander"e;. Unter ihnen waren auch betreuungsbedurftige alte Menschen, die bereits nach Ende des Zweiten Weltkriegs Unterkunft in speziellen Altersheimen fanden. Ab 1950 fungierten die christlichen freien Wohlfahrtsverbande als Heimtrager. Bei den Heimbewohnern handelte es sich fast ausschlielich um Osteuropaer, zumeist christlicher Religion, die entweder als ehemalige Zwangsarbeiter oder als Fluchtlinge und Kollaborateure nach Deutschland gelangt waren. Mit einem Fokus auf dem Zeitraum von 1950 bis 1975, also nach der durch die westlichen Alliierten erfolgten Ubergabe der DP-Betreuung in die Hande der Bundesrepublik, fragt Grabe nach dem Schicksal dieser Menschen: In welchem gesundheitlichen Zustand befanden sie sich? Wie gestaltete sich der Umgang mit den Mitbewohnern? Existierten nationale und kulturelle Differenzen? Waren die alten Menschen Diskriminierungen durch die deutsche Bevolkerung ausgesetzt? Wie sahen die institutionellen Rahmenbedingungen und der Heimalltag aus?
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PDF, Tyska, 2022522 kr
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Obwohl sich der Großteil der jüdischen Überlebenden für die Auswanderung entschied, verblieb eine kleine Anzahl deutscher Juden im Land ihrer Verfolger – darunter viele ältere Menschen. In einigen westdeutschen Städten kam es daher bereits kurz nach Kriegsende nicht nur zur (Neu-)Gründung jüdischer Gemeinden, sondern auch zur Einrichtung jüdischer Altersheime. Diese boten sowohl den Überlebenden der Konzentrationslager als auch den aus der Emigration zurückgekehrten älteren Menschen Unterkunft.Nina Grabe unterzieht die Situation der Heime und der dort lebenden alten Menschen erstmals einer näheren Betrachtung: Wie gestalteten sich der Heimalltag und die Aufnahmemodalitäten? In welcher Weise wirkte sich die Verfolgungsgeschichte der Bewohner auf ihre körperliche und psychische Gesundheit sowie auf das Zusammenleben und die Beziehungen zu den Mitbewohnern und dem Personal aus? Legten die Heim-Leitungen Wert auf die Einhaltung religiöser Bräuche und Speisevorschriften? Wie konnte vor dem Hintergrund des allgegenwärtigen Mangels an Pflegepersonal die pflegerische und medizinische Betreuung der Heimbewohner gewährleistet werden?