Nina Kleinoder – författare
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PDF, Tyska, 2016764 kr
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Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen wird unter verschiedenen Prämissen diskutiert: Dabei muss sich unternehmerisches Engagement immer auch an seinem betriebswirtschaftlichen "Wert" messen lassen. Der Arbeitsschutz bildet hier keine Ausnahme. Zugleich erscheint ein umfassender Gesundheitsschutz in der bundesdeutschen Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts als gesellschaftliche Selbstverständlichkeit.In ihrer Studie greift Nina Kleinöder die historischen Entwicklungen von Technisierung, Automation und gesetzlichem Ausbau der Schutzmechanismen auf, die dabei aber in ihrer Entstehung, Ausprägung und Genese im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Prozessen und betrieblicher Praxis hinterfragt werden. Am Beispiel der Eisen- und Stahlindustrie an Rhein und Ruhr rückt das Problemfeld "Unfall" im Verlauf des 20. Jahrhunderts über das Aufsichtssystem von Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaften hinaus in den Fokus: Arbeitsschutz wird hier als kooperativer Verflechtungsprozess zahlreicher Akteure und Einflüsse aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft verstanden, in dem die Unternehmen immer wieder eine proaktive Rolle einnahmen.Die Arbeit wurde mit dem drupa preis 2015 ausgezeichnet.
Security and Insecurity in Business History
Case Studies in the Perception and Negotiation of Threats
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PDF, Engelska, 2021698 kr
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In der Unternehmensgeschichte wurde das Thema "Sicherheit" bislang wenig systematisch bearbeitet. Der Band macht einen ersten Versuch, die Ansätze der Historischen Sicherheitsforschung auf Unternehmen anzuwenden und die historische Dynamik von "Sicherheit" jenseits statischer Risikobegriffe an Fallbeispielen seit dem späten 19. Jahrhundert zu analysieren. Gemäß den theoretischen Annahmen der Historischen Sicherheitsforschung gehen wir davon aus, dass die konkrete Bedeutung von "Sicherheit" im jeweiligen historischen Zusammenhang verhandelt wurde. Die Sicherheitserwartungen von Unternehmen können nicht allein aus ihrer Orientierung an Marktrisiken erklärt werden. Ihre Wahrnehmung von Risiko und Gefahr folgte historisch wandelbaren "Sicherheitsgrammatiken".Mit Beiträgen vonMarcus Böick, Christian Kleinschmidt, Mark Jakob & Nina Kleinöder, Sabine Pitteloud, Kristin Stanwick Bårnås, Christian Marx, Ole Sparenberg, Sascha Brünig und Eva Schäffler.Dieser Band steht im Zusammenhang mit der Nomos-Schriftenreihe "Politiken der Sicherheit", die vom Sonderforschungsbereich/Transregio 138 "Dynamiken der Sicherheit" an den Universitäten Marburg und Gießen herausgegeben und unterstützt wird.