Nina-Marie Schüchter – författare
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Del 255 - Image
wunderkammern als künstlerische Praxis
Häftad, Tyska, 2025
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PDF, Tyska, 2021204 kr
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Das sechste Massenaussterben von Flora und Fauna hat bereits begonnen. Die politischen Maßnahmen und zivilgesellschaftlichen Kampagnen, die darauf abzielen, die Katastrophe noch zu stoppen oder wenigstens einzudämmen, werden meist damit begründet, dass Tiere und Pflanzen verloren gehen könnten, die Menschen das Überleben sichern oder die der Menschheit in Zukunft nützlich sein könnten. In dieser Ausgabe von Tierstudien wird der Blick umgekehrt und das Artensterben von den Tieren aus perspektiviert, um auf weniger anthropozentrische Weise für den Erhalt von Arten und Individuen zu argumentieren.Dabei werden die unterschiedlichen Narrative analysiert, die sich in den wissenschaftlichen Debatten und künstlerischen Verhandlungen von Artensterben formiert haben. Aus ihrer jeweiligen disziplinären Perspektive reflektieren und deuten die Autor*innen das gegenwärtige Verschwinden bzw. den drohenden Verlust von Arten und zeigen, wie beides in Texten, Kunstwerken, Filmen und Museen als Denkfigur und ästhetische Größe produktiv gemacht wird.Im Fokus der Artikel stehen u. a. ausgestorbene Elefanten, die letzten Wandertauben, verschwundene Nebelparder und gefährdete Insekten, aber auch erfolgreicher Fischschutz, Rewilding-Narrationen und taxidermische Präparate bedrohter Spezies. Die Beiträge thematisieren musikethnologische, ethische, kultur- und literaturwissenschaftliche und theologische Debatten zum anthropogenen Ökozid sowie Fragen der zwischenartlichen Gerechtigkeit.Extinction. Das große Sterben bildet damit einen der ersten deutschsprachigen Sammelbände im Kontext des neuen Forschungsfeldes der Extinction Studies.Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Vinciane Despret, Julia Ditter, Simone Horstmann, Daniel Lau, Nina-Marie Schüchter, Wolfgang Schwerdt, Helena Simonett, Anna Wienhues und Christian Zumbrägel.Mit künstlerischen Beiträgen von Marcus Coates, Alisa Hecke / Julian Rauter, Katrin Petroschkat / Susanne Schmitt, Christina M. Schachtschabel und Lina Tegtmeyer.
Häftad, Tyska, 2025
198 kr
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PDF, Tyska, 2025179 kr
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Erde ist im empathischen Sinn lebendig und ermöglicht Leben. Böden sind nicht nur buchstäblich Grundlage irdischer Existenz, sie stellen auch Nahrungsmittel für alle Lebewesen bereit und beherbergen bis zu einem Viertel der terrestrischen Biodiversität. Erde wimmelt nur so vor Würmern, Käfern, Milben, Spinnen, Schnecken, Asseln, Engerlingen und Milliarden Mikroorganismen. Sie kompostieren, sanieren und restaurieren Böden und stellen Erde her. Doch bis zu 40 % aller Böden sind geschädigt: Erde wird weggespült, versiegelt, vergiftet, versalzen, verschmutzt, verseucht, ausgedörrt, ausgelaugt und überdüngt. Fracking, Extraktivismus und industrielle Landwirtschaft stellen Bedrohungen für die Integrität der Erde und damit des ganzen Planeten dar.Dabei ist das Schicksal aller Erdlinge, egal ob menschlich oder mehr-als-menschlich, über erdgebundene Phänomene, Praktiken und Diskurse eng miteinander verzahnt. Bruno Latour fordert beispielsweise zu einem postanthropozentrischen "Terrestrisch-Werden" auf, María Puig del la Bellacasa entwickelt eine dringend notwendige Fürsorgeethik für Böden und Donna Haraway beschreibt nicht nur die sympoietische Qualität und materielle Bedeutung von Erde, sondern betont auch: "We are compost." Oft werden allerdings bei den aktuellen Diskussionen um Böden, Erde und Land die Tiere ausgelassen oder nur am Rande erwähnt.Deshalb rückt Tierstudien die Erdlinge in den Fokus: Dieser Band beschäftigt sich mit Tieren, die in oder unter der Erde leben oder die von der prekären Situation der Böden besonders betroffen sind. Themenfelder sind u.a. die Ästhetik von Würmern, bodennahes Schreiben und eine Lyrik des Unterirdischen, Erdgeruch, subterrane Soundscapes, metamorphische Erdbeziehungen, das Wertesystem des Ackerbodens und insekteninvolvierende Erd-Utopien.Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Veronika Beck, Filippo Bertoni, Nicola Kopf, Laura Pappalardo, Laura M. Reiling, Markus Schroer, Nina-Marie Schüchter, Julia Katharina Thiemann und Martin Ullrich.Mit künstlerischen Beiträgen von Jenny Kendler, Daro Montag, Claire Pentecost und Linnéa Ryshke.