Risiken von Glücksspielen um Geld, insbesondere auch für Jugendliche, sind seit geraumer Zeit Gegenstand der politischen und gesellschaftlichen Diskussion.Das vorliegende Buch diskutiert die Forschungslage zum Glücksspielen in Deutschland und stellt die Ergebnisse einer Studie vor, die dazu beitragen soll, die empirische Grundlage für die Ableitung wirksamer Präventionsansätze im Bereich Glücksspielen zu verbessern.Im Rahmen einer breit angelegten Online-Befragung von fast 7.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland wurden über das Spielverhalten hinaus - von Lotto, Sportwetten, Internet-Glücksspiel, bis hin zu Geldgewinnspielgeräten - eine Vielzahl von Daten zum Freizeitverhalten und zur Lebenswelt der Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfasst. Dabei zeigte sich u. a., dass Glücksspielen an sich noch kein Hinweis auf eine Problemlage ist, sondern dass bei problematischen Spielern das missbräuchliche Glücksspiel offensichtlich nur ein Symptom vielfältiger dahinterliegender Problematiken ist.
Während die traditionelle Marketingforschung die Konsumenten in den Vordergrund stellt, gilt seit neuem der Marketingwettbewerb als eine der wichtigsten Herausforderungen in Wissenschaft und Praxis; denn das Verhalten von Konkurrenten determiniert Markterfolg einer Firma grundlegend.Aufbauend auf verhaltenswissenschaftlichen Erkenntnissen untersucht Oliver W. Kaul die Entstehung von Wettbewerberreputation für Aggressivität (WRA) sowie deren Bedeutung für zukünftiges Wettbewerbsverhalten. Der Autor entwickelt ein theoretisches Rahmenwerk, das er empirisch testet, und zeigt Implikationen für die Marketingpraxis auf.