Johann Wolfgang von Goethe is recognised as a giant of world literature; an exceptionally prolific and versatile writer. As a student, he composed pastoral plays in the style of the waning Rococo. With Gotz von Berlichingen, a drama conceived in the spirit of Shakespeare, he joined the avant-garde Sturm und Drang authors. His epistolary novel The Sorrows of Young Werther elicited fervent responses among those who rejected the traditions of the Enlightenment, and in his tragedy Faust, which evolved over a 60-year period, he created a prototype of the Romantic hero. Furthermore, based on his studies in literary theory, he developed a concept of 'world literature' that he hoped would foster communication among writers of different nations.
The German polymath Johann Wolfgang von Goethe is often seen as the quintessential eighteenth-century tourist, though with the exception of a trip to Italy he hardly left his homeland. Compared to several of his peripatetic contemporaries, he took few actual journeys, and the list of European cities in which he never set foot is quite long. He never saw Vienna, Paris, or London, for example, and he only once visited Berlin. During the last thirty years of his life he was essentially a homebound writer, but his intensive mental journeys countered this sedentary lifestyle, and the misconception of Goethe as a traveler springs from the uniquely international influence of his writing. While Goethe's Italian Journey is a classic piece of travel writing, it was the product of his only extended physical journey. The majority, rather, were of the mind, taken amid the pages of books by others. In his reading, Goethe was the prototypical eighteenth-century armchair traveler, developing knowledge of places both near and far through the words and eyewitness accounts of others. In Goethe: Journeys of the Mind, Nancy Boerner and Gabrielle Bersier explore what it was that made the great writer distinct from his peers and offer insight into the ways that Goethe was able to explore the cultures and environments of places he never saw with his own eyes.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) vereinte in sich die Gaben des Dichters, Denkers und Forschers. Er schuf wortgewaltige Poesien, mit «Faust» als seinem Chef d''Œuvre. Sein Leben lang reflektierte er über gesellschaftliche und politische Zustände, über Aspekte der Kunst und über Fragen des Glaubens. Als Naturforscher bemühte er sich, Zusammenhänge der pflanzlichen und der tierischen Metamorphose aufzudecken. Das Amt als Staatsminister verband ihn mit den Gegebenheiten des öffentlichen Lebens. Weithin gilt er als einer der großen Universalisten der neueren Zeit.Friedrich Schiller (1759-1805) war ein freier Schriftsteller: zeitlebens angewiesen auf Zuwendungen der Freunde, auf aristokratische Mäzene, auf immer geschickter ausgehandelte Vorschüsse wohlwollender Verleger. Er war bürgerlicher Dichter und Intellektueller: Er schrieb von Räubern, Verbrechern, Geistersehern, Feldherren, Heroinen und eidgenössischen Hausvätern, verfasste avangardistische ästhetisch-philosophische und historische, also politische Schriften.Friedrich Hölderlin (1770-1843) war Dichten «in dürftiger Zeit» Schicksal und Beruf. Sein Ringen um eine dichterische Sprache, die kompromissloser Ausdruck einer «künftigen Revolution der Gesinnungen und Vorstellungsarten» sein wollte, wurde nur von wenigen seiner Zeitgenossen verstanden. Bis zur letzten Erschöpfung seiner Kräfte arbeitete er an Texten, die überkommene Denk- und Schreibmuster radikal aufbrachen. Die neuen Dimensionen dieses Dichtens haben sich in ihrer weitreichenden Konsequent recht eigentlich erst in der jüngsten Moderne erschlossen.Heinrich von Kleist (1777-1811) war einer der größten Dichter deutscher Sprache, dem jedoch zu Lebzeiten die ehrgeizig erstrebte Anerkennung versagt blieb. In diesem Band wird geschildert, wie es Kleist gelang, aus den Nöten seiner unglücklichen Existenz ein Werk zu destillieren, das an beunruhigender Faszination bis heute ohne Vergleich ist.
Johann Wolfgang von Goethe - Dichter, Denker und Forscher, dessen Werke die Welt bewegten.Johann Wolfgang von Goethe war ein Universalgenie, das in sich die Gaben des Dichters, Denkers und Forschers vereinte. Mit seinem literarischen Meisterwerk Faust schuf er ein Monument der Weltliteratur. Goethe reflektierte sein Leben lang über gesellschaftliche und politische Zustände, über Aspekte der Kunst und Fragen des Glaubens. Als Naturforscher bemühte er sich, Zusammenhänge der pflanzlichen und tierischen Metamorphose aufzudecken.Sein Amt als Staatsminister in Weimar verband ihn mit den Gegebenheiten des öffentlichen Lebens. Goethe gilt weithin als einer der großen Universalisten der neueren Zeit, der die Weimarer Klassik prägte und die literarischen Epochen Sturm und Drang sowie Klassik entscheidend mitgestaltete. Diese Biografie zeichnet das faszinierende Leben und Wirken Goethes nach und gewährt tiefe Einblicke in das Schaffen des bedeutendsten deutschen Dichters.