Die Digitalisierung von Staat und öffentlicher Verwaltung erweitert und verändert das Wissen, auf dem die Erfüllung öffentlicher Aufgaben und das öffentliche Handeln aufbauen. Seine Erarbeitung, Speicherung, Weitergabe und Nutzung erfordert die Verschränkung von menschlichen und automatisch erarbeiteten und bereit gestellten Wissensanteilen. Insbesondere die Analyse großer Datenbestände bietet viele Chancen. Dabei sind die Unterschiede der sehr vielfältigen öffentlichen Agenden und die rechtlichen Bindungen des staatlichen Handelns zu beachten. Der Band bietet hierfür differenzierte Ansätze, welche die zunehmende Vernetzung öffentlichen Handelns und Anforderungen des "Open Government" berücksichtigen.Mit Beiträgen vonKlaus Lenk, Ulrich Meyerholt und Peter Wengelowski.
Unternehmen werden durch Ziele und Strategien gesteuert. Das Wissen der Organisationsmitglieder ist bei der Entwicklung, Implementierung und Realisierung strategischer Vorhaben notwendig. Umfangreiche und aktuelle Marktinformationen müssen im Rahmen der Kundenorientierung integriert und für die Unternehmenssteuerung genutzt werden. Die Durchdringung des Unternehmens mit strategisch wichtigen Informationen ermöglicht Flexibilität und schnelle Anpassung an den Markt. Die Berücksichtigung des Mitarbeiterwissens erhöht die Akzeptanz von strategischen Ideen und vermindert die Informationsfilterung. In der Arbeit wird in Abgrenzung zur Fremd- und Selbststeuerung gezeigt, dass eine kontextorientierte Steuerung diese Anforderungen erfüllen kann, wenn die Unternehmensstruktur, das Personal, die Managementsysteme und die Unternehmenskultur die gemeinsame Ziel- und Strategieentwicklung unterstützen.