Pit Wahl – författare
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PDF, Tyska, 2016499 kr
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Die zwölf Beiträge des Bandes beschreiben einen Themenkomplex, dem eine hohe soziale und gesellschaftliche Relevanz zukommt. Man denke an die Flüchtlinge und Asylsuchenden, die aktuell auf die Bereitschaft in Europa zur Öffnung von Grenzen angewiesen sind, an die bildungspolitischen Diskurse zu Fragen von Exklusion – Inklusion oder an Menschen, die für ihr seelisches Wachstum und ihre psychische Gesundheit den Rückhalt in einer Gemeinschaft suchen und brauchen, aber ausgegrenzt und allein gelassen werden. Der Band erörtert zum Thema »Geschlossene Gesellschaften« institutionelle und gruppendynamische Fragen wie auch individuelle Konflikte und Hintergründe, die im Zusammenhang stehen mit der Erfahrung von Zugehörigkeit, Vertrautheit und Einbezogensein auf der einen bzw. Abgrenzung, Ausgrenzung und Ausgeschlossensein auf der anderen Seite.Der Band dokumentiert die Vorträge der Jahrestagung 2015 der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie. Sie reflektieren das eigene Verhalten kritisch: etwa wenn benannt und beschrieben wird, wie sich Erwachsenenanalytiker von analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten abgrenzen, wenn dem Punkt nachgegangen wird, wie Ausbildungsinstitute mit Missbrauchsfällen in den eigenen Reihen umgehen oder wenn die Haltung der psychoanalytischen Community gegenüber Homosexualität aufgearbeitet wird.Mit Beiträgen von Albrecht Stadler, Bärbel Husmann, Holger Kirsch, Angelika Elisabeth Otto, Judith Steinbeck, Heiner Sasse, Natalie Pampel, Mathias Hirsch, Petr Günsberg, Elisabeth Rohrbach, Michael J. Froese, Elisabeth Fuchs-Brüninghoff und Marion Werth.
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PDF, Tyska, 2017476 kr
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Menschen haben ein Bedürfnis nach Generativität. Sie sind kreativ tätig, um etwas von sich und den eigenen Werten an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Dabei sind sie sowohl im biologischen Sinn reproduktiv – das heißt, sie bekommen Kinder, versorgen, erziehen und begleiten sie – wie auch sozial: sie schaffen und hinterlassen materielle, ideelle und kulturelle Werte, die sie an die Nachgeborenen weitergeben. Darin drückt sich das Bedürfnis aus, in der Welt Spuren zu hinterlassen.Im vorliegenden Band wird dieses Themenspektrum aus psychoanalytischer und tiefenpsychologischer Sicht erforscht. Welche (Um-)Welt geben die aktuell in der Verantwortung stehenden Erwachsenen an "ihre" Kinder weiter? Lässt sich im Rahmen einer analytischen Psychotherapie die Fähigkeit zur Bewältigung gelingender Elternschaft entwickeln? Welche Herausforderungen kommen heute auf eine Mutter, welche auf einen Vater zu und wie haben sich diese generativen Aufgaben im Laufe der Zeit verändert? Kann ein Bildervergleich zwischen den Werken eines Urgroßvaters und seiner Urenkelin bei der Beantwortung dieser Fragen hilfreich sein? Können individuell initiierte Entwicklungshilfeprojekte einen bedeutsamen Beitrag leisten?Mit Beiträgen von Stephan Borrmann, Gertraud Butzke-Bogner, Elisabeth Fuchs-Brüninghoff, Monika Huff-Müller, Alexandra Schmidt, Bettina Schubert, Marion Werth, Norbert Winkler, Gerd Wördehoff und Pit Wahl.
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PDF, Tyska, 2018476 kr
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Menschen lieben, ist eng verbunden mit Selbst- und Selbstwertgefühlen. Das gilt auch für das Gegenteil, den Hass. In den Beiträgen des Tagungsbands der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie geht es unter der Leitidee »Wer bin ich und wen ich liebe« um das Ringen um Selbsterkenntnis in Relation zu »bedeutsamen Anderen«. Im Rahmen dieses Themenspektrums werden Genderbezüge auf dem Hintergrund der Prozesse der eigenen (psychosexuellen) Geschlechtsidentitätsentwicklung reflektiert. Hier geht es unter anderem um Fragen zur Transsexualität und zu einem Trend, der als »Trans-Gesundheit« bezeichnet werden kann. Ausführlich wird von der psychotherapeutisch-psychoanalytischen Fall-Arbeit berichtet, in der insbesondere Probleme der Verschränkung von Körpererleben, früher Spiegelung und dem Ringen um Selbstfindung und Selbstwerdung angesprochen werden. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang auch, wie im Rahmen psychotherapeutischer Begegnungen mit Liebesgefühlen von Patienten und Therapeuten umgegangen werden kann. Nicht zuletzt kommen gruppendynamische Prozesse zur Sprache, die sich aktuell am politisch rechten Rand unserer Gesellschaft ereignen und in denen sich Selbstwert- und Hassgefühle auf fatale Weise verschränken und gegen »andere« richten. Als gemeinsame Klammer all dieser unterschiedlichen Problemstellungen fungiert letztlich die Frage, wer wen oder was wie und warum liebt oder hasst, akzeptiert oder ablehnt.
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PDF, Tyska, 2019480 kr
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Spaltung, Ambivalenz und Integration werden als relevante Formen psychischer Verarbeitungsprozesse und Abwehrmechanismen in der klinisch-therapeutischen und psychosozialen Arbeit anhand zahlreicher Fallbeispiele und aktueller sozialer und gesellschaftlicher Herausforderungen (Altern, Migration) diskutiert. Deutlich wird, dass innerseelische Spaltungsprozesse, die Entwicklungsfortschritte oft blockieren, in schwierigen Entwicklungsphasen zeitweise überlebensnotwendig sein können. Das Phänomen der Ambivalenz, alltagssprachlich oft als Ausdruck von Schwäche gedeutet, erweist sich als eine konstruktive Fähigkeit. Es geht hier um die Entwicklung von Toleranz gegenüber Ungewissheit und Uneindeutigkeit und um den Umgang mit gegenläufigen Gedanken, Gefühlen und Verhaltenstendenzen. Die Fähigkeit zur Integration von Widersprüchlichkeit kann als Maßstab für Therapieerfolg und als Zeichen psychischer Gesundheit und seelischer Reife verstanden werden.
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PDF, Tyska, 2007476 kr
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Die Suche nach dem Sinn des Lebens, nach Orientierung, nach dauerhaften Werten ist angesichts der Chancen und Risiken der Globalisierung, der Umweltzerstörung, der ungerechten Verteilung von Ressourcen, der zahlreichen internationalen Konflikte und Kriege für viele wichtiger denn je. 1931, also vor über 75 Jahren, hat Alfred Adler seine Schrift »What life should mean to you« veröffentlicht, die später unter dem Titel »Wozu leben wir?« publiziert worden ist. In diesem Band setzten sich Wissenschaftler verschiedenster Fachgebiete mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Dabei zeigt sich, dass Adlers Gedanken an Aktualität nichts eingebüßt haben.
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PDF, Tyska, 2009480 kr
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In diesem Buch werden zwei seit Beginn der psychoanalytischen Bewegung rivalisierende theoretische Leitkonzepte aufgegriffen: »Macht« und »Lust«. Dabei dürfte auf der Ebene persönlicher Eigenschaften Adler mit seiner lustvollen Orientierung am Wiener Kaffeehausleben eher Varianten des »Lustprinzips« verkörpert haben, während Freuds Domäne die Fragen der Macht und des Einflusses waren. In ihren Theorien verhielt es sich jedoch umgekehrt: Adler hielt die Frage der »Macht« für entscheidend, während Freud das Thema der »Lust/Lidibo« als leitendes Konstrukt fokussierte. Neben anderen Differenzen lag hier einer der Anstöße zum endgültigen Bruch zwischen Freud und Adler. Seit den Streitereien der Gründungsväter sind mittlerweile 100 Jahre vergangen. Somit scheint die Zeit reif zu sein, das breite konnotative Spektrum der beiden motivationalen Konzepte »Macht« (von konstruktiver »Wirkmächtigkeit« bis hin zu Machtmissbrauch) und »Lust« (von Vitalität, Liebe, Eros, Sexualität bis hin zu Destruktivität) neu auszuloten und auf aktuelle gesellschaftliche und fachliche Diskurse zu beziehen. Mit »Macht« und »Lust« liegen analytische Kategorien vor, die gerade, weil es sich um psycho-analytische Kategorien handelt, sowohl die Subjektseite als auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in ihrer dynamischen, entwicklungsbezogenen und wechselseitigen Beeinflussung erfassen können.
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PDF, Tyska, 2010510 kr
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Die in diesem Band dokumentierten Beiträge, die sich auf die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie (DGIP) 2009 in Mainz beziehen, reflektieren intersubjektives Geschehen in zwischenmenschlichen Konflikten und im psychotherapeutischen Beziehungskontext. Mit Verweis auf den Roman »Robinson Crusoe« geht es um intrapsychische Prozesse unter der Bedingung der (unfreiwilligen oder freiwillig gewählten) Isolation.Alfred Adler, den man als »Vorläufer der interpersonalen Psychoanalyse« bezeichnen kann, hat in seinen theoretischen Entwürfen besonders die soziale Bezogenheit des Menschen, den »Sinn für andere«, als unverzichtbar für die persönliche Entwicklung, die Individuation, betont. Die Beiträge in diesem Band diskutieren intersubjektives Geschehen unter historisch-literarischen, intrapsychischen, pädagogischen, therapeutischen und psychoanalytischen Aspekten und verbinden diese mit Reflexionen über die Bedeutung von Getrenntheit, Isolation und Selbstbezug, einem Thema, dem in Daniel Defoes Roman »Robinson Crusoe« ein zentraler Stellenwert zukommt.
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PDF, Tyska, 2014476 kr
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SMS, E-Mail, Skype und Facebook: Wie beeinflussen die mittlerweile nahezu überall und jederzeit verfügbaren elektronischen Medien die psychische Entwicklung und das soziale Leben der Menschen, seien es Kinder, Jugendliche oder Erwachsene? In welchem Maße bestimmen und (ko-)strukturieren sie die Persönlichkeit, das Selbst- und Fremderleben und die zwischenmenschlichen Beziehungen? Wann und unter welchen Bedingungen spielt der Umgang mit neuen Medien eine positive, entwicklungsfördernde Rolle und unter welchen Umständen hat er problematische oder gar schädigende Folgen für die seelische Gesundheit?Mediziner, Psychologen und Pädagogen berichten aus der (sozial-)pädagogischen, psychotherapeutisch-psychoanalytischen und beraterischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und setzen sich kontrovers mit Bereicherungen wie auch Gefährdungen auseinander, die das Leben mit und in virtuellen Welten mit sich bringt.
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PDF, Tyska, 2015476 kr
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Welchen Stellenwert haben künstlerische Perspektiven auf die menschliche Psyche? Und für die Seelenarbeit? Ermöglicht das theoretische Wissen über die Dynamik des Seelischen einen besseren Deutungszugang zum Verständnis von Kunstwerken? Lässt sich künstlerisches Gestalten psychotherapeutisch anwenden? Ist psychoanalytische Praxis eine Kunstform?Die Felder Kunst und Psychoanalyse wissen beide um die entscheidende Bedeutung unbewusster Phänomene. Es handelt sich um eine höchst inspirierende wechselseitige Bezogenheit, die gerade in der Konfrontation, im Widerspruch, in der Irritation und selbst in der Provokation ein ungemein innovatives Potenzial besitzt. Die Zusammenschau von Kunst und Psyche gibt Einblicke in seelische Abläufe. Indem die Beiträge des Bandes der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie bildende Kunst, Literatur, Musik und Film als Spiegel seelischen Geschehens interpretieren, generieren sie psychologisches Wissen. Insofern als künstlerische Gestaltung selbst in Therapie und Beratung einbezogen werden kann, entstehen neue, besondere Begegnungs- und Berührungszusammenhänge zwischen Kunst und Psyche.
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PDF, Tyska, 2020476 kr
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Menschen sammeln und speichern im Laufe ihres Lebens Eindrücke, die sich zu inneren Bildern formen. Innere Bilder sind Nachklang, Ausdruck, Verarbeitung und Deutung von Erfahrungen im Lebensverlauf. Was heißt das genau?Innere Bilder beeinflussen und gestalten die Selbstwahrnehmung sowie die Wahrnehmung der dinglichen und personellen Umwelt. Innere Bilder und das Erleben und Verhalten bedingen sich wechselseitig und werden zu einem charakteristischen Bestandteil der Person, das heißt der Persönlichkeitsbildung. Sowohl die schulische, intellektuelle Bildung wie auch Herzensbildung entstehen im Miteinander, in der Bezogenheit auf Eltern, Geschwister, Lehrer, bedeutsame Andere und auf die Welt. Aber auch im klinisch-therapeutischen Alltag, in der Arbeit mit traumatisierten Patienten, in der psychosozialen (Familien-)Arbeit und bei der Analyse gesellschaftlicher Phänomene und Herausforderungen werden Bildungsprozesse angestoßen. Die Einbeziehung der dabei entstehenden (unbewussten) inneren Bilder und die Arbeit mit ihnen erlauben einen tiefen und vielschichtigen Zugang zur menschlichen Psyche.
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Tyska, 2018476 kr
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Menschen lieben, ist eng verbunden mit Selbst- und Selbstwertgefühlen. Das gilt auch für das Gegenteil, den Hass. In den Beiträgen des Tagungsbands der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie geht es unter der Leitidee »Wer bin ich und wen ich liebe« um das Ringen um Selbsterkenntnis in Relation zu »bedeutsamen Anderen«. Im Rahmen dieses Themenspektrums werden Genderbezüge auf dem Hintergrund der Prozesse der eigenen (psychosexuellen) Geschlechtsidentitätsentwicklung reflektiert. Hier geht es unter anderem um Fragen zur Transsexualität und zu einem Trend, der als »Trans-Gesundheit« bezeichnet werden kann. Ausführlich wird von der psychotherapeutisch-psychoanalytischen Fall-Arbeit berichtet, in der insbesondere Probleme der Verschränkung von Körpererleben, früher Spiegelung und dem Ringen um Selbstfindung und Selbstwerdung angesprochen werden. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang auch, wie im Rahmen psychotherapeutischer Begegnungen mit Liebesgefühlen von Patienten und Therapeuten umgegangen werden kann. Nicht zuletzt kommen gruppendynamische Prozesse zur Sprache, die sich aktuell am politisch rechten Rand unserer Gesellschaft ereignen und in denen sich Selbstwert- und Hassgefühle auf fatale Weise verschränken und gegen »andere« richten. Als gemeinsame Klammer all dieser unterschiedlichen Problemstellungen fungiert letztlich die Frage, wer wen oder was wie und warum liebt oder hasst, akzeptiert oder ablehnt.
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Welchen Stellenwert haben künstlerische Perspektiven auf die menschliche Psyche? Und für die Seelenarbeit? Ermöglicht das theoretische Wissen über die Dynamik des Seelischen einen besseren Deutungszugang zum Verständnis von Kunstwerken? Lässt sich künstlerisches Gestalten psychotherapeutisch anwenden? Ist psychoanalytische Praxis eine Kunstform?Die Felder Kunst und Psychoanalyse wissen beide um die entscheidende Bedeutung unbewusster Phänomene. Es handelt sich um eine höchst inspirierende wechselseitige Bezogenheit, die gerade in der Konfrontation, im Widerspruch, in der Irritation und selbst in der Provokation ein ungemein innovatives Potenzial besitzt. Die Zusammenschau von Kunst und Psyche gibt Einblicke in seelische Abläufe. Indem die Beiträge des Bandes der Deutschen Gesellschaft für Individualpsychologie bildende Kunst, Literatur, Musik und Film als Spiegel seelischen Geschehens interpretieren, generieren sie psychologisches Wissen. Insofern als künstlerische Gestaltung selbst in Therapie und Beratung einbezogen werden kann, entstehen neue, besondere Begegnungs- und Berührungszusammenhänge zwischen Kunst und Psyche.
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Tyska, 2017480 kr
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Menschen haben ein Bedürfnis nach Generativität. Sie sind kreativ tätig, um etwas von sich und den eigenen Werten an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Dabei sind sie sowohl im biologischen Sinn reproduktiv – das heißt, sie bekommen Kinder, versorgen, erziehen und begleiten sie – wie auch sozial: sie schaffen und hinterlassen materielle, ideelle und kulturelle Werte, die sie an die Nachgeborenen weitergeben. Darin drückt sich das Bedürfnis aus, in der Welt Spuren zu hinterlassen.Im vorliegenden Band wird dieses Themenspektrum aus psychoanalytischer und tiefenpsychologischer Sicht erforscht. Welche (Um-)Welt geben die aktuell in der Verantwortung stehenden Erwachsenen an "ihre" Kinder weiter? Lässt sich im Rahmen einer analytischen Psychotherapie die Fähigkeit zur Bewältigung gelingender Elternschaft entwickeln? Welche Herausforderungen kommen heute auf eine Mutter, welche auf einen Vater zu und wie haben sich diese generativen Aufgaben im Laufe der Zeit verändert? Kann ein Bildervergleich zwischen den Werken eines Urgroßvaters und seiner Urenkelin bei der Beantwortung dieser Fragen hilfreich sein? Können individuell initiierte Entwicklungshilfeprojekte einen bedeutsamen Beitrag leisten?Mit Beiträgen von Stephan Borrmann, Gertraud Butzke-Bogner, Elisabeth Fuchs-Brüninghoff, Monika Huff-Müller, Alexandra Schmidt, Bettina Schubert, Marion Werth, Norbert Winkler, Gerd Wördehoff und Pit Wahl.
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Spaltung, Ambivalenz und Integration werden als relevante Formen psychischer Verarbeitungsprozesse und Abwehrmechanismen in der klinisch-therapeutischen und psychosozialen Arbeit anhand zahlreicher Fallbeispiele und aktueller sozialer und gesellschaftlicher Herausforderungen (Altern, Migration) diskutiert. Deutlich wird, dass innerseelische Spaltungsprozesse, die Entwicklungsfortschritte oft blockieren, in schwierigen Entwicklungsphasen zeitweise überlebensnotwendig sein können. Das Phänomen der Ambivalenz, alltagssprachlich oft als Ausdruck von Schwäche gedeutet, erweist sich als eine konstruktive Fähigkeit. Es geht hier um die Entwicklung von Toleranz gegenüber Ungewissheit und Uneindeutigkeit und um den Umgang mit gegenläufigen Gedanken, Gefühlen und Verhaltenstendenzen. Die Fähigkeit zur Integration von Widersprüchlichkeit kann als Maßstab für Therapieerfolg und als Zeichen psychischer Gesundheit und seelischer Reife verstanden werden.