Rainer Metzner – författare
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PDF, Tyska, 2017482 kr
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Lange Zeit wurde der Jakobusbrief an Paulus gemessen. Das verstellte den Blick auf sein eigenes Profil. Die Forschung etwa der letzten drei Jahrzehnte hat die "stroherne Epistel", die so spröde nicht ist, wie es das Urteil Martin Luthers nahelegt, rehabilitiert. Ein in der kirchlichen Tradition sonst unbekannter Jakobus schreibt einen paränetischen Brief, in welchem er christliche Gemeinden seiner Umwelt unterweist, den ihnen im Glauben gewiesenen Weg in Bindung an das "Wort der Wahrheit" und in Abgrenzung von der gottfeindlichen "Welt" fortzuschreiten.Leidenschaftlich plädiert Jakobus für ein im Glauben und Tun gleichermaßen bestimmtes Leben, das sich von der Weisheit Gottes lenken lässt. Er zeichnet ein praktisches Christentum mit klarem Sozialethos, ohne jedoch theologische Kompetenz vermissen zu lassen. Der Brief hat wenig Zeit- und Lokalkolorit, doch sprechen verschiedene Indizien für eine Entstehung in Rom nicht vor Beginn des 2. Jahrhunderts. Auch wenn er nur zögerlich in den Kanon gelangte, bleibt er ein wichtiges Zeugnis biblischer Tradition, die Rainer Metzner kompetent und anschaulich darstellt und kommentiert.[The Epistle of James]For a long time the Epistle of James has been judged mainly in relation to Paul. This obscured the view on its own distinct profile. The research of the last three decades has rehabilitated the epistle which is not as dry as its characterization by Luther as an epistle like straw" suggests. James, a person otherwise unknown in the ecclesial tradition, writes a paraenetic letter teaching the Christian communities in his setting to pursue the path which has been shown to them in faith, clinging to the "word of truth" and rejecting the God opposing "world". Passionately he advocates a life which is determined in faith and practice likewise by the wisdom of God. He draws a picture of a practical Christianity with clear social ethics but not without theological competence. The epistle displays only few traits of its local and historical context, but there is some evidence that it was written in Rome not before the beginning of the second century.
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PDF, Tyska, 2022594 kr
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Die Bibel birgt einen Schatz von volkstümlichen Redewendungen. Zu ihnen gehören z.B. sich ins Fäustchen lachen, die Haare zu Berge stehen, gegen den Strom schwimmen. Martin Luther und sein Team von Übersetzern haben sich ihrer mit Vorliebe bedient, um die biblischen Originalsprachen anschaulich, dem Volk aufs Maul sehend, zu übersetzen. Redewendungen sind feste Wortverbindungen einer Sprachgemeinschaft. Sie spiegeln Einstellungen und Verhaltensweisen wider, vereinfachen die Kommunikation, machen sprachliche Äußerungen attraktiv. Die vorliegende Arbeit stellt 350 Redewendungen der Lutherbibel vor. Sie erklärt ihre Bedeutung im Kontext des Bibeltextes und verdeutlicht ihren Einfluss auf die deutsche Sprache an Beispielen aus literarischen Werken (Belletristik, Lieddichtung, Philosophie, Geschichte).[A Sealed Book. The Biblical Idioms]The Bible contains a treasure trove of popular idioms. They include, for example, laughing in one''s sleeve, one''s hair standing on end, striving against the stream. Martin Luther and his team of translators liked to use them to vividly translate the original biblical language, looking at how people really talk. Idioms are fixed word combinations of a language community. They reflect attitudes and behaviours, simplify communication, and make linguistic expressions attractive. This work presents 350 idioms of the Luther Bible. It explains their meaning in the context of the biblical text and illustrates their influence on the German language with examples from literary works (fiction, song poetry, philosophy, history).
Häftad, Tyska, 2025
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PDF, Tyska, 2025519 kr
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Sprichwörter sind im Wortbestand weitgehend stabile, traditionelle, volksnahe Sätze, die eine allgemeingültige Lebensregel oder Weisheit kurz und prägnant zum Ausdruck bringen. Sie spiegeln Mentalitäten und Sichtweisen, erklären, belehren, bestätigen, überzeugen, mahnen und warnen. Die Bibel enthält eine Reihe bekannter Sprichwörter, die noch heute in Umlauf sind. Zu ihnen gehören »Der Mensch denkt, Gott lenkt«, »Hochmut kommt vor dem Fall« und »Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach«. Im Deutschen hat vor allem die volkstümliche Lutherbibel zur Verbreitung von Sprichwörtern beigetragen. Die vorliegende Arbeit stellt 150 Sprichwörter der Lutherbibel vor. Sie erklärt ihre Bedeutung im Zusammenhang des Bibeltextes und verdeutlicht ihren Einfluss auf die deutsche Sprache an Beispielen aus den Bereichen Belletristik, Lieddichtung, Philosophie und Geschichte.[Man proposes, God disposes. The Proverbs of the Bible]Proverbs are largely stable, traditional, popular sentences that express a universal rule of life or wisdom briefly and concisely. They reflect mentalities and points of view, explain, instruct, confirm, convince, admonish and warn. The Bible contains a number of well-known proverbs that are still in circulation today. These include »Der Mensch denkt, Gott lenkt«, »Hochmut kommt vor dem Fall« and »Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach«. In German, the popular Luther Bible in particular contributed to the spread of proverbs. This work presents 150 proverbs from the Luther Bible. It explains their meaning in the context of the biblical text and illustrates their influence on the German language with examples from literary works (fiction, song poetry, philosophy, and history).
Del 6619 - Beck Paperback
Mit Feuereifer und Engelszungen
Häftad, Tyska, 2026
193 kr
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PDF, Tyska, 20081 545 kr
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Die Geschichts- und Bibelwissenschaft verzeichnet in den letzten Jahren ein verstärktes Interesse an biographischen Studien. Sie machen deutlich, dass Gesellschaft, Kultur und Religion nur dann zu verstehen sind, wenn man die sie tragenden Persönlichkeiten kennt mitsamt ihren konkreten Geschichten, Erfahrungen und Lebensprofilen. Die Geschichtsschreibung erwähnt bevorzugt die führenden Persönlichkeiten, denen als Prominente eine erhöhte Aufmerksamkeit zukommt, denn sie verkörpern etwas Besonderes. Auch das Neue Testament kennt eine Reihe solcher Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Ihren Namen, ihren Geschichten und den Spuren, die sie in der Welt der ersten Christen hinterlassen haben, ist Rainer Metzner nachgegangen und hat auch auf außerbiblische Quellen zurückgegriffen.In seiner Prosopographie begegnen Kaiser, Senatoren, Ritter und städtische Ratsherren, führende Persönlichkeiten der römischen Reichsaristokratie, wie auch Könige, Landesfürsten und Hohepriester. Bei Metzner begegnen dem Leser aber auch Sozialbanditen, Zeichenpropheten und Magier, die sich in den Geschichtsbüchern einen Namen gemacht haben.
Häftad, Tyska, 1995
1 969 kr
Tillfälligt slut
Del 122 - Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament
Das Verständnis der Sünde im Johannesevangelium
Inbunden, Tyska, 1999
2 233 kr
Tillfälligt slut
Das Johannesevangelium ist in den letzten Jahren zunehmend in den Blickpunkt biblischer Forschung geraten. Die für das Verständnis des 4. Evangeliums grundlegende Sündenthematik ist jedoch nicht in gleichem Maße wie etwa bei Paulus berücksichtigt worden. Rainer Metzner erhellt diesen Bereich johanneischer Soteriologie. Er untersucht alle einschlägigen Belege zum Begriff 'Sünde'. Dabei wird deutlich, daß die bereits im Prolog angedeutete Konfrontation von Gott und ungläubiger Welt den Horizont für die Entfaltung des Sündenbegriffs bildet. Der 4. Evangelist entwickelt ein ausgeprägtes Offenbarungsverständnis, durch das die Sünde nicht als Verstoß gegen das Gesetz oder als moralische Verfehlung, sondern als totaler Widerspruch gegen Gottes Offenbarung in Jesus Christus zur Geltung kommt. Das Johannesevangelium zeigt, daß die Sündenthematik im Zusammenhang des Rechtsstreites Gottes mit der ungläubigen Welt entfaltet wird. Die sühnende Lebenshingabe Jesu Christi macht offenbar, daß der Rechsstreit zugunsten Gottes, seines Offenbarers und seiner Gemeinde entschieden wird. Rainer Metzner untersucht den theologiegeschichtlichen Standort des Johannesevangeliums, um die Eigenart des johanneischen Sündenbegriffs deutlich zu machen. Der 4. Evangelist steht Paulus und dem 1. Johannesbrief nahe. Er hat das Anliegen der paulinischen Sündenthematik in einer gegenüber der Gesetzesproblematik bei Paulus veränderten Lage zur Geltung gebracht. Der 1. Johannesbrief hat den johanneischen Sündenbegriff auf die aktuelle innergemeindliche Konfrontation hin ausgelegt.