Rainer Weinert – författare
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Der Plan als Befehl und Fiktion
Wirtschaftsführung in der DDR. Gespräche und Analysen
Häftad, Tyska, 1995
500 kr
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Problemstellung und Vorgehensweise Erkenntnisinteressen Im November 1989 fiel in Berlin die Mauer, und die Deutsche Demokratische Republik, der erste sozialistische Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Bo den, brach zusammen; fast zeitgleich folgten die Volksrepubliken Polen, Tsche choslowakei, Ungarn und Rumänien; schließlich implodierte die Sowjetunion, die KPdSU wurde verboten. Innerhalb weniger Monate brach eines der größten Machtimperien der Weltgeschichte zusammen. Dieser Zusammenbruch wurde weder prognostiziert noch in der Form der Selbstauflösung für denkbar gehalten. Um die damit im Zusammenhang stehenden Fragen beantworten zu können, müs sen die Sozialwissenschaften sich der Analyse der Funktionsbedingungen dieser untergegangenen Regime zuwenden. Durch ihre Abschließung und weitgehende Unzugänglichkeit blieben die DDR und die anderen sozialistischen Staaten unbe kannte Gesellschaften; die Forschung vor 1989 war methodisch auf Sekun däranalysen reduziert. Diese Situation hat sich nach 1989 grundlegend geändert. Analysen kommunistischer Herrschaft nach 1989 erfolgen ex post, und das ist methodisch nicht unproblematisch. Ex post-Interpretationen sind immer der Ge fahr ausgesetzt, in einen retrospektiven Determinismus umzuschlagen, ein Pro blem, das in den Sozialwissenschaften nicht neu ist. Reinhard Bendix hat vor dem "Fehlschluß" des retrospektiven Determinismus gewarnt. Vor dem Hinter grund des Siegeszuges der Nationalstaaten in Europa schrieb er: "Im Rückblick sieht es immer so aus, als ob alles so hätte kommen müssen, wie es gekommen ist.
Betriebsräte in Ostdeutschland
Institutionenbildung und Handlungskonstellationen 1989–1994
Häftad, Tyska, 1997
500 kr
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Gegenstand der Untersuchung ist die Neuordnung betrieblicher Interessenstrukturen in Ostdeutschland von 1989 bis 1993. Die Entstehung von Betriebsraten wird handlungstheoretisch als Institutionenbildung gefasst. Ziel der Arbeit ist die Analyse allgemeiner betrieblicher Problem- und Handlungskonstellationen (Personalabbau, Sozialplanpolitik, Umsetzung der Tarifvertrage, Betriebsrate und Arbeitskampf, Betriebsrate und Gewerkschaften). Die empirische Basis bilden 21 ursprunglich grossindustrielle Betriebe in Thuringen, Sachsen und im ehemaligen Ostberlin, die zu DDR-Zeiten bereits bestanden. Auf dieser Grundlage werden allgemeine Entwicklungstrends ostdeutscher Betriebsrate als Bestandteil des Systems industrieller Beziehungen aufgezeigt. Eine Bilanz nach der ersten gesamtdeutschen Betriebsratswahl im Fruhjahr 1994 kommt zu dem Ergebnis, dass sich aus den Impulsen des ostdeutschen betrieblichen Neuanfangs Ende 1989 und dem Transfer westdeutscher Institutionen eine durchaus eigenstandige Variante des dualen Vertretungssystems entwickelt hat, die nicht nur vorubergehend Bestand haben wird.
549 kr
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