Konstruktionsprozesse von Geschlecht sind mit der Reproduktion und Modellierung von Affektlagen, Körperinszenierungen und Deutungsmustern verbunden. Jugendliche experimentieren in ihren Sozialräumen mit Geschlechternormen und ihren Überschreitungen, verwerfen oder verfestigen sie. Dabei spielen unbewusste Dynamiken und implizite Ordnungsvorstellungen eine wichtige Rolle. Die Beiträge in diesem Band stellen Ergebnisse empirischer Studien vor, in denen Geschlechterkonstruktionen von Jugendlichen in Szenen, Schulklassen und Einrichtungen der außerschulischen Jugendbildung untersucht wurden. Neu ist die Perspektive, die Konstruktionsprozesse als Teil komplexer Bildungsprozesse zu verstehen.
Konstruktionsprozesse von Geschlecht sind mit der Reproduktion und Modellierung von Affektlagen, Körperinszenierungen und Deutungsmustern verbunden. Jugendliche experimentieren in ihren Sozialräumen mit Geschlechternormen und ihren Überschreitungen, verwerfen oder verfestigen sie. Dabei spielen unbewusste Dynamiken und implizite Ordnungsvorstellungen eine wichtige Rolle. Die Beiträge in diesem Band stellen Ergebnisse empirischer Studien vor, in denen Geschlechterkonstruktionen von Jugendlichen in Szenen, Schulklassen und Einrichtungen der außerschulischen Jugendbildung untersucht wurden. Neu ist die Perspektive, die Konstruktionsprozesse als Teil komplexer Bildungsprozesse zu verstehen.
Der vorliegende Band analysiert individuelle Vereinbarkeitsstrategien und das Zeitbudget von Teilnehmenden wissenschaftlicher Weiterbildungsangebote. Im Fokus der Studie stehen einerseits vereinbarkeitsfördernde und -hinderliche Aspekte einer Weiterbildungsteilnahme mit dem Berufs- und Privatleben. Andererseits wird die individuelle Lernzeitverausgabung für die Weiterbildung mit Fokus auf dem Selbststudium der Teilnehmenden untersucht. Aus diesen Befunden werden Ableitungen hinsichtlich zeitlicher Optimierungsbedarfe des hochschulischen Weiterbildungsangebotes vorgenommen.
Der vorliegende Band analysiert individuelle Vereinbarkeitsstrategien und das Zeitbudget von Teilnehmenden wissenschaftlicher Weiterbildungsangebote. Im Fokus der Studie stehen einerseits vereinbarkeitsfördernde und -hinderliche Aspekte einer Weiterbildungsteilnahme mit dem Berufs- und Privatleben. Andererseits wird die individuelle Lernzeitverausgabung für die Weiterbildung mit Fokus auf dem Selbststudium der Teilnehmenden untersucht. Aus diesen Befunden werden Ableitungen hinsichtlich zeitlicher Optimierungsbedarfe des hochschulischen Weiterbildungsangebotes vorgenommen.
Seit Ende der 1990er Jahre beanspruchen Manga als innovative Comiclektüre unter Heranwachsenden weltweit eine marktführende Position und sind Bestandteil der globalisierten Jugendkultur. Die erfolgreiche internationale Etablierung der Manga – vor allem im asiatischen, europäischen und nordamerikanischen Raum – verdankt sich sowohl ihrer Vermarktung im Medienverbund mit Zeichentrickserien, Kinderspielzeug, Computer- und Kartenspielen als auch ihrem transkulturellen Stil. Die Erziehungswissenschaftlerin Ramona Kahl geht den in populären Manga offerierten bewussten wie unbewussten Verhaltensmodellen und Lebensentwürfen nach. Im Zuge einer tiefenhermeneutischen Analyse von Titelbildern und Narrativen populärer Mangaserien sowie der Auswertung von Gruppendiskussionen mit Jugendlichen zeigt sie auf, welche Reaktionen Manga bei Jugendlichen auslösen und was ihren speziellen Reiz für die Zielgruppe ausmacht. Dadurch eröffnet sie vielschichtige Einblicke in die Bedeutungsstrukturen wie Aneignung erfolgreicher Manga und legt diejenigen gesellschaftlichen Konfliktfelder offen, für welche Manga den Jugendlichen ein attraktives, aber fragmentarisches und ambivalentes Bearbeitungsangebot machen.