Im Zeitalter des Postfaktischen wird der Ruf nach einer wahrnehmbaren und relevanten katholischen Stimme in der Gesellschaft wieder laut. Der Rheinische Merkur, die einstige christliche Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, war solch ein Medium, das innerhalb des Journalismus und auch in der Öffentlichkeit Ansehen genoss. Doch wie gelang dem Rheinischen Merkur die Verbindung von Welt und Kirche? Was war das spezifisch katholische Profil? Mit der empirischen Methode der Inhaltsanalyse untersucht die Autorin die Berichterstattung des Rheinischen Merkur in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und entwirft ausgehend davon ein "Proprium catholicum", das Vorbildcharakter für den künftigen katholischen Journalismus hat. Die Arbeit wurde mit dem Johann Michael Sailer-Preis der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgezeichnet.
Seelsorge, Mystagogie und Predigt beschreiben einen Dreiklang, der nicht nur Kernthemen der Pastoraltheologie umfasst, sondern auch das Profil des Wirkens von Andreas Wollbold, für den Seelsorge, Verkündigung und Theologie des geistlichen Lebens ein großes Anliegen darstellen.Der vorliegende Band ist eine Festschrift zum 65. Geburtstag des Münchner Pastoraltheologen und vertieft seine Schwerpunkte aus multidisziplinärer Perspektive. Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler und wichtige Wegbegleiter beleuchten aus ihrer jeweiligen Fachperspektive unterschiedliche pastorale Fragen im Kontext von Seelsorge, Mysta- gogie und Predigt. So ergibt sich ein facettenreiches Werk, das anregende Tiefenbohrungen zu bleibend aktuellen pastoraltheologischen Diskursfeldern verspricht und Impulse für die theologische Reflexion und Praxis bietet.