Roland Schmidtbleicher – författare
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Inbunden, Tyska, 2026
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Dieser Kommentar erlautert die einzelnen Paragraphen des Schuldverschreibungsgesetzes (SchVG). Im Zuge der Kommentierung werden samtliche rechtlichen und praktischen Probleme bei der Emission und Restrukturierung von Schuldverschreibungen angesprochen und Losungswege aufgezeigt. Im Einzelnen werden erlautert: die Anwendbarkeit des SchVG, die Gestaltung der Anleihebedingungen, insbesondere aufgrund des Transparenzgebots, die Wirkung von Mehrheitsbeschlussen, die Funktion des gemeinsamen Vertreters, die Durchfuhrung von Glaubigerversammlungen und Abstimmungen ohne Abhaltung einer Versammlung, der Vollzug von Glaubigerbeschlussen, die Anfechtung solcher Beschlusse und die Rechte der Glaubiger in der Insolvenz des Schuldners. Daneben werden besondere Probleme bei der Begebung von Schuldverschreibungen in Anhangen getrennt kommentiert. Dies betrifft insbesondere die Emission von Schuldverschreibungen am Kapitalmarkt, die Begebung von elektronischen Schuldverschreibungen und die Frage der Anwendbarkeit der AGB-Regelungen auf Anleihebedingungen. Komplett neu eingearbeitet wurde das Gesetz uber elektronische Wertpapiere (eWpG). Weitere Autorinnen und Autoren sind: RA Markus Joachimsthaler, RA Dr. Susanne Lenz, RA Alexander Schlee, RA Karsten Wockener.
Del 60 - Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik
Die Anleihegläubigermehrheit
Eine institutionenökonomische, rechtsvergleichende und dogmatische Untersuchung
Häftad, Tyska, 2010
1 217 kr
Tillfälligt slut
Das neue Schuldverschreibungsgesetz soll die Ordnungsprobleme der Anleihe beheben. Das aufgeteilte Anleihevolumen erzeugt eine unüberschaubare Zahl einzelner Gläubiger. Diese Anleihegläubigermehrheit ist mit Kollektivhandlungsproblemen konfrontiert, die es aufzulösen gilt. Roland Schmidtbleicher analysiert diese Probleme mit Mitteln der Neuen Institutionenökonomik und entwickelt den Rahmen einer adäquaten Lösung. Er vergleicht das Schuldverschreibungsgesetz funktionell mit dem schweizerischen, französischen, österreichischen, amerikanischen und englischen Recht. Anschließend zeigt er eine schuldrechtliche Struktur der Anleihegläubigermehrheit und vergleicht sie mit den Regeln des Schuldverschreibungsgesetzes. Das Zusammenspiel von institutionenökonomischer Theorie, funktioneller Rechtsvergleichung und dogmatischer Analyse ermöglicht so die Diskussion einer stimmigen Normierung des Rechts der Anleihegläubigermehrheit, die das Schuldverschreibungsgesetz nicht bietet.