Rudolf Stober – författare
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PDF, Tyska, 20141 143 kr
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Dieter Kempkens zeigt an drei Autoren von Prognostica (astronomischen und astrologischen Voraussagen), warum sie auf dem Buchmarkt der Frühen Neuzeit besonderen Erfolg hatten.Daniel Bellingradt geht auf das Problem der materiellen Grundlagen für öffentliche, zeremoniell inszenierte Bücherverbrennungen anhand von Beispielen aus Frankfurt a.M., Köln, Hamburg und Rom ein.Frank Stückemann stellt den Volksaufklärer und Pastor Franz Karl Rischmüller (1745–1811) in seinen Beiträgen im "Journal für Prediger" vor.Philipp Reinhardt analysiert den "Altenburger Geschichts- und Hauskalender" aus der ersten Hälfte des 19. Jh. und identifiziert Autor und Motive der obrigkeitstreuen Jahresberichte.Ursula E. Koch zeichnet die Geschichte der politischen Bildzensur in Deutschland, insbes. in Preußen und in Bayern, bis zum Ersten Weltkrieg nach und konkretisiert sie an einzelnen Karikaturen und Zeichnern.Aus einem Forschungsprojekt berichtet Jan Hillgärtner über die Katalogisierung der deutschen Presse im 17. Jh.Außerdem werden 93 Neuerscheinungen zur Kommunikationsgeschichte rezensiert und über 1300 Aufsätze aus internationalen Zeitschriften verzeichnet.
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PDF, Tyska, 2015825 kr
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Aufklärung – der Begriff hat eine zweifache Bedeutung. Als Epoche erreicht die Aufklärung mit dem ausgehenden 18. Jahrhundert ihren Abschluss, als Anliegen und Einstellung dauert sie seitdem fort. Ihr Ideal ist der geistig und gesellschaftlich mündige Bürger, ihr Adressat ist die Öffentlichkeit, ihr Sprachrohr sind die Medien, die gedruckten und in neuerer Zeit auch die elektronischen.Holger Böning hat der Erforschung der Aufklärungsepoche und ihrer Medien wichtige Impulse gegeben, dazu einen deutlicheren und bedeutend erweiterten Blick auf die Quellen. Ihm ist diese Festschrift gewidmet. Zeitlich und thematisch erstreckt sich das E-Book von den Messrelationen seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert über Kalendertypen des 17. und 18. Jahrhunderts, Intelligenzblätter ab ca. 1720, Medien, Protagonisten und Gesellschaften der ökonomischen Aufklärung und Volksaufklärung im 18. und 19. Jahrhundert, Massenunterhaltung, Aufklärung und Gesellschaftskritik in Zeitungen des 19. Jahrhunderts, Journalistik deutsch-jüdischer Emigranten zur und nach der NS-Zeit bis zur Presse heute zwischen politischer Informationsvermittlung und Meinungsbildung.
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PDF, Tyska, 20161 181 kr
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Britt-Marie Schuster und Manuel Wille zeigen an den Texten der "Staats- und gelehrten Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten", wie sich im 18. Jahrhundert der Sprachgebrauch von der so genannten Kanzleisprache zur Bürgersprache wandelte. Yvonne Graf beschreibt die Verlegerdynastie der Familie Huck und ihre Generalanzeiger-Presse, zudem bietet sie eine detaillierte Übersicht aller Zeitungen, an denen die Hucks finanziell beteiligt waren. Holger Böning setzt sich unter kommunikationshistorischen Gesichtspunkten mit Neuerscheinungen zum hundertjährigen Beginn des Ersten Weltkriegs auseinander. Michael Nagel gibt einen Überblick über die deutsch-jüdische Presse vor und nach 1933, die sich in der Funktion für ihre Leser notgedrungen von einer Ergänzung zum Hauptmittel der Information und Meinungsbildung wandelte. Stefan Dietzel und Maja Eilhammer berichten über das Dokumentationsvorhaben "Gelehrte Journale und Zeitungen als Netzwerke des Wissens im Zeitalter der Aufklärung" und zeigen Beispiele seiner Nutzung. Außerdem werden über 70 Neuerscheinungen zur Kommunikationsgeschichte rezensiert und mehr als 1300 Aufsätze aus internationalen Fachzeitschriften verzeichnet.
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PDF, Tyska, 20161 143 kr
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In einem programmatischen Aufsatz erörtert Holger Böning den Umgang mit statistischen Daten zur deutschsprachigen Presse der Frühen Neuzeit, nennt Beispiele problembewusster Forschung und fordert eine Rückbesinnung auf die Quellen. Jürgen Wilke gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung von Normen journalistischen Handelns. Hendrik Michael interpretiert den Chefredakteur des "Berliner Lokal-Anzeigers", Hugo von Kupffer, (1853–1928) als Prototypen eines neuen Journalismus. Erik Koenen untersucht die Leitartikel von Erich Everth als Gast der "Vossischen Zeitung" 1921–1923. Sebastian Weinert schließlich stellt die "Reichsgesundheitswoche" von 1926 als frühe Form des Campaigning vor. Aus der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen berichtet Jürgen Babendreier über NS-Raubgut-Recherchen und -Restitution und Maria Hermes-Wladarsch über die abgeschlossene Digitalisierung aller Zeitungen des 17. Jahrhunderts. Außerdem werden 84 Neuerscheinungen zur Kommunikationsgeschichte rezensiert und mehr als 1300 kommunikationshistorische Aufsätze aus internationalen Zeitschriften verzeichnet.
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PDF, Tyska, 20181 143 kr
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Im Aufsatzteil analysiert Flemming Schock die Zuschriften des Arztes und Naturforschers Franz Ernst Brückmann an die "Hamburgischen Berichte von neuen Gelehrten Sachen" aus der Zeit von 1732–1759 mit Blick auf dessen mediales "self-fashioning". Thomas Gräfe widmet sich der Antisemitismus-Umfrage des österreichischen Journalisten Hermann Bahr unter europäischen Intellektuellen von 1893. Maria Löblich untersucht die Strategie des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger in den 1970er Jahren, Pressepolitik zu delegitimieren. Im Miszellen-Teil systematisiert Sandra Zawrel die bisherige Forschung zum Papierhandel im Europa der Frühen Neuzeit und Bernd Sösemann unterzieht die vom Institut für Zeitgeschichte München/Berlin herausgegebene Ausgabe von Hitlers "Mein Kampf" einer kritischen Würdigung. Im Besprechungsteil werden 79 Neuerscheinungen zur Kommunikationsgeschichte rezensiert, die Bibliographie verzeichnet darüber hinaus mehr als 1800 kommunikationshistorische Aufsätze aus internationalen Zeitschriften.
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PDF, Tyska, 20181 143 kr
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Im neu eingerichteten "Forum für Kommunikationsgeschichte" skizzieren Massimo Rospocher, Daniel Bellingradt sowie Maria Löblich und Niklas Venema ihr jeweiliges Verständnis von Kommunikationsgeschichte. Im Aufsatzteil beschreibt Simone Zweifel die Produktion von Kompilationen im 16. Jahrhundert am Beispiel Johann Jacob Weckers; Alexandra Schäfer-Griebel geht der damaligen Arbeitspraxis im Nachrichtendruckgewerbe anhand von Religionskriegsnachrichten um 1590 nach und Heiko Droste analysiert das Geschäft mit Nachrichten als einem barocken Markt für soziale Ressourcen. Im Miszellen-Teil berichtet Klaus Dieter Herbst über seine Forschungen zu Schreibkalendern der Frühen Neuzeit, Albrecht Hoppe stellt Forschungen zur sogenannten Zeitungsberichterstattung preußischer Verwaltungsbehörden 1722–1918 vor und Holger Böning unterzieht 12 Veröffentlichungen zur derzeitigen Presseberichterstattung einer pointierten Kritik, die von Rudolf Stöber kommentiert wird. Im Buchbesprechungsteil werden 89 Neuerscheinungen rezensiert, in der Bibliografie werden über 1.900 kommunikationshistorische Aufsätze aus internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften verzeichnet, ein Register erschließt die Textbeiträge.
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PDF, Tyska, 20191 054 kr
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Im "Forum für Kommunikationsgeschichte" denkt James Raven über Sinneseindrücke wie Gerüche, Haptik und Geschmack als Elemente einer Geschichtsschreibung der Medienrezeption nach, Erik Koenen und Simon Sax stellen biographische Zugänge zur Kommunikationsgeschichte vor und Josef Seethaler plädiert für die Re-Integration der Kommunikationsgeschichte in eine sozialwissenschaftlich orientierte Kommunikationswissenschaft. Im Aufsatzteil widmet sich Kilian Spiethoff den Flugschriften von Georg Spindler aus den Jahren 1589/90 als Vorläufer politischer Zeitschriften, Doris Gruber vergleicht die Illustrationen in der Publizistik zu den Kometenerscheinungen von 1577/78, 1680/81 und 1743/44 und Rudolf Stöber gibt einen Überblick über die Phasen wechselnder Wertschätzung der Pressefreiheit in Deutschland von 1816 bis heute. Holger Böning stellt 34 Neuerscheinungen zum Dreißigjährigen Krieg unter der Fragestellung vor, ob es eine Öffentlichkeit des Kriegsgeschehens gegeben hat. Im Besprechungsteil folgen 84 Rezensionen und in der Bibliografie ca. 2.000 Nachweise kommunikationshistorischer Aufsätze aus internationalen Zeitschriften; ein Register erschließt die Textbeiträge.
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PDF, Tyska, 20201 146 kr
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Im "Forum für Kommunikationsgeschichte" resümiert Jürgen Wilke die personellen und strukturellen Randbedingungen der Teildisziplin Kommunikationsgeschichte, Christina von Hodenberg wirft einen zeithistorischen Blick auf die Medien- und Kommunikationsgeschichte des langen 20. Jahrhunderts und Patrick Merziger skizziert eine Historiografie der Medienwirkungen. Aus ihrem Forschungsprojekt "Invektivität: Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung in der Frühen Neuzeit" stellt die Arbeitsgruppe um Gerd Schwerthoff erste Ergebnisse und Einschätzungen zur Fruchtbarkeit ihres Forschungsansatzes vor. Andreas Golob thematisiert, wie die ''Grazer Bauernzeitung'' und die ''Politischen Gespräche der Todten'' Ende des 18. Jahrhunderts politische Rede und Mündlichkeit in Formulierungen, Interpunktion und Typografie repräsentieren. Heiner Stahl stellt die Auslandsberichterstatterin Gisela Döhrn als Öffentlichkeitsarbeiterin für (West-) Deutschland in Asien und Afrika der 1960er Jahre vor. Im Buchbesprechungsteil folgen 100 Rezensionen und in der Bibliografie ca. 2000 Nachweise kommunikationshistorischer Aufsätze aus internationalen Zeitschriften; ein Register erschließt die Textbeiträge.
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PDF, Tyska, 20211 181 kr
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Im seit 2018 etablierten "Forum Kommunikationsgeschichte" greift Stefanie Averbeck-Lietz aktuelle Fragen kommunikationswissenschaftlicher Lehre auf und Frank Bösch benennt Perspektiven der Mediengeschichte im digitalen Zeitalter. Jonas Bechtold zeigt in seinem Aufsatz, wie sich die Kritik an den europäischen Friedenskongressen im 17./18. Jahrhundert in einem Spottgedicht für eine "diplomatic public" manifestierte. Joanna Kodzik richtet den Blick auf die mittel- und osteuropäischen Akteure der Verbreitung und Rezeption von Wissen über die Arktis im 17./18. Jahrhundert. Michael Homberg gibt einen Überblick über Freie Radios und alternativen Rundfunk in der BRD von den 1970er bis in die 1990er Jahre. Johannes Arndt reflektiert in seiner Miszelle die Ergebnisse eines Forschungsprojektes mit Esther-Beate Koerber zur Presse der europäischen Frühaufklärung. Jürgen Wilke erschließt und problematisiert eine bisher unbekannte Akte, die die Überwachung des ''Berliner Tageblatts'' durch die Gestapo in den 1930er Jahren dokumentiert. Der Rezensionsteil stellt 125 Neuerscheinungen vor, die Bibliografie mehr als 2.000 Aufsätze aus internationalen Zeitschriften. Die Textbeiträge sind durch ein Register erschlossen.
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PDF, Tyska, 2013449 kr
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PDF, Tyska, 2025395 kr
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Rudolf Stöber beschreibt kenntnisreich die Entwicklungen der Presse, die Herausbildung und Veränderung von Öffentlichkeit und Medienpolitik, Presserecht und -ökonomie sowie die Professionalisierung der publizistischen Berufe vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts. Die Einführung konzentriert sich auf Deutschland, vereinzelt werden die Entwicklungen in anderen Ländern gestreift. Für die vierte Auflage wurden wiederum kleinere Korrekturen und Aktualisierungen an Text und Abbildungen vorgenommen sowie neueste Literatur eingearbeitet.Rudolf Stöber hat den Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg inne.