Sebastian Kirsch – författare
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PDF, Tyska, 2019155 kr
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Zentrale Prozesse der Einteilung und Aufteilung, die die Gesellschaft strukturieren und zu weitgehend legitimierten Ausgrenzungsverhältnissen führen, sind sowohl struktureller als auch individueller Art. Dienste und Angebote werden an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gebracht oder ihr Auftrag in Frage gestellt: Wohin soll die Wohnungsnotfallhilfe beraten, wenn es keinen Zugang zum Wohnungsmarkt gibt? Sind Menschen, die von Entrechtung und Ausgrenzung betroffen sind, überhaupt noch zu erreichen – und wenn ja wie? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich der Band und zeigt Alternativen zu Entrechtung und Ausgrenzung auf.
Häftad, Tyska, 2025
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PDF, Tyska, 2024287 kr
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Unter dem Motto "KontaktRäume aufbauen – Zusammenhalt schaffen" führte die Erlacher Höhe von 2021 bis 2022 ein ESF-Projekt durch, um die grundlegende Versorgung und Aufrechterhaltung von Hilfesystemen für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen auch in Krisenzeiten sicherzustellen. Hintergrund bildete die 2021 noch präsente Corona-Pandemie. Ziel des Projekts war, die Wohn- und Lebenssituationen der Betroffenen durch niederschwellige, vorrangig aufsuchende Arbeit zu verbessern. Zudem sollten digitale Kompetenzen entwickelt und gestärkt werden.Der Band fasst die Ergebnisse in den Landkreisen zusammen, stellt die wesentlichen Erkenntnisse dar und leitet daraus Handlungsempfehlungen für sozialpolitische Handlungsträger sowie Akteure des sozialen Hilfesystems ab. Dabei werden auch die strukturellen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Expert:innen in eigener Sache kommen zu Wort. Außerdem werden Fragen des Zugangs zum Recht, die Abgrenzung von freiwilliger und unfreiwilliger Obdachlosigkeit bei der Unterbringung sowie Rechte und Pflichten bei polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen in der Wohnungsnotfallhilfe thematisiert.
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Tyska, 2013148 kr
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Seit ihrer (Wieder-)Entdeckung in der Frühen Neuzeit gibt es ein wiederkehrendes Urteil über die Zentralperspektive: Sie ist ein Herrschaftsinstrument zur Unterwerfung der Umwelt von einem einzigen Punkt aus; sie ist ein Wahrnehmungsmodell, das sich rein auf das berechenbare Außenbild der Dinge beschränkt; und sie hängt systematisch mit dem cartesianischen Subjektentwurf zusammen, der die narzisstischen Selbstermächtigung des europäischen Menschen mit all ihren verheerenden Folgen einleitete. Letztlich wird seit Leonardo da Vinci, der Ende des 15. Jahrhunderts die "Einäugigkeit" perspektivischer Gerätschaften beklagte, an der Überwindung des zentralperspektivischen Paradigmas gearbeitet - auch und gerade auf dem Theater, dessen Guckkastengeschichte ohne die Mittel der Perspektive nicht denkbar gewesen wäre. Im "polyperspektivischen" 21. Jahrhundert erscheint die Zentralperspektive vollends als eine Angelegenheit der Vergangenheit.In einem großangelegten, psychoanalytisch inspirierten Versuch fragt Sebastian Kirsch hingegen nach dem, was an dieser '''' Verabschiedung nicht stimmt: Warum werden Versuche, ein Jenseits von Perspektive und Subjekt zu behaupten, regelmäßig von dem eingeholt, was sie hinter sich lassen wollen? Was arbeitet in der Matrix der Perspektive als ein traumatischer Kern oder als ein "Reales" (Lacan), sodass sie offenbar immer wieder aufs Neue verabschiedet werden muss? Inwiefern tragen sich gegenwärtige politische und ästhetische Entwicklungen nach wie vor in sie ein? "Das Reale der Perspektive" zeichnet ein beeindruckendes kulturtheoretisches Panorama, das sich zwischen Lohenstein und Lacan, Dürer und Deleuze, Shakespeare und Benjamin, Galilei und Cronenberg erstreckt und die barocke Schwellenzeit um 1600 mit dem Übergang vom 20. zum 21. Jahrhunderts überblendet.
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PDF, Tyska, 2016209 kr
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Es ist Krieg, vor hundert Jahren und heute. Während aus den im Schlamm eingegrabenen Stellungen des Ersten Weltkriegs die Soldaten zu entkommen versuchten, ergreift heute der Krieg, wie z. B. in Syrien, jeden Ort eines Landes und macht große Teile der Zivilbevölkerung zu Flüchtenden. Kriege sind Bewegungen hin zu und fort vom Ort des Gefechts, des Tötens und Sterbens, der Zerstörung. Das Theater scheint dabei 'weit vom Schuss' und bietet doch einen Ort der Reflexion über unser Verhältnis zum Krieg an. Dem historischen Krieg sind wir durch Erinnerung verbunden, mit den gegenwärtigen Kriegen wirtschaftlich – Waffenexporte – und politisch – Geo-Interessen, Geflüchtete – verflochten.Für Brechts Fatzer-Fragment ist Krieg ein zentraler Bezugspunkt. Er erscheint dort als eine radikale Form politischen Handelns, die in sich Potential und Gefahr der Zerstörung allen sozialen Zusammenhalts, aber zugleich auch Potential und Versprechen der Schaffung anderer, neuer sozialer Verhältnisse trägt. Heute meint Krieg häufig Bürgerkrieg, doch ohne Klassenkampf, den der Aufruf zum Bürgerkrieg in Fatzer intendiert. Andererseits wirken andere Formen der Krise und des Kampfes um politische und ökonomische Hegemonie, andere Waffen, so dass im Blick zurück nach vorn neu nach den Figuren von Freund und Feind und der Ziehung von Fronten gefragt werden muss. Und wie sich der Krieg abbrechen lässt – auch diese Frage gilt weiter.Der vierte Band der Mülheimer Fatzerbücher versammelt die wissenschaftlichen Beiträge des Symposiums der Vierten Fatzer Tage 2014 und dokumentiert die dort gezeigten Theaterarbeiten: Fatzer – eine Zeremonie von Futur II Konjunktiv, Sounds like war: Kriegserklärung von andcompany&Co. und die drei aus dem Open Call der Fatzer Tage entstandenen Arbeiten Fatzer oder Selbstkritik der kgi des Performancekollektivs kgi – büro für nicht übertragbare angelegenheiten, Absagen an Krieg von Ewert Nitschke und DIY-Fatzer von Tilman Aumüller, Jacob Bussmann, Bettina Földesi und Ruth Schmidt.