Swen Schulte Eickholt – författare
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PDF, Tyska, 2016148 kr
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Obwohl der Expressionismus zum Bruch mit den Traditionen der Elterngeneration aufruft, greifen die expressionistischen Künstler*innen in ihren Sujets sehr häufig auf religiöse Motive zurück. Das dritte Heft von Expressionismus widmet sich diesem Phänomen systematisch und fragt über die bisherigen Ansätze hinaus danach, welche Rolle Religion in den verschiedenen Formen expressionistischer Kunst spielt. Dabei wird deutlich, dass das Verhältnis von Expressionismus und Religion ein durchaus vielfältiges ist, indem beispielsweise sowohl Stoffe aus der Bibel aufgenommen als auch afrikanische Kunst rezipiert wird.Das Heft stellt grundsätzlich die Frage nach dem Grund des auffälligen Interesses an Religion und findet eine Antwort in der Erfahrung der Moderne. Es enthält Aufsätze zur Auseinandersetzung mit dem Judas-Stoff in verschiedenen Künsten, zu Karl Schmidt-Rottluff, Alfred Döblin, Hugo Ball und Emmy Hennings sowie zur expressionistischen Spiritualität in der Lyrik Georg Auslegers und Johannes Urzidils.
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PDF, Tyska, 2024172 kr
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Dieser Tierstudien-Band beschäftigt sich mit Fragen nach dem Personenstatus von Tieren und mit dem Phänomen tierlicher Persönlichkeiten. Dass Tiere Individuen und Subjekte ihres Lebens sind, unterschiedliche Charaktereigenschaften und eigene Interessen haben, wird kaum noch bestritten. Doch dass sie Personen sind, wird ihnen in der Regel abgesprochen.Dabei kämpfen Tierrechtsorganisationen schon lange für die Anerkennung des Personenstatus von Tieren: Tiere sollen als Rechtspersönlichkeiten mit einem einklagbaren Recht auf Leben sowie körperliche und geistige Unversehrtheit verstanden werden. In vielen indigenen Epistemologien existieren Vorstellungen von tierlicher Personalität, und die meisten Haustierhalter*innen würden bestätigen, dass ihr Gefährtentier in ähnlicher Weise unersetzbar sein kann wie eine menschliche Person. Und die (Populär-)Kultur wiederum kennt ihre eigene Tierprominenz: Berühmtheiten wie die Hündin Laika, der Eisbär Knut oder auch Roman- und Filmfiguren wie Lassie und die Biene Maja sind Gestalten des öffentlichen Lebens mit eigener Biografie, sei diese historisch verbürgt oder zugeschrieben.Entsprechend diesem Themenreichtum vereint der Band philosophische, theologische, soziologische, rechts- und kulturwissenschaftliche Perspektiven zu tierlichen Persönlichkeiten. So erläutern einige Beiträge z.B. die Notwendigkeit internationaler Tierrechte und warum auch Nichtmenschen Personen oder 'Quasi-Personen' sein können. Andere nehmen mediale Konstruktionen von tierlichen Personen in Literatur, Hörspiel und Film in den Blick und stellen konkrete Tierindividuen als historische Persönlichkeiten vor. Künstlerische Bildstrecken widmen sich altgewordenen 'Nutztieren' in Lebenshöfen, einem Hund als Social-Media-Star, Menschenaffen und Delfinen als Held*innen der Wissenschaft sowie individuellen Bienen.Egal ob ein Tier domestiziert oder freilebend ist, ob es einen Namen hat oder nicht, ob es solitär oder in Schwärmen lebt: Es ist immer ein Individuum, das in vielfältige Beziehungen verstrickt ist.Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Nils Berliner, Maneke Bondzio-Becker, Jan Brinkmann, Agustín Fuentes, Frauke Gärtner, Nele Illner, Ina Karkani, Wolfgang Leyk, Anne Peters, Swen Schulte Eickholt und Lena Lieselotte Schuster.Mit künstlerischen Beiträgen von Isa Leshko, Maria Lux, Anne Noble und Amanda Stronza.