Anpassungsstörungen zählen in der ambulanten wie stationären Versorgung zu den am häufigsten vergebenen Diagnosen. Sie äußern sich vor allem in depressiven und Angstsymptomen. Die diagnostische Abgrenzung zu Depressionen und Angststörungen ist entsprechend schwierig. Der Band liefert eine aktuelle Beschreibung der Störung, erläutert wichtige Modelle zur Entstehung der Störung und informiert über das diagnostische und therapeutische Vorgehen.Der Band geht auf Abgrenzung zur normalen Belastungsverarbeitung sowie zu den anderen Störungsbildern ein. Er beschreibt praxisorientiert das psychotherapeutische Vorgehen, welches insbesondere kognitive Strategien betont. Notwendige Überschneidungen und Abgrenzungen zum Vorgehen bei depressiven Störungen und Angststörungen werden aufgezeigt, insbesondere werden aber ergänzende therapeutische Strategien vorgestellt. Neben der Anpassungsstörung und der Posttraumtischen Belastungsstörung zählt auch die Akute Belastungsreaktion zur Gruppe der Anpassungs- und Belastungsstörungen. Akute Belastungsstörungen resultieren aus besonders schwerwiegenden Ereignissen und traumatischen Erfahrungen und treten häufig nach Notfällen und Unglücken auf. Der Band liefert abschließend eine Beschreibung der Störung und informiert über therapeutische Maßnahmen.
Eine Anpassungsstörung ist eine Reaktion auf ein belastendes Lebensereignis oder eine Lebensveränderung, die sich in Form von körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, in einer ausgeprägten gedanklichen Beschäftigung mit dem Erlebten (z.B. Grübeln) oder auch in Verhaltensveränderungen, wie z.B. dem Rückzug aus zwischenmenschlichen Kontakten, äußern kann. Auslösende Stressoren können beispielsweise familiäre oder berufliche Konflikte, die Diagnose einer körperlichen Erkrankung, die Geburt eines Kindes sowie Krankheits- oder Todesfälle in der Familie oder auch ein Umzug sein.Der Ratgeber beschreibt zunächst die Merkmale von Anpassungsstörungen und informiert darüber, wie sie verlaufen und wie häufig sie auftreten. Darauf aufbauend wird erläutert, welche persönlichen Ressourcen und Risikofaktoren bei der Entstehung von Anpassungsstörungen eine Rolle spielen können. Schließlich werden Unterstützungsmöglichkeiten durch den behandelnden Hausarzt und Möglichkeiten der ambulanten Psychotherapie vorgestellt. Besonderes Augenmerk wird auf Möglichkeiten gelegt, sich selbst zu helfen. Dazu werden verschiedene Anregungen gegeben, wie Betroffene selbst Einfluss auf den eigenen Anpassungsprozess nehmen können, um so letztlich ihren Leidensdruck zu verringern.
Eine Anpassungsstörung ist eine Reaktion auf ein belastendes Lebensereignis oder eine Lebensveränderung, die sich in Form von körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, in einer ausgeprägten gedanklichen Beschäftigung mit dem Erlebten (z.B. Grübeln) oder auch in Verhaltensveränderungen, wie z.B. dem Rückzug aus zwischenmenschlichen Kontakten, äußern kann. Auslösende Stressoren können beispielsweise familiäre oder berufliche Konflikte, die Diagnose einer körperlichen Erkrankung, die Geburt eines Kindes sowie Krankheits- oder Todesfälle in der Familie oder auch ein Umzug sein.Der Ratgeber beschreibt zunächst die Merkmale von Anpassungsstörungen und informiert darüber, wie sie verlaufen und wie häufig sie auftreten. Darauf aufbauend wird erläutert, welche persönlichen Ressourcen und Risikofaktoren bei der Entstehung von Anpassungsstörungen eine Rolle spielen können. Schließlich werden Unterstützungsmöglichkeiten durch den behandelnden Hausarzt und Möglichkeiten der ambulanten Psychotherapie vorgestellt. Besonderes Augenmerk wird auf Möglichkeiten gelegt, sich selbst zu helfen. Dazu werden verschiedene Anregungen gegeben, wie Betroffene selbst Einfluss auf den eigenen Anpassungsprozess nehmen können, um so letztlich ihren Leidensdruck zu verringern.