Thomas Steenbreker – författare
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Der Band publiziert die Ergebnisse der Tagungen des Jungen Forums Rechtsphilosophie 2020 und 2021. Die Beitrage der Tagung "e;Recht und Zeit"e; folgen der Intuition, dass die Zeit normativ relevant ist. Im Recht zeigt sich dies etwa daran, dass Straftaten und Anspruche verjahren oder mit der zeitigen und lebenslangen Freiheitsstrafe die strafrechtliche Schuld zeitlich quantifiziert wird. Die Beitrage untersuchen, wo und wie die Zeit im Recht eine Rolle spielt und ob es rechtliche Phanomene gibt, die sich erst durch ein angemessenes normatives Zeitverstandnis erklaren lassen. In jungerer Zeit lasst sich ein erstarktes Interesse am Recht und der Kritik des Rechts innerhalb der Kritischen Theorie verzeichnen (insb. Christoph Menke und Daniel Loick). Die unter dem Titel "e;Kritische Theorie(n) des Rechts"e; erscheinenden Beitrage setzen sich vor diesem Hintergrund mit rechtsphilosophischen Texten der Frankfurter Schule auseinander, die innerhalb dieser Tradition eine eher randstandige Rolle spielen und verhaltnisma ig wenig rezipiert wurden. Zudem werden die rechtstheoretischen Perspektiven der Kritischen Theorie auf ihre Aktualitat und eigenen Ausschlusse hin befragt.
E-bok
PDF, Tyska, 2022544 kr
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Die digitale Informationstechnologie durchdringt immer mehr alle Lebensbereiche und bewirkt erheblichen ökonomischen, gesellschaftlichen, politischen und auch rechtlichen Wandel. Das frühere Computer- und Internetstrafrecht hat sich angesichts der "transformativen Kraft" der digitalen Technologien von einem Nischenprodukt des Besonderen Teils des Strafrechts zu einem weit umfassenderen Strafrecht der Digitalisierung entwickelt.Das 8. Symposium des Jungen Strafrechts hat die vielen und ungelösten Fragen untersucht, die sich hieraus für die Strafrechtswissenschaften ergeben. Themenbereiche der Beiträge sind Cybercrime, Künstliche Intelligenz, soziale Medien, die Strafverfolgung und Big Data.Mit Beiträgen vonMarkus Abraham, Daria Bayer, Stephan Christoph, Hannah Heuser/Alexandra Witting, Florian Nicolai, Jan Rennicke, Athina Sachoulidou und Kilian Wegner.
Del 32 - Studien und Beiträge zum Strafrecht
Identität und Freiheit
Studien zur Zeitlichkeit der Person im Strafrecht
Inbunden, Tyska, 2020
1 503 kr
Tillfälligt slut
Dieselbe Person oder manchmal jemand ganz anderes als früher zu sein, ist eine Erfahrung, die jede und jeder kennt. Wenn wir Verantwortung für uns übernehmen, tun wir das aber in der Erwartung, im Zeitverlauf dieselben zu bleiben, zum Beispiel, wenn wir für die Zukunft eine Patientenverfügung verfassen. Auch im Strafrecht scheint die Person, um deren Schuld es geht, im Zeitverlauf identisch sein zu müssen. Wäre sie es nach einigen Jahren nicht mehr, säße im Gefängnis vielleicht nicht länger diejenige Person, die die Tat begangen hat. Thomas Steenbreker geht der Frage nach, welche Rolle dieser Gedanke spielt und worin die normative Bedeutung des Phänomens der personalen Identität liegt. Er gibt Antworten auf ein bisher kaum untersuchtes Problem der Rechtswissenschaft und zeigt auf, warum wir uns auf Patientenverfügungen verlassen dürfen und es zeitlich grenzenlose Schuld nicht geben kann.