Tilmann Trausch – författare
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PDF, Tyska, 2019843 kr
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Moderne Imaginationen vormoderner Herrschaftsübergänge sind von der Idee des Vater-Sohn-Übergangs geprägt, da Patrilinearität für Vorstellungen legitimer Herrschaft in vormodernen Kulturen eine große Rolle spielt. Jedoch simplifiziert die etische Betonung der Zentralität der Herrschersöhne die Komplexität historischer Realitäten. Abkunft dient zwar als normatives Argument und Mittel zur Kontingenzbewältigung, in der Praxis spielen jedoch auch Eignung und Erfolg eine zentrale Rolle. So lassen sich Herrschaftsübergänge aus einer transkulturellen Perspektive im Spannungsfeld zwischen Norm und Praxis, Regel und Anerkennung, System und Reform sowie Rolle und Person verorten. Der vorliegende Band untersucht den zeitgenössischen Umgang mit solchen Fällen, bei denen der Nachfolger nicht der Sohn seines Vorgängers war.Modern imaginations of premodern transitions of power are shaped by the idea of the father-son transition; this is not without reason, as patrilineality plays a major role in notions of legitimate rule in premodern cultures. However, the etic emphasis on the centrality of rulers'' sons simplifies the complexity of historical realities. While origins serve as a normative argument and means of coping with contingency, in practice, suitability and success also play a central role. Thus, from a transcultural perspective, premodern transitions of power can be located in the tension field between norm and practice, rule and recognition, system and reform, and role and person. Against this background, the present volume examines the contemporary handling of such transitions in which the successor was not his predecessor''s son.
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PDF, Tyska, 2020528 kr
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Kein Herrscher regiert alleine, sondern nur im Verbund mit anderen. Nach heutigen Vorstellungen scheinen sich vormoderne Ordnungen jedoch immer noch durch die formale Unbeschränktheit der Entscheidungsgewalt ihrer Herrscherfiguren auszuzeichnen. Daher fragt dieser Band nach ''konsensualen'' Elementen vormoderner politischer Entscheidungsprozesse und analysiert unterschiedliche Erscheinungsformen vom frühkaiserzeitlichen China bis zum spätmittelalterlichen Frankreich. Wer nimmt an der Entscheidungsfindung teil, wann und worüber wird entschieden und wer trifft die eigentliche Entscheidung? Nicht zuletzt wird nach den Idealvorstellungen politischer Entscheidungsprozesse gefragt, an denen sich der oberste Herrschaftsträger ebenso wie seine Eliten orientierten und auf die auch die überlieferten Quellen referieren, wenn sie die Akteure und ihr Handeln darstellen.No ruler rules alone, but only in association with others. However, according to modern ideas pre-modern realms still seem to be characterized by the formally unlimited power of their rulers with respect to decision-making processes. Therefore, the volume explores ''consensual'' elements of pre-modern political decision-making processes and offers examples of different manifestations from early imperial China to late medieval France. Who is involved in decision-making, and who makes the actual decision? Finally, the chapters explore ideal concepts of political decision-making processes which served as guidelines to rulers and their elites and to which the sources refer when presenting the actors and their actions.