Tina Turnheim – författare
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PDF, Tyska, 2014151 kr
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Beginnend mit der fünften Ausgabe, mit dem Thema Subjekte der Geschichte, verschiebt und konkretisiert Nebulosa ihre thematische Ausrichtung: In den Blick rücken soziale Akteur*innen mit ihren Praxen und Funktionen, seien es politische, kulturelle, künstlerische, diskursive oder andere. Die einzelnen Ausgaben widmen sich von nun an und weiterhin interdisziplinär einzelnen sozialen Figuren und ihren Erscheinungsformen.Mit der ersten dieser Figuren eröffnen sich zwei Stränge, die immer wieder zueinander finden, einander überkreuzen, ohne doch notwendig in der einen oder anderen Form miteinander verbunden gedacht zu werden: Geschichte und Subjekte. Theoretische Fassungen dessen, was Geschichte sei und was ein Subjekt, bestimmen Wahrnehmungen von Geschichte und Gegenwart, von den Möglichkeiten sozialen und politischen Handelns und damit von Zukunft. Geschichte ist nicht (nur) Vergangenheit, schon gar keine abgeschlossene, vielmehr gilt es, "das Problem der Gegenwart als geschichtliches Problem [zu] betrachten" (Georg Lukács).Die vorliegende Ausgabe setzt sich mit einem vielfältigen Spektrum historischer Figurationen, die sich aus den Überkreuzungen von ''Subjekt'' und ''Geschichte'' ergeben, auseinander. Dabei werden u.a. das mögliche Erwachen der Geschichte in unserer ''Zeit der Aufstände'', Formen des Denkens und Schreibens (historischer) Subjekte sowie von Geschichte, Ethnisierungsprozesse der Indigenenbewegung Ecuadors, die Stadt als historische Akteurin und die historische Verortung von ''Aufschreibesystemen'' untersucht. [GALAKTIKON] lädt in die Welt einzigartiger Torsohüllen ein und im Forum geht es um die vorangegangenen Ausgaben zu Maßnehmen / Maßgeben und Gespenster.
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PDF, Tyska, 2014209 kr
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Es ist ein Mittwoch, an dem sie genug haben: Fatzer und seine Kameraden kriechen aus einem Panzer heraus, verlassen den Krieg und haben doch nichts gelernt als die Solidarität des Militärs. Eingepfercht in ein Versteck, in dem sie auf das Ende des Krieges oder die kommende Revolution warten, stellt sich das Problem, wie man es bis zu diesem Moment miteinander aushalten kann. Denn auch alleine geht es nicht.Fatzer ist auch eine Auseinandersetzung mit Gemeinschaften, mit ihrer Konstruktion und ihrem Auseinanderfallen; mit dem, was sie ausmacht, und dem, was ihnen notwendig entgeht: dem/der/den Einzelnen. Brechts Fragment rechnet mit der Notwendigkeit von Gemeinschaften, der Gemeinsamkeit des Krieges, der Revolutionäre, der Deserteure, der Hungernden – doch diese Rechung geht nie auf. Immer bleibt ein Rest und dieser Rest ist Fatzer: der Egoist, der Asoziale, der Verräter.Ausgehend von diesem (Über-)Rest Fatzer stehen die Beiträge dieses Bandes im Spannungsfeld der Beziehung von Gemeinschaften zu den Einzelnen, aus welchen sie sich zusammensetzen. Mitmachen, Abweichen, Disziplinieren, Hintergehen, Wertschätzen, Schützen, Strafen, Ausstoßen, Vereinnahmen: Auf besondere Weise scheinen Gemeinschaften gebunden an Praktiken des Ein- bzw. Ausschlusses und damit an die Grenzen, welche sie entwerfen und von denen ausgehend sich Fragen von Gleichheit und Differenz beantworten lassen. Es geht bei der Konstruktion von Gemeinschaft also auch immer um Macht, die den Raum des Sozialen – der Menschen, die zusammen leben – herstellt und gliedert.Der dritte Band der Mühlheimer Fatzerbücher – In Gemeinschaft und als Einzelne*r – gibt die Vorträge des Symposiums wieder und dokumentiert die während der Dritten Fatzer Tage gezeigten Aufführungen: die Marburger Fatzer-Inszenierung von Stephan Suschke, FLEISCH – ich bin ich, du bist du und es geht schlecht von P14 und insbesondere die aus dem Open Call 2013 hervorgegangenen Arbeiten von Katrin Hylla, Schauf / Millner / Scholtysik / Földesi / Bussmann / Natus sowie der Abteilung TAT der Europäischen Gemeinschaft für kulturelle Angelegenheiten, die aus einem Workshop am besetzten Embros-Theater in Athen entstand.
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PDF, Tyska, 2017209 kr
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Im Kommentarteil von Bertolt Brechts Fatzer heißt es, der Gang Fatzers durch die Stadt Mülheim werde Wirklichkeit, auch wenn er nie geschehen sei, sobald er von "genügend viele[n], genügend gute[n] Leute[n], die genügend aufgeklärt sind, […] als wahrhaftig erkannt" worden sei. Das Fragment weist so auf eine Geschichte derjenigen Taten hin, die hätten getan werden können. Es erscheint eine Vorstellung von Wirklichkeit, die die Grenzen zwischen Theater und den sozialen Verhältnissen, zwischen Fiktion und dem, was als real verstanden wird, brüchig macht und ineinander verschiebt. Das Interesse an der Wirklichkeit der Taten, die hätten getan werden können (oder in der Gegenwart, der Zukunft getan werden könnten), führt zur Frage nach dem Verhältnis von Theater und Wirklichkeit, die bei Brecht – und womöglich auch für gegenwärtiges politisches Theater? – zugleich eine nach der Lehre ist: Wie und von welcher Wirklichkeit spricht Theater, welchen Raum des Lehrens/Lernens eröffnet es und wirkt damit (vielleicht) auf Haltungen und Handlungen? Doch "unsere Handlungen kommen von der Not", heißt es auch im Fatzer. Wie also sprechen Theater und Kunst von der Not, wenn sie Wirklichkeit dar- oder herstellen? Was erlaubt Not? Was ermöglicht Lehre?Die Fünften Mülheimer Fatzer Tage haben sich in diesen Fragenkomplex begeben, um über Möglichkeiten, von Wirklichkeiten zu sprechen und sie zu erzeugen, sowie über das Lehrstück als ein für gegenwärtiges Theatermachen, für die gegenwärtigen sozialen Verhältnisse relevantes Modell nachzudenken. Und nicht zuletzt darüber, wie das Theater mit der Not umgeht. Eine Koordinate hierfür kann Fatzer sein: "Nicht eine bestimmte Erkenntnis soll durch die Lehre verbreitet, sondern eine bestimmte Haltung der Menschen soll durch sie durchgeführt werden."Der fünfte Band der Mülheimer Fatzerbücher – Not, Lehre, Wirklichkeit – gibt das Symposium sowie weitergehende Überlegungen wieder und dokumentiert die während der Fatzer Tage gezeigten Aufführungen: die japanische Erstaufführung von Fatzer durch die Gruppe Chiten (Kyoto), Fatzer als "Große Untergangsshow" in der Inszenierung von Alexandra Holtsch (Staatstheater Saarbrücken) und das über den Open Call eigens für die Fatzer Tage produzierte Performance-Konzert F++++R LIVE von OBJECTIVE SPECTACLE (Berlin).
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PDF, Tyska, 2018197 kr
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Die Absicht, engagiert politisch zu handeln, stellt Akteur*innen immer wieder vor die Frage: Wie sich organisieren? Welche Form der Organisierung ermöglicht welches politische Handeln, welcher Grad an Organisierung ist für ein politisches Handeln notwendig? Wie lässt sich an mehreren Herrschaftsknoten rütteln und Spaltungsabsichten entgegenwirken? Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen politischer Wirkung/Macht und Organisation? "Sich organisieren" beinhaltet dabei zugleich eine Ambivalenz von Singular und Plural, von Einzelnen und Gruppe/Kollektiv/Bewegung/Partei, die/das politische Handlungsmacht wiederum daraus ziehen mag, dass sie aus den vielen eine Stimme formt.In Brechts Fatzer-Fragment warten die vier aus dem Ersten Weltkrieg Desertierten in Mülheim auf etwas, auf das Beginnen der politischen Tätigkeit, auf den Ausbruch der Revolution – auf was eigentlich? Dabei kämpfen sie mit dem Problem, sich zu organisieren, mit den Fragen von Zusammenhalt und Egoismus, von Zugehörigkeit und Ausschluss, der Fähigkeit zu handeln, anzugreifen oder sich zu verteidigen, von Hierarchie und Anarchie, von Beschlussfassung und offener Diskussion. Im vorliegenden Band wurden Formen der Organisierung in gegenwärtigen Arbeits- und sozialen Kämpfen, die gemeinsame Selbstorganisierung von Geflüchteten und Unterstützer*innen, Strategien im Umgang mit der ''Neuen Rechten'' in Theater- und Kunsträumen und die politische Organisierung Fatzers und seiner Mitdeserteure befragt. Diese werden im Buch ergänzt durch Überlegungen zur internationalen Arbeiterbewegung vom 19. bis ins 21. Jahrhundert, zum Funktionieren des Demokratischen Konföderalismus in Rojava, zu marxistisch-feministischen Positionen in der aktuellen Sexismus-Debatte sowie zur Praxis des Ensemble-Netzwerks.Der sechste Band der Mülheimer Fatzerbücher – Organisation/Organisierung – gibt das Symposium wieder, spiegelt die Wechselwirkungen zwischen dem Politischen und dem Ästhetischen und dokumentiert die während der Fatzer Tage gezeigten Aufführungen ausführlich: die Fatzer-Inszenierung von Jürgen Kuttner und Tom Kühnel (Deutsches Theater Berlin) sowie den für die Fatzer Tage produzierten Stadtrundgang Go! Fatzer! Go! der Leipziger Gruppe friendly fire und die über den Open Call entstandene Performance how to be we von Bergmann | Gilles (Gießen/Hildesheim).