Tobias Endres – författare
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Del 78 - Philosophie Im Kontext Von Gesellschaft Und Wissenschaften
Philosophie der Kultur- und Wissensformen
Ernst Cassirer neu lesen
Inbunden, Tyska, 2016
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PDF, Tyska, 2020567 kr
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Auf die Frage "Was ist Wahrnehmung und welche Rolle spielt sie für die Objektivität der Erfahrung?" hätte Ernst Cassirer vermutlich schlicht geantwortet: "Wahrnehmung ist eine erste Form objektiver Erfahrung." Tobias Endres macht es sich zur Aufgabe, Cassirers "Philosophie der symbolischen Formen" einer Neu- und Gesamtinterpretation zu unterziehen und sie als eine "Phänomenologie der Wahrnehmung" auszulegen. In Auseinandersetzung mit klassischen und gegenwärtigen Wahrnehmungstheorien wie der Sinnesdatentheorie, dem Disjunktivismus oder dem Enaktivismus gelingt es dem Autor, die Aktualität und Originalität solch einer phänomenologischen Wahrnehmungstheorie aufzuzeigen.
Häftad, Tyska, 2020
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Häftad, Tyska, 2025
290 kr
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PDF, Tyska, 2025223 kr
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In seinem Essay widmet sich Tobias Endres der theoretischen Philosophie Friedrich Nietzsches, welcher nach wie vor der Ruf einer, wenn auch affirmierten Selbstwidersprüchlichkeit vorauseilt. Während in den jüngeren und jüngsten Nietzsche-Forschungen dieses Problem zunehmend an Bedeutung verliert, versucht die Studie den Vorwurf des performativen Selbstwiderspruchs und genetischen Fehlschlusses auszuräumen. Anders aber als in den von der analytischen Philosophie inspirierten Lesarten wird Nietzsches Metaphilosophie nicht ausschließlich als Beitrag zur klassischen Erkenntnistheorie, sondern als Variante einer philosophischen Hermeneutik aufgefasst.1968 konstatierte Jürgen Habermas, Nietzsche habe »nichts Ansteckendes mehr«. Die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von Nietzsches Denken hat dieses Urteil jedoch klar widerlegt. Nur ein Jahr zuvor war der erste Band der Kritischen Gesamtausgabe erschienen. Damit begann ein Weg, der dazu führte, dass Nietzsche heute nicht mehr vorrangig als Außenseiter, sondern als Klassiker der abendländischen Philosophie gelesen wird. War diese Wegbeschreitung zuvor noch eine eher deutsch-französische Denkangelegenheit, trugen die Edition sowie die angloamerikanische Rezeption der 1990er Jahre zur Internationalisierung der Nietzsche-Forschung bei. Heute wird Nietzsche global und als einer der einflussreichsten Philosophen der Moderne gelesen.
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In seinem Essay widmet sich Tobias Endres der theoretischen Philosophie Friedrich Nietzsches, welcher nach wie vor der Ruf einer, wenn auch affirmierten Selbstwidersprüchlichkeit vorauseilt. Während in den jüngeren und jüngsten Nietzsche-Forschungen dieses Problem zunehmend an Bedeutung verliert, versucht die Studie den Vorwurf des performativen Selbstwiderspruchs und genetischen Fehlschlusses auszuräumen. Anders aber als in den von der analytischen Philosophie inspirierten Lesarten wird Nietzsches Metaphilosophie nicht ausschließlich als Beitrag zur klassischen Erkenntnistheorie, sondern als Variante einer philosophischen Hermeneutik aufgefasst.1968 konstatierte Jürgen Habermas, Nietzsche habe »nichts Ansteckendes mehr«. Die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von Nietzsches Denken hat dieses Urteil jedoch klar widerlegt. Nur ein Jahr zuvor war der erste Band der Kritischen Gesamtausgabe erschienen. Damit begann ein Weg, der dazu führte, dass Nietzsche heute nicht mehr vorrangig als Außenseiter, sondern als Klassiker der abendländischen Philosophie gelesen wird. War diese Wegbeschreitung zuvor noch eine eher deutsch-französische Denkangelegenheit, trugen die Edition sowie die angloamerikanische Rezeption der 1990er Jahre zur Internationalisierung der Nietzsche-Forschung bei. Heute wird Nietzsche global und als einer der einflussreichsten Philosophen der Moderne gelesen.
Del 26 - Studien zur interkulturellen Philosophie / Studies in Intercultural Philosophy / Études de philosophie interculturelle
Kyoto in Davos. Intercultural Readings of the Cassirer-Heidegger Debate
Inbunden, Engelska, 2024
3 457 kr
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What does it mean to be human? We invite the reader to discuss this most fundamental issue in philosophy and to do so in an intercultural framework. The question of the human was the starting point for a legendary discussion between two German philosophers who met in Davos in 1929. We return to this historical event and re-imagine the debate between Martin Heidegger and Ernst Cassirer from a global perspective. Generating twenty papers from elaborate discussions, our authors contribute to the thought experiment by inviting the Japanese philosopher Nishida Kitarō from Kyoto and other Japanese thinkers into the debate to overcome the challenge of Eurocentrism inherent to these historic days in Davos.