Tobias Schmitt – författare
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Durren gelten oftmals als Ursache fur Hungerkatastrophen und Armut - die humanitare Katastrophe wird als Ergebnis der Naturkatastrophe verstanden. Gesellschaftliche Ursachen treten so in den Hintergrund oder werden gar nicht erst benannt. Eine Durre als gesellschaftliches Naturverhaltnis zu begreifen und damit die Prozesse der sozialen Herstellung der Durre in den Blick zu nehmen, erscheint hingegen gewagt, wenn nicht gar zynisch. Tobias Schmitt verfolgt in dieser Studie dennoch genau diesen Ansatz. Er betrachtet die Durreverhaltnisse im Nordosten Brasiliens als historisches und gesellschaftliches Produkt von Diskursen, Institutionalisierungen, Eigentums- und Produktionsverhaltnissen und zeigt die Praktiken ihrer (Re-)Produktion auf. Eine zentrale Rolle spielen hierbei die post-kolonialen Machtverhaltnisse: Sie pragen die gesellschaftlichen Naturverhaltnisse, etwa die Verteilung von Wasser mittels Stauseen und Kanalen oder die Regelung des Zugangs zu Wasser in Gesetzen und Partizipationsprozessen. In diesem Zusammenhang nimmt Schmitt aber auch die Widerstandspraktiken gegen die hegemoniale Naturaneignung und ihre Durchsetzungspotentiale in den Blick.
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Häftad, Tyska, 2016
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Del 6 - Den Kindern erzählt/erklärt
Die Messfeier den Kindern erklärt
Häftad, Tyska
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Häftad, Tyska, 2013
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Del 12 - Energierecht - Beiträge zum deutschen, europäischen und internationalen Energierecht
Die Bedarfsplanung von Infrastrukturen als Regulierungsinstrument
Häftad, Tyska, 2015
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Tillfälligt slut
Der Fokus der regulierungsrechtlichen Diskussion verschiebt sich zunehmend von der wettbewerblichen Öffnung vorhandener Netze hin zur Schaffung neuer Infrastrukturen. Tobias Schmitt geht der Frage nach, welchen Beitrag die Bedarfsplanung von Infrastrukturen zu einem gewährleistungsstaatlichen Regulierungsrecht leisten kann. Ausgehend von einem weiten Regulierungsbegriff wird neben klassischen Netzsektoren auch der Krankenhaussektor auf Grund der dort bereits seit langem bestehenden Infrastrukturbedarfsplanung in die Untersuchung einbezogen. Zudem wird die von der staatlichen Infrastrukturfinanzierung ausgehende Steuerungswirkung berücksichtigt. Im Rahmen einer sektorübergreifenden Analyse legt der Autor dar, dass die infrastrukturelle Bedarfsplanung Instrument einer gewährleistungsstaatlichen Regulierung ist und welche Funktionen sie dabei ausfüllen kann. Die Untersuchung schließt mit einer Typologisierung der Bedarfsplanungsmodelle.