Vanessa Anderson – författare
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Häftad, Engelska, 2014
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Sammelband aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, , Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Sammelband beinhaltet funf Hausarbeiten. In der ersten Arbeit soll die Fragestellung, wie das Leben einer Frau im klassischen Athen aussah, erortert werden. Die dazu aufgestellte These lautet: "e;Das Leben der Frauen im klassischen Athen war von Separation und Zuruckgezogenheit gepragt."e; Die Ausfuhrungen beziehen sich dabei ausschlie lich auf Athenerinnen aus der Oberschicht. Die zweite Arbeit setzt einen speziellen Fokus auf die Situation einer Witwe in dieser Zeit. Das Thema umfasst somit soziokulturelle, normative, religiose und zu gro en Teilen auch rechtliche Aspekte des Lebens als Hinterbliebene. Der zeitliche Rahmen der Klassik wurde ausgewahlt, um die rechtliche und soziale Gerechtigkeit der noch jungen Demokratie zu uberprufen und um die Stellung der Witwe in dieser besonders langzeitig pragenden Ara am Beginn eines Veranderungsprozesses zu betrachten. Um romische Frauen als Investorinnen und Unternehmerinnen zur Zeit des Prinzipats geht es im dritten Text. Bildeten Frauen, die uber eigene Vermogenswerte verfugten und einer gewerblichen Tatigkeit nachgegangen sind, die Ausnahme in einer patriarchalischen Gesellschaftsordnung und inwieweit wurde der Gelderwerb von Frauen in der romischen Gesellschaft akzeptiert? Die Quellenlage ist dabei etwas schwierig, denn wir finden nur sehr wenige Belege dafur, dass Frauen der Oberschicht in bestimmten Berufen vertreten waren und ihre Involvierung in Geschafte meisterhaft verschleiern konnten. Der vierte Text befasst sich mit einer Sonderrolle im antiken Rom: den Vestalinnen. Wer waren die vestalischen Jungfrauen? Wie sah ihr Leben aus? Und wieso genossen sie eine solche gesellschaftliche Sonderrolle? Der funfte Text richtet den Fokus schlie lich auf Sparta: Das Ziel der Arbeit besteht darin, die Ziele der Madchenerziehung in der Polis Sparta zu ergrunden. Es sollte insbesondere die Frage geklart werden, ob die Erziehung der Emanzipation oder der Anpassung der Madchen dienen sollte. Damit verbunden ist die These, dass es den Spartiaten bei der Erziehung der Madchen nie darum ging, diese zu emanzipieren, sondern lediglich darum, sie an die Werte der Gesellschaft und an ihre zukunftigen Pflichten heranzufuhren. In diesem Zusammenhang soll die besondere Rolle der Spartiatin bagatellisiert werden.