Wie Du Dich in der kaltherzigen Welt des Kapitalismus zurechtfindest, ohne Dich dabei selbst zu verlieren. Ungleiche Bezahlung, toxische Hustle Culture und sexistische Boomer-Chefs: Unter den Ungerechtigkeiten der Arbeitswelt leiden vor allem diejenigen, die weiblich sozialisiert wurden. Denn diese Sozialisierung hinterlässt Spuren und nagt an der mentalen Gesundheit. Viele Frauen fühlen sich wie unfähige Hochstaplerinnen, die Popkultur präsentiert ihnen problematische Vorbilder und Girlboss-Parolen in den sozialen Medien fördern Einzelkämpferinnentum. Kurz: Das Patriarchat ist längst nicht überwunden und strukturelle Ungleichbehandlung an der Tagesordnung.In »Not Your Business, Babe!« berichtet Verena Bogner von ihren eigenen Erfahrungen, spricht mit Expert*innen über Red Flags bei der Jobsuche und analysiert, wie Netflixserien und Popsongs unser Bild von arbeitenden Frauen prägen. Außerdem beantwortet sie die Fragen, die sie sich selbst immer gestellt hat: Wie können Frauen in einem fehlerhaften System solidarisch zusammenarbeiten? Welche Playlist sollte ich auf dem Weg zur Gehaltsverhandlung hören? Und wie lasse ich mich von dem Wahnsinn der Arbeitswelt nicht verändern, sondern bleibe ich selbst?
Ich kroch auf allen vieren absolut würdelos über vereiste Stellen auf der Piste und fluchte leise vor mich hin [...] Keine Ahnung, wie lange es dauerte, bis wir oben ankamen Irgendwann stand ich da, an der Spitze von Cringe Mountain.Was cool ist, bestimmen immer die anderen – so auch im Leben der Erzählerin, die von klein auf weiß, was es heißt, nicht schlank, abgebrüht, edgy genug zu sein. Aus Angst vor der Peinlichkeit des Lebens versteckt sie sich hinter den Erwartungen der anderen, hinter denen ihres nutellahassenden Vaters, ihres schnöseligen Boyfriends Fabian, ihres viel zu coolen Arbeitgebers. Erst, als Flora, Josef und Rosalie (und eine ziemlich gute Therapeutin) in ihr Leben treten, wird ihr Mut langsam größer als die Angst vor dem Cringe. Gemeinsam stellen sie sich die Frage: Was ist ein cringefreies Leben wert, wenn man sich dabei selbst verliert? Mit den Menschen, die sie nicht trotzdem, sondern genau deshalb lieben, traut sie sich, nach einer Antwort zu suchen. Und findet sie irgendwo zwischen Pina Coladas, No-Angels-Songs und einer wahnwitzigen Bergwanderung. »Mit viel Liebe und Humor katapultiert Verena Bogner uns in die bittersüßen Irrungen und Wirrungen des Heranwachsens. Eine berührende Reise durch die Wachstumsschmerzen auf dem Weg zu Emanzipation und Selbstfindung.« Nadja Benaissa»Coolness als Haltung ist hochgradig überschätzt und müssen wir dringend hinter uns lassen. Verena Bogner hat das längst begriffen.« Jovana Reisinger