Nicht erst seit TIMSS und PISA steht die Qualität des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts in der Diskussion. In diesem Band werden aktuelle wissenschaftsorientierte und berufspraxisbezogene Reformansätze sowie Zukunftsperspektiven aus den Didaktiken der Fächer Physik, Chemie, Biologie, Technik sowie aus der Sachunterrichtsdidaktik vorgestellt. Die Beiträge des Sammelbandes richten sich an alle Berufsgruppen, die sich um die Qualitätsentwicklung des naturwissenschaftlichen und technischen Unterrichts bemühen. Im Wesentlichen werden fünf thematische Schwerpunkte aus fachspezifischer, aber z.T. auch fächerübergreifender Perspektive beleuchtet: Naturwissenschaftlich-technischer Sachunterricht, neue Konzepte zum Lehren und Lernen, Lehrerbildung, Praxismodelle, Interesse und Motivation.
Die Allgemeine Technologie vergleicht, generalisiert und ordnet Erkenntnisse aus einer Vielzahl von technischen Wissenschaften mithilfe systemtheoretischer Modelle. Ziel ist es, die Welt der Technik überschaubar, verständlich und lehrbar zu machen. Das Wissenschaftsgebäude der Allgemeinen Technologie in der Tradition von Johann Beckmann hat Horst Wolffgramm in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts an der Universität Halle zur wissenschaftlichen Grundlegung der polytechnischen Bildung für das allgemeinbildende Schulsystem der DDR entwickelt. Die Würdigung seines wissenschaftlichen Lebenswerkes war Gegenstand einer internationalen wissenschaftlichen Tagung anlässlich seines 80. Geburtstages. Beiträge aus der Technikgeschichte und der Technikphilosophie unterstreichen die Bedeutung seiner Theorie auch außerhalb vermittlungswissenschaftlicher Absichten. Die Tagung war zudem auch Anlass, über neuere Entwicklungen theoretischer Ansätze für eine allgemeine technische Bildung aus Ost- und Westeuropa sowie über fächerübergreifende Konzepte zu diskutieren. Mit einem Einblick in die Entwicklung der neuen Generation von Lernmedien, den virtuellen Abbildungen, wurden Zukunftsvisionen eröffnet.
Die Situation der Vermittlung von Technik in der allgemeinen Schule ist dadurch gekennzeichnet, dass es zu wenige für das Unterrichtsfach fachlich ausgebildete Lehrende gibt. Diese unbefriedigende Situation kann als weltweit gesehen werden, wobei letztlich die Konsequenz dieser Misere ist, dass der Unterricht kaum oder von Fachfremden, ausgenommen vielleicht die Primarstufe, in der allgemeinbildenden Schule, durchgeführt wird. Dieses Buch will einen Beitrag zur fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Qualifizierung von Lehrenden und Lernenden für die Vermittlung einer technischen Allgemeinbildung leisten. Die Inhalte berücksichtigen die nationalen und internationalen Entwicklungen, um dem globalen Anspruch – wie ihn auch PISA verfolgt – gerecht zu werden. Das prozessorientierte Konzept für eine technische Bildung leitet sich aus den Ingenieurwissenschaften ab, bzw. aus der Diskussion darüber, technische Prozesse und Systeme ganzheitlich zu betrachten. Da die Prozesse der Lebenswirklichkeit mit den komplexen technischen Prozessen vernetzt sind, eignet sich das Konzept insbesondere für die Vermittlung transdisziplinärer Prozesse.
Nicht erst seit TIMSS und PISA steht die Qualität des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts in der Diskussion. In diesem Band werden aktuelle wissenschaftsorientierte und berufspraxisbezogene Reformansätze sowie Zukunftsperspektiven aus den Didaktiken der Fächer Physik, Chemie, Biologie, Technik sowie aus der Sachunterrichtsdidaktik vorgestellt. Die Beiträge des Sammelbandes richten sich an alle Berufsgruppen, die sich um die Qualitätsentwicklung des naturwissenschaftlichen und technischen Unterrichts bemühen. Im Wesentlichen werden fünf thematische Schwerpunkte aus fachspezifischer, aber z.T. auch fächerübergreifender Perspektive beleuchtet: Naturwissenschaftlich-technischer Sachunterricht, neue Konzepte zum Lehren und Lernen, Lehrerbildung, Praxismodelle, Interesse und Motivation.
Die Allgemeine Technologie vergleicht, generalisiert und ordnet Erkenntnisse aus einer Vielzahl von technischen Wissenschaften mithilfe systemtheoretischer Modelle. Ziel ist es, die Welt der Technik überschaubar, verständlich und lehrbar zu machen. Das Wissenschaftsgebäude der Allgemeinen Technologie in der Tradition von Johann Beckmann hat Horst Wolffgramm in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts an der Universität Halle zur wissenschaftlichen Grundlegung der polytechnischen Bildung für das allgemeinbildende Schulsystem der DDR entwickelt. Die Würdigung seines wissenschaftlichen Lebenswerkes war Gegenstand einer internationalen wissenschaftlichen Tagung anlässlich seines 80. Geburtstages. Beiträge aus der Technikgeschichte und der Technikphilosophie unterstreichen die Bedeutung seiner Theorie auch außerhalb vermittlungswissenschaftlicher Absichten. Die Tagung war zudem auch Anlass, über neuere Entwicklungen theoretischer Ansätze für eine allgemeine technische Bildung aus Ost- und Westeuropa sowie über fächerübergreifende Konzepte zu diskutieren. Mit einem Einblick in die Entwicklung der neuen Generation von Lernmedien, den virtuellen Abbildungen, wurden Zukunftsvisionen eröffnet.
Die Situation der Vermittlung von Technik in der allgemeinen Schule ist dadurch gekennzeichnet, dass es zu wenige für das Unterrichtsfach fachlich ausgebildete Lehrende gibt. Diese unbefriedigende Situation kann als weltweit gesehen werden, wobei letztlich die Konsequenz dieser Misere ist, dass der Unterricht kaum oder von Fachfremden, ausgenommen vielleicht die Primarstufe, in der allgemeinbildenden Schule, durchgeführt wird. Dieses Buch will einen Beitrag zur fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Qualifizierung von Lehrenden und Lernenden für die Vermittlung einer technischen Allgemeinbildung leisten. Die Inhalte berücksichtigen die nationalen und internationalen Entwicklungen, um dem globalen Anspruch – wie ihn auch PISA verfolgt – gerecht zu werden. Das prozessorientierte Konzept für eine technische Bildung leitet sich aus den Ingenieurwissenschaften ab, bzw. aus der Diskussion darüber, technische Prozesse und Systeme ganzheitlich zu betrachten. Da die Prozesse der Lebenswirklichkeit mit den komplexen technischen Prozessen vernetzt sind, eignet sich das Konzept insbesondere für die Vermittlung transdisziplinärer Prozesse.