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689 kr
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Der Band Anschluss widerlegt den Mythos von der friedlichen Revolution und von der Wiedervereinigung dessen, was zusammengehört und geht der These nach, dass Liberalisierung die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln ist.
1 033 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Der Band Umbau belegt den Gesellschaftsumbau in Ostdeutschland ab 1990 als eine neoliberale Übernahme der DDR durch die BRD. Der Kernstaat legitimierte die Vollstreckung des Volkseigentums sowie die Ungleichbehandlung einer Bevölkerungsmehrheit im Beitrittsgebiet. Die soziologischen Folgen entsprechen denen einer Kulturkatastrophe.
1 228 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Der Band belegt den Zusammenhang zwischen der Annexions-, Vertreibungs- und Assimilationspolitik der Bundesregierung im Beitrittsgebiet. Die Entkopplung der DDR-Bevölkerung aus soziokulturellen Gefügen und die gesellschaftliche Zurückweisung ihrer Herkunft haben einen intergenerativen Ost-West-Kulturkonflikt und das Exil im eigenen Land zur Folge.
1 381 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Der Band thematisiert Arbeits-, Kultur- und Lebenswelten in der DDR und deren Verschwinden in Folge der Wiedervereinigung. Anhand von Fotografie und Reportage werden drei zeithistorische Phasen rekonstruiert: Aufbau und Aufbruch in der DDR; Formen des Überlebens im Umbruch; Entheimatung und Kampf um Sichtbarkeit im Neuland/Exil.
1 312 kr
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Seit das „Ende des Kommunismus" auf 1990 festgeschrieben und der „Unrechtsstaat DDR" der Justiz übergeben wurde, inszenieren neue Institutionen, Stiftungen und Behörden auf Bundesebene den ökonomischen, kulturellen und moralischen Erfolg des Rechtsstaats. Dabei wird die Mehrheit der Neubürger mit Schockereignissen des krassen sozialen Wandels und der gesellschaftlichen Stigmatisierung konfrontiert. Konzepte wie „Transformation", „Modernisierung", „Demokratisierung" treten als Euphemismen auf, die über eine neoliberale Annexion des Ostens hinwegtäuschen. Das Investmentprojekt „Aufschwung Ost" ist ein Laborfall der Globalisierung. Über eine Aufarbeitung der DDR im Totalitarismus- und Diktaturenvergleich hinaus ist eine politische Soziologie der Landnahme, des Gesellschaftsumbaus und des strukturellen Kolonialismus in Ostdeutschland längst überfällig. Das Forschungsprogramm „Entkoppelte Gesellschaft. Liberalisierung und Widerstand in Ostdeutschland seit 1989/90. Ein soziolo-gisches Laboratorium" will im dreißigsten Jahr (plus) der „Einheit" diesem Thema mit einer mehrbändigen Publikation Rechnung tragen.
Der zweite Teilband Zeugnisse stellt ein Handbuch des DEFA-Films, des Fernsehfilms der DDR sowie des Films in Ostdeutschland nach 1989/90 vor. Anhand von Dokumentar- und Spielfilmproduktionen werden vier zeithistorischen Phasen erinnerungskulturell rekonstruiert: 0/ Kriegsende und Neuanfang; A/ Aufbau und Aufbruch; B/ Umbruch und Über/Leben; C/ Neuland und Exil. Die Kapitel werden in acht Themen-Specials vertieft. Beide Bände Zeugnisse/Fotografie und Zeugnisse/Film sind ein Basiswerk der Visuellen Soziologie in Ostdeutschland nach 1945 und nach 1990.
503 kr
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Seit das „Ende des Kommunismus“ auf 1990 festgeschrieben und der „Unrechtsstaat DDR“ der Justiz übergeben wurde, inszenieren Institutionen, Stiftungen und Behörden der Bundesrepublik Deutschland den ökonomischen, kulturellen und moralischen Erfolg des Rechtsstaates. Dabei wird die Mehrheit der Neubürger mit Schockereignissen eines krassen sozialen Wandels und der gesellschaftlichen Stigmatisierung konfrontiert. Konzepte wie „Transformation“, „Modernisierung“ und „Demokratisierung“ erscheinen als Euphemismen, die eine neoliberale Annexion der „Neuländer“ verschleiern. Das Investmentprojekt „Aufschwung Ost“ gilt als Laborfall der Globalisierung. Über die Aufarbeitung der DDR im Totalitarismus- und Diktaturenvergleich hinaus ist eine politische Soziologie der Landnahme, des Gesellschaftsumbaus und des strukturellen Kolonialismus in Ostdeutschland längst überfällig. Das Forschungsprogramm „Entkoppelte Gesellschaft. Liberalisierung und Widerstand in Ostdeutschland seit 1989/90. Ein soziologisches Laboratorium“ will im dreißigsten Jahr (plus) der „Einheit“ diesem Thema mit einer mehrbändigen Publikation Rechnung tragen.
Der vorliegende Band ist Ergebnis einer ethnografischen Bestandsaufnahme zur Wahrnehmung und Aufarbeitung biografischer Entwertung in Ostdeutschland seit 1989/90. Ausgangspunkt bildet die AGIO-Studie von 2017, die ohne repräsentative Daten und statistische Bilanzen geblieben ist. Der leere Fragenkatalog imaginiert auf seine Weise die abwesenden Antworten und symbolisiert die ostdeutschen Stimmen, die nie zu Wort kamen. Ergänzt wird der Katalog durch eine Auswahl an Leserbriefen.
1 090 kr
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