Yara Nakahanda Monteiro – författare
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Tyska, 2022204 kr
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Zwischen Angola und Portugal, zwischen Rebellion und Tragödie findet ein Bruch statt – einer, der eine neue Welt eröffnet, der zeigt, was uns ausmacht.Die intimste Wahrheit ist diese: Vitória kann ihre Mutter nicht für sich beanspruchen.1965. Angola. Der Freiheitskrieg gegen die portugiesische Vorherrschaft nimmt seinen Lauf. Mittendrin: Rosa Chitula und ihre Familie. Viele suchen Sicherheit und Stabilität in Lissabon, verlassen das Land. Doch Rosa rebelliert, will kämpfen – und wird das Gesicht der Unabhängigkeitsbewegung. Die zweijährige Vitória, Rosas Tochter, flieht mit ihren Großeltern nach Portugal und dann – nichts. Ein Schnitt, der nicht heilen wird. 2003. Lissabon. Vitória Queiroz da Fonsecas Leben besteht aus Erinnerungen: Da sind Bilder, Gerüche, der Geschmack von Sauermilch. Da sind die Säulen eines Traumas, das Vitória nicht überwinden kann: zu wissen, dass ihre Mutter ein Land mehr liebte als ihre Tochter. Denn wie damit umgehen, wenn da niemand ist, der Antworten auf die eigenen Fragen geben kann ...Wie sieht das Leben aus, wenn man in einen Kampf um Freiheit hineingeboren wird, der nicht der eigene ist?Wie verstehen, dass die Geschichte übermächtig geworden ist, sich hineingedrängt hat zwischen sich selbst und die Möglichkeiten, die man vielleicht gehabt hätte? Vitória kennt ihre Mutter nicht, kennt ihren Kampf nicht. Aber sie trägt die Revolte in sich, genauso wie Rosa. Sie lässt Lissabon, ihren Verlobten und Job hinter sich, getrieben von dem Drang, sich selbst zu begegnen. Doch das Luanda des 21. Jahrhunderts besteht aus Kontrasten, ist abweisend und Heimat zugleich. Hier gehören die Menschen einem Land, das nicht immer das ihre war, das nicht immer das ihre ist. Als Vitória in Huambo die Einzigartigkeit von Angola entdeckt, sich selbst auf der Spur, trifft sie auf die Geister einer fremden Vergangenheit und muss lernen, dass es Risse gibt, die zu tief sind, um noch geflickt zu werden.Wir schreiben Formen der Gewalt.In einer klaren Sprache erzählt Yara Monteiro von der Gewalt der Geschichte. Einer Gewalt, die wir spüren, aber nicht aufhalten können. Die vergangen ist, aber für immer bestehen bleiben wird. Wie fühlt es sich an, nach Wurzeln zu greifen, ohne zu wissen, ob man sie fest im Boden verankern oder ausreißen will? Und was bedeutet Freiheit, wenn sie alles ist und gleichzeitig nicht das, was wir für uns gefordert haben? Ein Debüt, das fesselt: kompromisslos.
Inbunden, Tyska, 2022
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Tyska, 2024215 kr
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"Die heimlichen Blumen kreisen in der verlorenen Form"Fragmente zwischen Lissabon und Angola, zwischen Zeit und RaumGedichte, die Brücken aus Worten formen, Ufer verbinden. Erzählungen der Großmutter aus Angola. Angolanische Schicksale, die über Generationen ertragen, geteilt werden. Teile einer Kindheit am Stadtrand Lissabons. Portugiesische Geschichte aus dekolonialer und ökofeministischer Perspektive. Da sind Beobachtungen des Alltags, die Yara Nakahanda Monteiro festhält. Sie verbinden uns über Kultur-, Sprach-, Gesellschaftsgrenzen hinaus, wecken ein Gefühl des Wiedererkennens, der Geborgenheit. Da sind Narben, die wehtun, unruhig stimmen. In den Versen keimt Widerstand auf, der Vergangenes verurteilt und Gegenwärtiges anprangert. Feministische Lyrik über Heilung und Verlust, verwoben mit intimen Momenten und Erfahrungen; zutiefst menschlich, magischIn ihrer Lyrik schafft die Autorin Synergien, stellt Zusammenhänge her zwischen der Gewalt an Frauen und der Zerstörung der Natur. Sie schlägt mit ihren Worten Stufen in die steinerne Geschichte, die Generationen durchlebten, und klettert nach oben: überwindet. Yara Nakahando Monteiros Gedichte dringen tief, mit eindrucksvoller Präzision holt sie Bilder hervor, in der Hoffnung, dass ihre Essenz Wurzeln schlägt.
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Spanska, 2023109 kr
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Vitória nació en Angola, pero tuvo que exiliarse a Portugal sin poder conocer a su madre revolucionaria. Años después, al regresar a buscarla, todo, incluido Angola, parece ser distinto a lo imaginado, y Vitória, de la mano de gente diversa, como un general implicado en el tráfico de armas, pero que declama poesía, y una excéntrica viuda, comenzará su búsqueda en Luanda. Habrá de enfrentarse al pasado y consigo misma, a su sexualidad, su nacionalidad, y pasar de la noche al día. Esta es una escritura eléctrica, un libro tragicómico de ruptura y reivindicación donde dialogan la maternidad y la lucha política, lo urbano y lo rural, lo oculto y lo abierto.