Maschinen, die für uns arbeiten, damit wir mehr Zeit für uns haben! Was einmal wie ein Traum vom Paradies klang, hat eher albtraumhafte Züge angenommen. Statt auf dem Rücken liegend den Vogelflug zu bewundern, sind wir Sklaven von Email, Twitter und Facebook geworden. Wir sehen von allem zu viel und doch nie das richtige, da zuviele Welten gleichzeitig um unsere Aufmerksamkeit konkurrieren. Diagnose: Present Shock.Douglas Rushkoff fasst in Worte, was wir alle erleben, aber kaum einordnen können. Seine kritische Bestandsaufnahme als Medientheoretiker und als Betroffener erklärt, wodurch wir den Augenblick verloren haben. Er eröffnet eine Perspektive auf das Leben im digitalen Zeitalter, die uns das gewaltige Ausmaß des Umbruchs vor Augen führt - und uns auf geradezu kathartische Art und Weise damit versöhnt.»Wir wissen zwar nicht mehr, wo es langgeht, aber wir kommen viel schneller voran.«
Badeanzüge und Sonnenbrillen, Fernseher und Handys, Flugzeuge und Kinderwagen: Wie die meisten Dinge unseres Alltags bestehen sie zu einem großen Teil aus Plastik - von Wegwerfprodukten wie PET-Flaschen und anderem Verpackungsmaterial ganz zu schweigen. Die Menge an Kunststoffmüll wächst seit Jahrzehnten in bedrohlichem Tempo. An Land wird vergraben und verbrannt, was nicht recycelt werden kann, in den Ozeanen treibt Plastik in riesigen Strudeln. Von der See zu kleinsten Partikeln zermahlen, finden gefährliche Substanzen wie Weichmacher und Bisphenol A über die Nahrungskette ihren Weg in unser Blut.Journalist Gerhard Pretting und Regisseur Werner Boote wagen einen umfassenden Blick auf das Thema Kunststoff. Sie erzählen von seiner Faszination als ultraleichtes und frei gestaltbares Material ebenso wie von seinem Vermächtnis als nicht verrottender, giftiger Abfall, der die Umwelt und unsere Gesundheit in alarmierendem Ausmaß bedroht.Aktualisierte Neuauflage mit Vorwort von Hubert Weiger (Vorsitzender BUND)
Seit einigen Jahren alarmieren Meldungen über das Verschwinden der Honigbiene. Die Verluste betreffen uns alle: Ohne die Biene als Bestäuberin fielen dreißig Prozent der globalen Ernte aus. Das weltweite Bienensterben ist kein Mysterium und keine Naturkatastrophe. Es ist die Summe all dessen, was wir den Bienen antun. Sie sterben an Pestiziden, an Überzüchtung und an Parasiten, mit denen sie ohne uns nicht zu kämpfen hätten. Die Bienen sterben am Menschen und seinen Versuchen, ein perfektes System zu verbessern.Im Buch More Than Honey zeigen Markus Imhoof, Regisseur des gleichnamigen Dokumentarfilms, und Journalist und Autor Claus-Peter Lieckfeld, wie Menschen in aller Welt von und mit der Honigbiene leben: im idyllischen Alpental, im Labor, auf horizontweiten Monokulturen - und in Gegenden, wo Bienen nicht mehr als Bestäuber zur Verfügung stehen. Sie porträtieren ein Verhältnis von Mensch und Biene, das es wieder ins Gleichgewicht zu bringen gilt, weil sich unsere Lebensbedingungen sonst radikal verändern werden.