Geschichte Auf Youtube
Neue Herausforderungen Für Geschichtsvermittlung Und Historische Bildung
1 141 kr
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Neue Herausforderungen Für Geschichtsvermittlung Und Historische Bildung
1 141 kr
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1 192 kr
Kommande
Inszenierungen Historischer Quellen Im Theater
1 362 kr
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Medialität Und Politik Europäischer Hochschuljubiläen Von 1850 Bis Heute Anniversaries in European Institutions of Higher Learning from 1850 to the Present
1 362 kr
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Disziplinäre Perspektiven Auf Ein Dynamisches Forschungsfeld
1 348 kr
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274 kr
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1 362 kr
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Geschichtsvideos auf Youtube haben für die Vermittlung historisch-politischer Inhalte eine enorme Reichweite erlangt. Das Problem: Aus wissenschaftlicher Perspektive sind diese Videos nicht immer fachlich und normativ triftig. Als Phänomene der Geschichtskultur vermitteln sie historische Orientierungsangebote an die Rezipient*innen, woraus handlungsleitende Motive entspringen können. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, Geschichtsdarstellungen auf Youtube nicht nur zu konsumieren, sondern auch zu reflektieren und in ihrer gesamtgesellschaftlichen Relevanz zu verstehen.Daher widmet sich der Band den medialen Inszenierungen, geschichtskulturellen Aushandlungsprozessen und der Epochenspezifik von Geschichtsdarstellungen auf Youtube. Um die fachlichen Expertisen zu diesen Themen zu bündeln, versammelt der Band acht wissenschaftliche Beiträge zu einer interdisziplinären Zusammenschau. Aus dieser Perspektive will der Band einen Beitrag zur Bestimmung des Verhältnisses der Geschichtswissenschaften zu populären Medien und den daraus erwachsenden Herausforderungen leisten.
274 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Medialität Und Politik Europäischer Hochschuljubiläen Von 1850 Bis Heute Anniversaries in European Institutions of Higher Learning from 1850 to the Present
329 kr
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Jahrestage und Jubiläen spielen im „Doing History" eine zentrale Rolle: Sie erweitern qualitativ und quantitativ die Kreise der Personen, die „Geschichte" konsumieren und produzieren, zugleich korrespondieren und konkurrieren im Jubiläum verschiedene Medien der Geschichte: Fach- und populärwissenschaftliche Schriften sind dabei nur eine und zumeist nicht die wirkmächtigste Erzählung der Vergangenheit: Auch über Feste und Feiern, Spiele und Inszenierungen werden individuelle und kollektive Identitäten adressiert und Zugehörigkeiten zu (gedachten) Gemeinschaften (re-)produziert.
Auch in der Geschichte von Hochschulen und Universitäten spielen Gründungsjubiläen eine zentrale Rolle. Denn Jubiläen generieren eine spezifische Aufmerksamkeit für die Institutionen und produzieren nicht selten eine Vielzahl an Geschichtssorten, in denen nicht nur die Geschichte der Institution thematisiert, sondern die Institution selbst reproduziert, reifiziert oder auch reformiert wird. Das Geschichte-Machen ist somit Ausdruck des Ringens um das institutionelle Selbstverständnis zum Zeitpunkt des Jubiläums und eignet sich, um reflektierte und unreflektierte Selbstzuschreibungen zu untersuchen. Die Beschäftigung mit Hochschuljubiläen ermöglicht dadurch nicht nur die Perspektivierung vergangener Gegenwarten, sondern rekurriert auch auf vergangene Zukunftserwartungen und die Rolle, die Geschichte darin spielen sollte.
Der Sammelband adressiert diese Fragen anhand zwei eng verwobener Schwerpunkte – der identitätsstiftenden Funktion von Jubiläen und den in ihnen zutage kommenden Geschichtssorten – am Beispiel verschiedener Hochschultypen in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz in einer longue durée von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.
276 kr
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Historisches Lernen in Der "App in Die Geschichte"
1 140 kr
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1 185 kr
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Gebrauch und Missbrauch des Mittelalters bei der extremen Rechten
846 kr
Kommande
Referenzen auf Mittelalterliches spielen in verschiedenen extrem rechten Kontexten und Bewegungen eine wichtige Rolle: als imaginierte Vergangenheit, in der Macht- und Geschlechterverhaltnisse, kulturelle und ethnische Homogenitat und das gute Landleben einen positiven Gegenentwurf zur Gegenwart bilden. Diese nostalgischen und kulturpessimistischen Entwurfe haben gemeinsam, dass die scheinbar ferne, fremde Vergangenheit in den Dienst einer fundamentalen Gegenwartskritik gestellt wird. Gerade weil „das Mittelalter" der Moderne so fremd zu sein scheint, eignet es sich als Resonanzraum fur Praktiken und Deutungen, die gegen die Gegenwart gerichtet sind. Im vorliegenden Band geht es nicht darum, diese Imaginationen mit den Ergebnissen der „richtigen" Mittelalterforschung zu kontrastieren. Vielmehr zeigt sich in den international angelegten Beitragen, wie stark gegenwartige geschichtsrevisionistische Narrative von nationalhistorischen Ideologemen des 19. Jahrhunderts abhangig sind und deswegen nicht nur um ihrer selbst willen analysiert werden sollten. Diese Beobachtung eroffnet die Perspektive auf eine Neureflexion der wissenschaftlichen Praxis der Mittelalterforschung und auf die Bedeutung, die bis in die Gegenwart hinein Weichenstellungen und Paradigmen des hypernationalistischen 19. und fruheren 20. Jahrhunderts fur die historischen Kulturwissenschaften zum Mittelalter besitzen.