Schriften des Otto-Stammer-Zentrums im Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin – serie
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Häftad, Tyska, 1990
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Del 88 - Schriften des Otto-Stammer-Zentrums im Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin
Industrie- und Handelskammern in den neuen Bundesländern
Regionale autonome Interessenorganisationen im Prozess der Neustrukturierung der Wirtschaft
Häftad, Tyska, 2000
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Industrie- und Handelskammern gehören in demokratisch-marktwirtschaftlich verfassten Industriegesellschaften zu den Basisinstitutionen der regionalen Selbstorganisation der Wirtschaft. In Deutschland haben sie einen öffentlich-rechtlichen Status und einen breiten Aufgabenkreis, der hoheitliche Funktionen, vielfältige Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die Unternehmen sowie Gestaltungsaufgaben für ihren Kammerbezirk umfasst. Zugleich sind sie ein gewichtiger Interessenvertreter der Wirtschaft in Politik und Verwaltung. Von daher sind sie in ihren Regionen intensiv am wirtschaftlichen und öffentlichen Geschehen beteiligt und in die relevanten Akteursnetze eng eingebunden. Gerade dieses breite Funktionsspektrum ließ die Kammern nach 1989 besonders geeignet erscheinen als Agens der Neustrukturierung der Wirtschaft und der regionalen Infrastruktur sowie der Neuorientirung der beteiligten Akteure. In einem umfangreichen empirischen Forschungsprojekt wurde daher die realiter entfaltete Bedeutung von Industrie- und Handelskammern für die Transformation der Wirtschaft in den neuen Bundesländern exemplarisch untersucht. Erfasst und analysiert wurden hierfür sowohl die Wiedereinrichtung dieser Kammern als auch ihre inzwischen ausdifferenzierten Strukturen, Funktionen und Leistungen in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre.
Del 89 - Schriften des Otto-Stammer-Zentrums im Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin
Macht und Demokratie in der CDU
Dargestellt am Prozess und Ergebnis der Meinungsbildung zum Grundsatzprogramm 1994
Häftad, Tyska, 2000
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Der Zusammenhang zwischen Macht und Demokratie wird am Beispiel der Diskussion zu einem neuen Grundsatzprogramm der CDU untersucht. Es wird gezeigt, wer den Prozess der Meinungsbildung organisierte, wie er ablief und welche Konsequenzen dies für die programmatischen Aussagen und für die Aufgabenerfüllung einer politischen Partei hatte. Dazu wird herausgearbeitet, wie das Parteiverständnis der Agenten die Verfahrenswahl bestimmte und wie über die Organisation der Meinungsbildung die Inhalte determiniert wurden. Abschließend wird darauf eingegangen, wie Parteien ihre Aufgaben, die gesellschaftlichen Probleme rechtzeitig zu erkennen und die notwendigen Entscheidungen durch konsensgetragene Lösungsvorschläge vorzubereiten, lösen können.
Del 90 - Schriften des Otto-Stammer-Zentrums im Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin
Wahlen und Wähler
Analysen aus Anlass der Bundestagswahl 1998
Häftad, Tyska, 2001
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Der vorliegende Band ist der achte in der Reihe der von den beiden Herausgebern betreuten Buchpublikationen zu den Bundestagswahlen; er widmet sich der Bundestagswahl 1998. Im Rahmen der den Herausgebern immer besonders wichtigen Kontinuität wahlsoziologischer Analysen enthält der Band drei Schwerpunktsetzungen. Fünf der insgesamt 22 Buchkapitel behandeln in unterschiedlichen konzeptuellen wie methodischen Zugängen das Wahlverhalten der Bürger bei der Bundestagswahl 1998. Weitere neun Kapitel spannen den analytischen Bogen zeitlich wie sachlich weiter und widmen sich der längsschnittlichen Analyse des Wahlverhaltens in Deutschland, so z.B. der Frage nach der veränderten Bedeutung von Kanzlerkandidaten und der Sachkompetenz der Parteien für die Wahlentscheidung. Im dritten und letzten Teil des Bandes werden in acht Beiträgen Grundsatzfragen der Wahlsoziologie abgehandelt. Insgesamt vermitteln dieser Band aus dem gegebenen Anlaß der Bundestagswahl 1998 einen Einblick sowohl in die Kontinuitäten der deutschen Wahlforschung, als auch deren Öffnung für neue Problemstellungen.