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    1. Filosofi och religion
    2. Filosofi
    3. Filosofiska discipliner

    Das Dasein und das isolierte Subjekt

    Die Frage der philosophischen Selbstinterpretation des Menschen bei Heidegger

    AvAris Tsoullos

    Häftad, Tyska, 2026

    Del 60 i serien Philosophische Untersuchungen

    1 252 kr

    Beställningsvara. Skickas inom 3-6 vardagar. Fri frakt över 249 kr.

    Beskrivning

    Aris Tsoullos behandelt die philosophische Frage nach dem Menschen, der im methodischen Anschluss an Heideggers hermeneutische Phänomenologie als Phänomen des "Daseins" verstanden wird. Anders als "vorhandene Dinge", "zuhandenes Zeug", "bestehende Zahlenverhältnisse" und "lebende" Tiere "existiert" das "Dasein" (der Mensch), insofern es sich auf zu vollziehende Möglichkeiten "entwirft" und zugleich das Sein überhaupt unbegrifflich versteht - sowohl sein eigenes als auch das vielfältige Sein des übrigen Seienden. Dennoch neigt es dazu, sich im Lichte des Seins der Dinge („Vorhandenheit") auszulegen. Diese ontologische Reifizierungstendenz, die bereits im vortheoretischen Existieren zustande kommt, beschreibt der Autor als „Diskrepanzproblem" zwischen dem Sein des Daseins und dem seine natürliche Selbstauslegung führenden, verstandenen Sein der Dinge. Die philosophische Tradition fragt diesbezüglich für jedes Seiende undifferenziert nach dem Wesen statt nach dem Sein, weshalb sie den Menschen ontologisch als "vorhandenes Ding" objektiviert und bestimmt - etwa als "animal rationale" oder "res cogitans". Zunächst erläutert der Autor im Rahmen einer "hinführenden Aufgabe" des Diskrepanzproblems den Begriff des Daseins im Horizont der Seinsfrage und der Gesamtheit der "Seinsweisen" ("Seinsidee"). Darauf aufbauend wender er sich der "genetischen Interpretationsaufgabe" dieser Diskrepanz zu, wobei er die parallelen Modifikationen des Existenzvollzugs und des Seinsverständnisses des Daseins ebenso berücksichtigt wie die von ihm formulierte "ontologische Frage nach der Einheit". An den Modifikationen des Seinsverständnisses zeigt sich nämlich die ontologische Verständnistendenz der "Isoliertheit", welche dem allmählichenVerlust der ursprünglichen Einheitlichkeit des Seins als Existenz und Zuhandenheit und der Herausbildung von Einfachheit und Abstraktion als kennzeichnenden Züge der vielfätigen Modi der Vorhandenheit entspricht. Besonders deutlich wird die Isoliertheit in Descartes' Nivellierung des Seins überhaupt als "Bestandes" und "Substanzialität", aus der die Auslegung des Daseins als isoliertes "ego" hervorgeht.

    Produktinformation

    • Utgivningsdatum:2026-06-10
    • Mått:155 x 232 x 19 mm
    • Vikt:528 g
    • Format:Häftad
    • Språk:Tyska
    • Serie:Philosophische Untersuchungen
    • Antal sidor:345
    • Förlag:Mohr Siebeck
    • ISBN:9783161645907

    Utforska kategorier

    • Filosofiska discipliner inom Filosofi och religion

    Mer om författaren

    Geboren 1992; 2010-16 Studium der Philosophie in Rom (B.A.), Heidelberg (M.A.) und Montpellier; 2024 Promotion in Philosophie in Heidelberg.

    Innehållsförteckning

    • Einleitung: die hermeneutisch-phänomenologische Frage nach der philosophischen Selbstinterpretation des Menschen im Lichte der Seinsfrage und der fundamentalontologischen Problematik der Einheit1. Kapitel: Seinsfrage und Dasein1.1. Die Phänomenologie im Lichte der ontologischen Differenz1.1.1. Die ontologische Differenz als Thema der Phänomenologie1.1.2. Die Phänomenologie als die Wissenschaft des Seins selbst1.1.3. Die Seinsidee als Ziel der Seinsfrage1.1.4. Heideggers Wiederholung der Seinsfrage1.2. Die innersystematische Bestimmung: Das Dasein im Lichte der Seinsfrage1.2.1. Das Dasein als reiner Seinsausdruck und Boden für die Seinsfrage1.2.2. Der nur vorbereitende Sinn der Daseinsanalytik1.2.3. Das Seiende „Mensch" als das gemeinsame Designatum2. Kapitel: Seinsidee und Dasein2.1. Die dichotomische Seinsidee und die ontologische Grundverschiedenheit des Daseins2.1.1. Traditionelle und hermeneutisch-phänomenologische Perspektiven auf die Seinsdichotomie und den Seinsbegriff2.1.2. Das vorbegriffliche Selbstwissen des Daseins als Dasein2.1.3. Der latente Vollzug der ontologischen Differenz2.1.4. Die differente Komplexität des Existenzvollzugs2.1.5. Die Implikationen der ontologischen Grundverschiedenheit des Daseins2.2. Die dichotomische Seinsidee und die innerontologische Bestimmung des gemeinsamen Designatums2.2.1. Die Idee der Vorhandenheit2.2.2. Die Idee der Existenz2.2.3. Die innerontologische Bestimmung: Das Dasein im Lichte der Seinsidee3. Kapitel: Daseinsauslegung und Isoliertheit3.1. Die Daseinsauslegung und das existenzial-ontologische Phänomen der Einheit3.1.1. Die Auslegung und die Daseinsauslegung3.1.2. Die Diskrepanz im Lichte des In-der-Welt-seins als Apriori der Daseinsauslegung3.1.3. Die Diskrepanz am Gegensatz des In-der-Welt-seienden Daseins und des isolierten Subjekts3.2. Die hermeneutisch-phänomenologische Genesis des theoretischen Verhaltens3.2.1. Die nächste Welterfahrung und das ursprüngliche Phänomen der Welt3.2.2. Die erste Isoliertheitsstufe und die weite Umwelt3.2.3. Die zweite Isoliertheitsstufe: Die Situation der Ruhe und die Neugier3.2.4. Die dritte Isoliertheitsstufe: Erkennen und Innerdinglichkeit3.3. Die existenziale Genesis des isolierten Subjekts bei Descartes und seine phänomenologische Destruktion3.3.1. Die cartesische Entdeckung des isolierten Subjekts im Lichte der Isoliertheit3.3.2. Die phänomenologische Destruktion des isolierten SubjektsAbschließende Betrachtungen: die philosophische Selbstinterpretation des Menschen im Lichte der Isoliertheit