Häftad, Tyska, 2013
Die Stadt, das Fremde und die Furcht vor Kriminalität
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Beskrivning
Joachim Häfele untersucht den Einfluss von urbanen Disorder-Phänomenen (Incivilities) auf die Furcht vor und die Einstellungen zu Kriminalität. Damit stehen das Disorder-Modell und/oder ähnliche Ansätze (z. B. Broken-Windows-Ansatz) zur Erklärung personaler Kriminalitätsfurcht auf dem Prüfstand. Mithilfe von statistischen Mehrebenenanalysen gelingt es dem Autor, eigenständige Effekte des sozialräumlichen Kontextes auf Kriminalitätsfurcht und personale Kriminalitätseinstellungen zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen u. a., dass Incivilities eine ambivalente und teilweise durchaus widersprüchliche Wirkung auf die Kriminalitätsfurcht haben. Insbesondere Social Incivilities oder abweichende Handlungen erhöhen die Risikoperzeption und führen zu einem Absinken des kriminalitätsbezogenen Sicherheitsgefühls. Social Incivilities, die häufig sichtbare Erscheinungsformen von Armut darstellen, werden immer stärker als allgemeine Bedrohung interpretiert, was sich auch in einer ansteigenden Risikoeinschätzung, Opfer einer Straftat zu werden, niederschlägt.
Produktinformation
- Utgivningsdatum: 2013-07-23
- Mått: 148 x 210 x 17 mm
- Vikt: 391 g
- Format: Häftad
- Språk: Tyska
- Antal sidor: 299
- Upplaga: 2013
- Förlag: Springer Fachmedien Wiesbaden
- ISBN: 9783531184838
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Mer om författaren
Dr. Joachim Häfele ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Stadt- und Regionalsoziologie der Hafencity Universität Hamburg.
Recensioner i media
Aus den Rezensionen: “... Das Buch ist eloquent formuliert und besticht durch eine sorgfältig recherchierte umfassende Literaturanalyse. Zweifelsfrei eignet es sich als eine gute Einführung in die moderne Kriminalitätsfurchtforschung. Die vorgestellte empirische Untersuchung entspricht in weiten Bereichen hohen methodischen Standards ...“ (Helmut Hirtenlehner, in: Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, Jg. 97, Heft 4, 2014, S. 321 f.)
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