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Wo kommen wir her? Wie sind wir geworden, wer wir sind? In Zeiten der Neuordnung der westlichen Welt und wachsender Orientierungslosigkeit mussen wir uns in Europa diese Fragen dringlicher denn je stellen. Geraldine Schwarz fuhrt uns durch mehr als zweitausend Jahre europaischer Geschichte, von den Anfangen bis heute, und zeigt: Wenn wir uns auf unsere gemeinsamen Wurzeln besinnen, konnen wir auch unserer Gegenwart Sinn verleihen. Anhand von drei zentralen historischen Saulen - Christentum, Kapitalismus und Freiheit - erzahlt sie Europa mit seinen Licht- und Schattenseiten, weit abseits der engen Grenzen nationaler Narrative. Sie fuhrt vor Augen, wie vielseitig und verwoben die Entwicklungen auf unserem Kontinent sind. Von der Erfindung der Demokratie uber die Ausbreitung des Christentums, den Aufstieg zur wirtschaftlichen und kolonialen Weltmacht bis zu den groen Aufbruchen zur Freiheit spurt sie Querverbindungen der europaischen Geschichte nach, fordert die bis heute einenden wie auch widerstreitenden Ideen zutage. Ein packendes Panorama, das uns daran erinnert: Europa ist nicht etwa ein abstraktes Konstrukt, sondern unsere gelebte Realitat.