Die Vorstellung einer Holle belastet viele Menschen. Sie fuhlen sich verpflichtet, den Drohbildern mehr zu vertrauen als der Hoffnung auf Versohnung. Denn auf "e;Gott ist Liebe"e; folgt allzu oft ein einschrankendes "e;aber"e;: Gott ist Liebe, aber er ist auch Gerechtigkeit, Heiligkeit und Wahrheit. So entsteht ein widerspruchliches Bild von einem Gott, der lieben will, aber verdammen muss. Dieses Buch widerspricht und zeigt auf: Gottes andere Eigenschaften sind keine Gegenspieler seiner Liebe - sie sind ihr Ausdruck. Martin Thoms legt offen, warum viele Argumente fur eine ewige Verdammnis weder biblisch zwingend noch theologisch haltbar sind. Scharfsinnig und theologisch fundiert nimmt er zentrale Einwande gegen die Allversohnung unter die Lupe - und dreht die Perspektive radikal um: Was, wenn sie bei genauerem Hinsehen nicht gegen, sondern fur die Allversohnung sprechen?Mit viel Gespur fur die damit verbundenen inneren Konflikte ladt Martin Thoms dazu ein, vertraute Denkmuster zu hinterfragen - und die befreiende Konsequenz des Evangeliums neu zu entdecken: Eine Hoffnung ohne Hintertur. Eine Liebe ohne Ende. Ein Gott ohne Widerspruch. Ein Buch fur alle, die den Mut haben, ihr Gottesbild zu prufen - und sich von einer wirklich frohen Botschaft uberraschen zu lassen.