Die Geschichte der reichhaltigen und vielgestaltigen Literaturen Lateinamerikas in einem Band - gegliedert nach sieben Großräumen unter Einbeziehung des portugiesischsprachigen Brasilien. Das Buch beginnt mit der Literatur der Inka, Maya und Azteken, widmet sich ausführlich der Kolonialzeit und setzt einen besonderen Akzent auf die gegenwärtigen Entwicklungen - in der vierten Auflage nun weit in das 21. Jahrhundert hinein. Die über 370 Abbildungen lassen die Regionen und die Literaturen noch plastischer werden.
Die Totalität eines wachsamen Zustands des Wachens verneint der Titel des 1928 erschienenen Erstlingswerks No toda es vigilia la de las ojos abiertos des argentinischen Philosophen Macedonio Fernández, das nun erstmals in deutscher Sprache erhältlich ist. Bei dem Autor handelt es sich um den wichtigsten Vorläufer von Jorge Luis Borges, der 1952 über den eben Verstorbenen sagte, dass er ihn jahrelang bis hin zum passioniert-devoten Plagiat imitiert habe. Das Werk ist eine leidenschaftliche, träumerisch-verspielte Kritik an jeglicher Philosophie der Vernunft. Ein dekolonialer Angriff auf die großen europäischen Philosophen (von Kant bis Hobbes) voller Ironie und Parodie erwartet Sie!Die Publikation umfasst eine Einführung in Autor und Werk (Michael Rössner) sowie eine philosophische Einordnung (Victor Ferretti), die Übersetzung (Daniel Graziadei und Florencia Sannders) sowie ein Nachwort der Übersetzerin und des Übersetzers.
Die Totalität eines wachsamen Zustands des Wachens verneint der Titel des 1928 erschienenen Erstlingswerks No toda es vigilia la de las ojos abiertos des argentinischen Philosophen Macedonio Fernández, das nun erstmals in deutscher Sprache erhältlich ist. Bei dem Autor handelt es sich um den wichtigsten Vorläufer von Jorge Luis Borges, der 1952 über den eben Verstorbenen sagte, dass er ihn jahrelang bis hin zum passioniert-devoten Plagiat imitiert habe. Das Werk ist eine leidenschaftliche, träumerisch-verspielte Kritik an jeglicher Philosophie der Vernunft. Ein dekolonialer Angriff auf die großen europäischen Philosophen (von Kant bis Hobbes) voller Ironie und Parodie erwartet Sie!Die Publikation umfasst eine Einführung in Autor und Werk (Michael Rössner) sowie eine philosophische Einordnung (Victor Ferretti), die Übersetzung (Daniel Graziadei und Florencia Sannders) sowie ein Nachwort der Übersetzerin und des Übersetzers.
Die Gesellschaftsdiagnosen zeitgenossischer Autor*innen erscheinen eigenartig ausweglos. Dies zeugt weder von Indifferenz, noch von Sehnsucht nach einer besseren Vergangenheit. Die Rat- und Orientierungslosigkeit, so die These, steht im Zusammenhang mit der Langlebigkeit der neoliberalen Ordnungen, die nach dem Mauerfall - dem Ende der Geschichte - als alternativlos empfunden werden. Die Annahme, dass es nichts Neues mehr gabe, fuhrt zu einer Aushohlung der gesellschaftlichen Vorstellungskraft und schlielich zu einem Gefuhl der reflexiven Ohnmacht . Die Beitrager*innen aus unterschiedlichen Philologien zeigen, wie sich dieses zur rasenden Ohnmacht potenzierte Phanomen formal und inhaltlich in Literatur und Film manifestiert.