Fiona Karl – författare
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PDF, Tyska, 2021166 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, Universitat Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg entwickelte der Staatsprasident der Tschechoslowakei Edvard Benes Plane zur Aussiedlung der deutschen Bevolkerung, an denen er jahrelang festhielt und die er schlielich umzusetzen im Stande war. Den Fragen danach, wie es zur Zwangsaussiedlung kam, wie die Rechtmaigkeit derer gewahrleistet werden sollte und wie der Transfer dann schlussendlich ablief, werde ich in dieser Hausarbeit beantworten. Zuerst werde ich mich damit befassen, wie es uberhaupt zur systematischen Aussiedlung der Deutschen kam. Hier ist es wichtig, die Rollen der beteiligten Personen und Staaten miteinzubeziehen. Angefangen mit der Analyse der Positionen Edvard Beness und des Vorsitzenden der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakei (DSAP), Wenzel Jaksch, werde ich im Folgenden auch die Standpunkte der drei alliierten Gro machte betrachten und untersuchen. Auch das Verfassungsdekret, welches am 2. August 1945 von Benes erlassen wurde und ma geblich zur Aussiedlung der Deutschen beitrug, soll in dieser Hausarbeit miteinbezogen werden. Der Aussiedlung der Deutschen selbst muss in zwei verschiedene Phasen unterteilt werden: Die Phase der wilden Vertreibung, die bis zur Konferenz von Potsdam andauerte und die des organisierten Transfers, die mit der Verabschiedung des Potsdamer Abkommens eingeleitet wurde. Die Frage danach, auf welche Arten die verschiedenen Phasen der Aussiedlung jeweils abliefen, werde ich in dieser Hausarbeit beantworten.
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PDF, Tyska, 2021187 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,3, Universitat Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit geht es um die Waldenser, die als Ketzer verfolgt und verurteilt wurden. Es soll dargestellt werden, was die Waldenser mit den beginnenden Hexenverfolgungen verband. Im ersten Schritt soll die Entstehung und Entwicklung der Waldenser, einer Armutsbewegung, die im 12. Jahrhundert gegrundet wurde, untersucht werden. Zwischen dieser Glaubensgemeinschaft, die sich der Wanderpredigt verschrieben hatte, und der katholischen Kirche entstanden wenige Jahre nach Grundung der waldensischen Bewegung nicht zu klarende Konflikte, die zur Folge hatten, dass die Glaubensgemeinschaft von der spatmittelalterlichen Kirche als eine der bedeutsamsten Ketzergemeinschaften in Mittel- und Westeuropa angesehen und als ebenso gro e Bedrohung empfunden wurde. Anhand ihrer Untersuchung lassen sich im zweiten Schritt sowohl die Veranderung des Haresie-Begriffs im Spatmittelalter darstellen sowie schlie lich der damit einhergehende sich entwickelnde Hexenglaube, der zum Ende des Mittelalters hin zu den ersten Verfolgungen und Prozessen gegen vermeintliche Hexen fuhrte. Die Ursprunge dieser Prozesse sollen in dieser Hausarbeit herausgearbeitet werden und anhand der Freiburger Prozesse gegen die Waldenser in den Jahren 1430 und 1437-1442 untersucht werden.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universitat Trier (Neuere deutsche Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden soll ein kurzer Blick auf das sogenannte "e;Adorno-Diktum"e; geworfen werden, welches seit der unmittelbaren Nachkriegszeit die Diskussion daruber, ob und wie Gedichte uber die Verbrechen der Nationalsozialist:innen in der Shoah verfasst werden konnen, mit getragen hat. Darauf aufbauend ist die Frage danach zu beantworten, wie die Dichterin Nelly Sachs mittels ihrer Lyrik versucht hat, der korrekten Darstellung der Shoah so gerecht wie moglich zu werden. Hier soll vor allem untersucht werden, welcher Motivik und Stilistik sie sich bediente, um ihre Gedichte noch eindrucksvoller und kraftiger zu gestalten. Zu diesem Zweck sollen zwei Gedichte analysiert werden, zu denen bislang keine Einzelinterpretationen in der Forschung vorliegen. Diese beiden Gedichte entstammen dem Gedichtband In den Wohnungen des Todes von 1947 und tragen die Titel Auch der Greise und Ihr Zuschauenden. Auch dem Gedichtband In den Wohnungen des Todes ist ein Kapitel gewidmet, welches diesen Gedicht-Raum naher spezifizieren soll. Da diese beiden Gedichte sich nicht ausschlie lich mit der Darstellung der Shoah befassen, sondern mittels der verwendeten Motivik auch aufzeigen, welche Vorstellungen vom Tod und von Gott Nelly Sachs innewohnten, und wie es ihre gro te Sehnsucht gewesen zu sein schien, die Opfer der Shoah in den Handen Gottes zu wissen, muss auch dieser Aspekt in der Arbeit beleuchtet werden. Aus diesem Grund tragt die Arbeit den Titel: Die Darstellung des judischen Leidens und Sterbens, da Nelly Sachs dies in ihren Gedichten stets miteinander verknupfte und ihre Auffassungen davon uber den Tod hinaus fuhrten. All dies lasst sich anhand der beiden Gedichte untersuchen.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Universitat Trier (Altere deutsche Philologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Groschreibung der Substantive, die typisch fur die deutsche Schriftsprache ist, zahlt zu den am meisten diskutierten Gegenstanden der Orthographie. Der Diskurs daruber ergab sich aus den Problematiken und scheinbaren Willkurlichkeiten der Substantivgroschreibung, die lange Zeit ihre vollstandige Beherrschung schwer bis unmoglich machte. Noch heute tun sich Schuler:innen mit ihrer Meisterung schwer, obwohl in den letzten 120 Jahre einiges fur die Vereinheitlichung und bessere Verstandlichkeit der deutschen Orthographie getan wurde. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die gangigsten Kritikpunkte an der Substantivgro schreibung herauszuarbeiten und darzustellen, wie sich der Diskurs und ihre Normierung vom 18. bis zum 21. Jahrhundert entwickelten. Dazu soll im ersten Schritt die historisch gewordenen Systematik der satzinternen Gro schreibung dargestellt werden. Dieses Kapitel der Arbeit muss weiter zuruckfuhren als das 18. Jahrhundert, da hier die Entwicklung und Funktion der Substantivgro schreibung sowie mogliche Grunde fur ihre Entstehung und Monopolstellung in der deutschen Sprache erlautert werden sollen. Dieser Schritt muss unweigerlich zur Darstellung der Vereinheitlichung der Regeln fur Gro - und Kleinschreibung fuhren, da die Substantivgro schreibung sich als unaufhaltbares Phanomen herausstellte, was zwangslaufig einer gewissen Normierung bedurfte. Im zweiten Schritt soll dementsprechend der Weg zur Vereinheitlichung der deutschen Orthographie dargestellt werden. Dieser soll von den Stimmen der der Substantivgro schreibung gegenuber kritisch eingestellten Sprachwissenschaftlern untermauert werden und in der Darstellung der offiziellen Normierung, der II. Orthographischen Konferenz, munden. Hier sollen kurz einige Beispiele des Regelwerks zur Substantivgro schreibung dargestellt und bezuglich ihrer Verstandlichkeit analysiert werden. Es folgt die Darstellung des sich an die II. Orthographische Konferenz anschlie enden Diskurses zur Gro schreibung von Substantiven, der unmittelbar nach der Konferenz begann und von diversen Reformvorschlagen der deutschen Rechtschreibung insbesondere in Bezug auf die Substantivgro schreibung gestutzt wurde. Hier sollen auch Grunde fur das Scheitern der von Reformern geforderten gema igten Kleinschreibung aufgezeigt werden, was in der abschlie enden Verdeutlichung der Vorzuge der Substantivgro schreibung, die letztlich auch verantwortlich fur ihren Erhalt in der Rechtschreibreform von 1996 waren, munden soll.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,7, Universitat Trier (Geschichtswissenschaften - Fruhe Neuzeit), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Jahre 1781 bis 1790 bedeuteten fur Osterreich und die Habsburgermonarchie ein knappes Jahrzehnt voller gesellschaftlicher Reformen und politischer Umbruche, die allgemeinhin unter dem Schlagwort "e;Josephinismus"e; zusammengefasst werden. Dieser Josephinismus zeichnete sich durch reformistische Akte aus, die als eine Revolution fur das Volk, aber nicht durch das Volk, zu begreifen sind. Dazu zahlten vor allem die kirchlichen Reformen Josephs II., die die Kirche nicht nur an Macht beraubten, indem er etliche Kloster schloss und nicht wenige kirchlich gesteuerte Aufgaben dem Staat unterstellte, sondern auch die Annaherung der katholischen Kirche an die protestantische bewerkstelligte, indem er beispielsweise Prunkzeremonien auf ein Minimum beschrankte und Toleranzpatente erlie , die christliche Minoritaten und judische Glaubensmitglieder ihre Konfessionen ausleben lie en. Die Toleranzpatente des Kaisers, die Joseph Kropatschek 1785 im Handbuch aller unter der Regierung des Kaisers Joseph des II. fur die K. K. Erblander ergangenen Verordnungen und Gesetze in einer 'Sistematischen Verbindung' zu einem gro en Patent zusammenfasste, dienen als Exempel fur die Toleranzpolitik Josephs II. in dieser Hausarbeit. Die Fragen danach, warum das Patent als Aushangeschild der (katholischen) Aufklarungsbewegung angesehen werden kann und welche Indizien dafur sich im Toleranzpatent Josephs II. finden lassen, sollen in dieser Hausarbeit beantwortet werden. Zuerst sollte aber geklart werden, welcher Charakter Joseph II. innewohnte und ob er aufgrund eben jenem seine Reformpolitik auf diese rabiate Weise vorantrieb.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,3, Universitat Trier (Alte Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Feldzug Caesars gegen die Helvetier, auch Bellum Helveticum genannt, kann als Startpunkt des Gallischen Krieges betrachtet werden. Caesar hat hier zum ersten Mal auf gallischem Boden militarische Aktionen veranlasst, die nicht nur zur reinen Verteidigung der romischen Provinz Gallia Transalpina und zum Schutz der Verbundeten Roms gedient haben, auch wenn Caesar es durchaus vermochte, in seinen commentarii de Bello Gallico die Leserschaft vom Gegenteil zu uberzeugen. Und genau dieser Streitpunkt wird in der Forschung immer wieder aufgegriffen: Da die einzelnen Bucher des Bellum Gallicum von Caesar selbst verfasst wurden und die paralleluberlieferten Quellen zum Gallischen Krieg eher durftig ausfallen, ist eine multiperspektivische Herangehensweise zur Ermittlung der Authentizitat der Darstellung Caesars so gut wie unmoglich. Fest steht aber, dass Caesar als Autor und Protagonist des Bellum Gallicum diesen aus bestimmten Grunden so dargestellt hat, wie es in Caes. Gall. zu lesen ist. Ein Teil davon ist eben der Bellum Helveticum, dessen Ausloser, Verlauf und Ausgang in Caes. Gall. 1, 1-29 beschrieben und vor allem begrundet werden. Welche Ereignisse und Grunde dazu fuhrten, dass Caesar den Feldzug gegen die Helvetier antrat und wie er eben diesen in Caes. Gall. 1, 1-29 rechtfertigt, sollen in dieser Hausarbeit herausgestellt werden. In erster Linie ist es hier wichtig zu untersuchen, wieso Caesar uberhaupt in die Provinz abgezogen ist. War ihm von Anfang an klar, dass sich eine Auseinandersetzung mit den Helvetiern bieten wurde, die er nutzen konnte? Und welche Rollen spielten dabei die innenpolitische Stellung Caesars, sein Wesen und sein bestandiger Wunsch nach militarischem Erfolg? Im zweiten Schritt soll Caes. Gall. 1,1-29 analysiert werden. Wie beschreibt Caesar hier die Ereignisse des Jahres 58 v. Chr. und wie begrundet er seine Entscheidungen? Es ist klar, dass Caesar seine Beschlusse als unumganglich darstellen muss, doch welcher Rechtfertigungsstrategien bedient er sich hier? Hier ist die Betrachtung der Darstellungsweise der Helvetier immanent. Zum Schluss stellt sich die Frage, ob Caesars Begrundungen wohl ausgereicht haben, um die Romische Republik von der Gerechtigkeit seines Krieges zu uberzeugen.
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PDF, Tyska, 2023311 kr
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Sammelband aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, , Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Sammelband enthalt drei Hausarbeiten. In Max Luthis erstmals 1951 herausgegebenen Werk "e;Das europaische Volksmarchen"e; unterteilt er die Merkmale von europaischen Volksmarchen in funf Hauptkategorien, die bis heue ma gebend in der Marchenforschung sind. Die erste Arbeit widmet sich der Fragestellung, inwiefern diese von ihm benannten Merkmale auch in japanischen Volksmarchen vorkommen und auf diese anwendbar sind. Die Kinder- und Hausmarchen der Bruder Grimm faszinieren die Menschen seit nunmehr 200 Jahren, nicht zuletzt wegen ihrer unverwechselbaren Form und Sprache. Die Einleitungsformel "e;Es war einmal"e; versetzt Leser/innen in eine zauberhafte und alltagsferne Welt und in eine Zeit, zu der das Wunschen noch geholfen hat. Doch nicht nur diese Formeln sind charakteristisch fur die Grimm schen Kinder- und Hausmarchen: Die Bruder bedienten sich reichlich der deutschen sprichwortlichen Lexik, den Redensarten des Burgertums, zusammengefasst der volkstumlichen Redensweise der Menschen des 19. Jahrhunderts. Die Fragen danach, inwieweit ebendiese volkstumliche Sprechweise in den Marchen der Bruder Grimm auftaucht, welcher Intention die beiden Verfasser gefolgt sind und ob Sprichworte und Phrasen zum volkstumlichen Sprachstil der Volkserzahlungen gehoren, sollen in der zweiten Arbeit geklart werden. Die dritte Hausarbeit beschaftigt sich mit der Adaption von Marchen in Filmen. Hierzu wird das Beispiel von "e;Die Schone und das Biest"e; herangezogen und die erfolgreiche Animationsverfilmung von Walt Disney aus dem Jahre 1991 und die Neuverfilmung von Bill Condon aus dem Jahre 2017 naher in den Blick genommen und miteinander verglichen. Wie wird das Marchen in dem Animationsfilm und in der Echtverfilmung dargestellt und welche, insbesondere inhaltlichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede lassen sich herausarbeiten? Inwiefern hat sich die Handlung und auch die Motivik im Laufe der 26 Jahre verandert? Wie wird das Marchen in der Gegenwart filmisch reprasentiert?