Gabriele Annas – författare
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Inbunden, Tyska, 2026
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Et l''homme dans tout cela? Die einst von Lucien Febvre aufgeworfene Frage bewegte stets in besonderer Weise den mit dieser Festschrift zu ehrenden Jubilar Heribert Müller, emeritierter Professor der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main und Korrespondierendes Mitglied des Institut de France (Académie des Inscriptions et Belles-Lettres). Im Rahmen seiner Forschungen hat sich Heribert Müller immer wieder den Menschen und ihren handlungsleitenden Motiven in Geschichte und Gegenwart gewidmet und den vielschichtigen personellen Netzwerken nachgespürt, in die "seine" Protagonisten in Kirche und Welt, im Reich, in Frankreich und in Burgund eingebunden waren. Seinen breiten historischen und historiographischen Forschungsinteressen entsprechend wurde für diesen Band bewusst ein thematisch, geographisch und zeitlich weit gefächertes Themenspektrum ausgewählt, das von Studien zur hoch- und spätmittelalterlichen Kirchengeschichte über Beiträge zu weltlichen Mächten wie dem Burgund der großen Valois-Herzöge und dem Frankreich des späten Mittelalters bis zu "Coloniensia" und zur Geschichte der Historiographie reicht.
Del 56 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Frankreich, Burgund und das Reich im späten Mittelalter
Ausgewählte Aufsätze
Inbunden, Tyska, 2011
2 226 kr
Tillfälligt slut
Frankreichs politischer Wiederaufstieg in der Endphase des Hundertjährigen Kriegs, die zukunftsweisenden Reformdebatten des Basler Konzils, der französische Frühhumanismus, die Rangstreitigkeiten der Fürsten auf Reichsversammlungen und Konzilien: Heribert Müller nimmt die Protagonisten hinter den Ereignissen in den Blick, vor allem jene neue Schicht gelehrter Räte, die am Ende des Mittelalters überall im Westen Europas als Juristen, Unterhändler, Theologen oder Diplomaten unverzichtbar geworden sind.Seine Aufsätze zu Frankreich, Burgund und dem Reich leisten einen wichtigen Beitrag zur Frage nach dem Werden des modernen Staates, eröffnen Einblicke in das politische und personelle Gefüge zwischen diesen Mächten und zeigen die Interdependenz europäischer Geschichte im Zeitalter der großen Konzilien des 15. Jahrhunderts auf.