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The major significance of the German naturalist-physician Johann Friedrich Blumenbach (1752–1840) as a topic of historical study is the fact that he was one of the first anthropologists to investigate humankind as part of natural history. Moreover, Blumenbach was, and continues to be, a central figure in debates about race and racism.
How exactly did Blumenbach define race and races? What were his scientific criteria? And which cultural values did he bring to bear on his scheme? Little historical work has been done on Blumenbach’s fundamental, influential race work. From his own time till today, several different pronouncements have been made by either followers or opponents, some accusing Blumenbach of being the fountainhead of scientific racism. By contrast, across early nineteenth-century Europe, not least in France, Blumenbach was lionized as an anti-racist whose work supported the unity of humankind and the abolition of slavery.
This collection of essays considers how, with Blumenbach and those around him, the study of natural history and, by extension, that of science came to dominate the Western discourse of race.
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The major significance of the German naturalist-physician Johann Friedrich Blumenbach (1752–1840) as a topic of historical study is the fact that he was one of the first anthropologists to investigate humankind as part of natural history. Moreover, Blumenbach was, and continues to be, a central figure in debates about race and racism.
How exactly did Blumenbach define race and races? What were his scientific criteria? And which cultural values did he bring to bear on his scheme? Little historical work has been done on Blumenbach’s fundamental, influential race work. From his own time till today, several different pronouncements have been made by either followers or opponents, some accusing Blumenbach of being the fountainhead of scientific racism. By contrast, across early nineteenth-century Europe, not least in France, Blumenbach was lionized as an anti-racist whose work supported the unity of humankind and the abolition of slavery.
This collection of essays considers how, with Blumenbach and those around him, the study of natural history and, by extension, that of science came to dominate the Western discourse of race.
Zur Theorie der Bedeutung literarischer Texte
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Zu Begriff und Phänomen des Literarischen
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Thomas Mann ist durch sehr bewusste Strategien und Inszenierungen zu dem Thomas Mann geworden, als der er in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Diesem Selbstentwurf des Autors Thomas Mann zum repräsentativen deutschen Schriftsteller geht der Sammelband nach. Er fragt nach der Semantik der Repräsentanz, die Thomas Mann gebraucht, analysiert die Stellung im literarischen Feld seiner Zeit und beschreibt die Apparate, die seinen Ruhm zu multiplizieren wussten. In der Summe entsteht ein Bild von Thomas Mann, das die gängigen werkbiographischen Zugänge überbieten möchte und danach fragt, weshalb solche Zugänge bis heute für die Rekonstruktion der Selbstvermarktungsstrategien dieses Autors maßgeblich geblieben sind.
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Thomas Mann ist durch sehr bewusste Strategien und Inszenierungen zu dem Thomas Mann geworden, als der er in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Diesem Selbstentwurf des Autors Thomas Mann zum repräsentativen deutschen Schriftsteller geht der Sammelband nach. Er fragt nach der Semantik der Repräsentanz, die Thomas Mann gebraucht, analysiert die Stellung im literarischen Feld seiner Zeit und beschreibt die Apparate, die seinen Ruhm zu multiplizieren wussten. In der Summe entsteht ein Bild von Thomas Mann, das die gängigen werkbiographischen Zugänge überbieten möchte und danach fragt, weshalb solche Zugänge bis heute für die Rekonstruktion der Selbstvermarktungsstrategien dieses Autors maßgeblich geblieben sind.
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The concept of "literature" is notoriously vague and defies definition, yet at the same time it is indispensable in an age where traditional subject boundaries are breaking down. This volume discusses possible ways of defining the concept in such a manner that it can be productively deployed heuristically in varied historical and cultural contexts. At the same time, phenomena such as fictionality and literaricity are taken as the starting point for a search for common features of literature. The following topics are dealt with: 1. Aspects of ''Literature'' as a prototype, 2. Fictionality, 3. Historical aspects of the phenomenon of ''Literature'', 4. Cultural and social aspects of the phenomenon of ''Literature'', 5. The constitution of literature as an object in literary studies.
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Das Werk des eigenwilligen Philosophen und Gesellschaftskritikers Constantin Brunner (1862–1937) hat in den letzten Jahren eine vermehrte Aufmerksamkeit vor allem in der Kulturgeschichte gefunden. Die in diesem Band versammelten interdisziplinären Beiträge analysieren Brunners oft provokante Thesen und ihre vielfältigen Wirkungen in zeitgenössischen philosophischen und kulturgeschichtlichen Kontexten des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und des Exils. Brunners Literatur-, Wissenschafts- und Religionskritik gehört zu den vieldiskutierten Stimmen seiner Zeit. In den Beiträgen des Bandes werden seine Analyse des Antisemitismus und Nationalismus sowie seine scharfe Kritik am Zionismus ebenso untersucht wie sein Einfluss auf Persönlichkeiten wie Gustav Landauer, Martin Buber, Lou Andreas-Salomé und Walther Rathenau. Aufgeschlüsselt werden Brunners biographische Kontexte und der große Kreis von Freunden und Verehrern, die Brunner als eine intellektuelle Leitfigur geschätzt haben.
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Das Werk des eigenwilligen Philosophen und Gesellschaftskritikers Constantin Brunner (1862–1937) hat in den letzten Jahren eine vermehrte Aufmerksamkeit vor allem in der Kulturgeschichte gefunden. Die in diesem Band versammelten interdisziplinären Beiträge analysieren Brunners oft provokante Thesen und ihre vielfältigen Wirkungen in zeitgenössischen philosophischen und kulturgeschichtlichen Kontexten des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und des Exils. Brunners Literatur-, Wissenschafts- und Religionskritik gehört zu den vieldiskutierten Stimmen seiner Zeit. In den Beiträgen des Bandes werden seine Analyse des Antisemitismus und Nationalismus sowie seine scharfe Kritik am Zionismus ebenso untersucht wie sein Einfluss auf Persönlichkeiten wie Gustav Landauer, Martin Buber, Lou Andreas-Salomé und Walther Rathenau. Aufgeschlüsselt werden Brunners biographische Kontexte und der große Kreis von Freunden und Verehrern, die Brunner als eine intellektuelle Leitfigur geschätzt haben.
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Das Projekt einer Sozialgeschichte der Literatur gilt allgemein als erschöpft. Dennoch zählen sozialgeschichtliche Problemstellungen wie die Beziehung zwischen literarischem Text und seinem gesellschaftlichen Umfeld, Untersuchungen zur Distribution von Literatur, Fragen nach der historischen und gesellschaftlichen Stellung des Autors und Lesers zur allgemeinen Praxis der Literaturwissenschaft. Die Beiträge dieses Bandes versuchen eine Bestandsaufnahme des historisch gewordenen Paradigmas "Sozialgeschichte der Literatur" im gegenwärtigen Betrieb der Literaturwissenschaft und bieten in kritischer Auseinandersetzung mit Ansätzen der Kultur- und Medientheorie neue Konzepte für eine Literaturwissenschaft "nach der Sozialgeschichte".
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Die Theoriedebatte hat den Autor für obsolet erklärt; in der Praxis dagegen werden legitime Verwendungsweisen des Autorkonzepts immer wieder demonstriert. Diese Diskrepanz deutet an, daß die theoretische Reflexion über den Autor zentralen Formen des wissenschaftlichen Umgangs mit Literatur nicht gerecht wird. Die Beiträge des Bandes versuchen unter historischer wie unter systematischer Perspektive den begriffsgeschichtlichen Hintergrund des Autorkonzepts genau zu rekonstruieren, die Idealtypen der Verwendung und die in der Praxis entstehenden Problemmuster zu analysieren. Außer Texten werden auch andere Medien wie Film, Musik, Kunst und Hypertexte untersucht.
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