Gerit Gotzenbrucker – författare
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Symptom technologiebezogenen Wandels Einlassungen zur Netzwerkforschung, zumal empirische Untersuchungen in diesem Zusammenhang, sind in der deutschsprachigen Publizistik- und Kommunikations wissenschaft noch immer rar. Das Selbstverständnis des Faches ist - noch - klassisch publizistikwissenschaftlich geprägt: Der Objektbereich wird im Wesentlichen auf den Bereich der Massenmedien und der durch sie vermittelten Inhalte begrenzt. Die Exis tenz technischer Netzwerke computervermittelter Kommunikation transformiert aber die traditionellen Problemstellungen zwangsweise (ebenso wie die Entwicklung audiovisueller Medien eine ausschließliche "Zeitungswissenschaft" obsolet erschei nen ließen). Da computervermittelte Kommunikation aber eben nicht ein "neues Massen medium" ist, sondern neben dem klassischen Zuschnitt der Adressierung von "one to-many" auch verschiedenartige Konfigurationen von Gruppen- und Individual kommunikation einschließlich öffentlich nachvollziehbarer Feedbacks mitein schließt, sind auch neue, zusätzliche Forschungstheoreme und -methoden nötig. - Gerit Götzenbrucker gibt hier im Theoriekapitel einen interessanten Überblick über eine Reihe verschiedener, vielfältig auch soziologisch inspirierter, Ansätze, die für das Verständnis der Komplexität computervermittelter Kommunikationsprozesse rele vant erscheinen. Daher ist der Focus auf die Rolle von Kommunikation als Bestands notwendigkeit computergestützter Netzwerke in Arbeitsprozessen auch eine Frage, deren Beantwortung sich im Rahmen authentisch kommunikationswissenschaftlicher Objektbereichsbildung lohnt: Technisch vermittelte Kommunikation verändert bzw. kreiert Sozialbeziehungen, welche wiederum auf die konkreten Ausprägungen des Mediums zurückwirken. Damit sind auch die Ergebnisse der im Kapitel 3 referierten empirischen Studie weit über den Bereich der unmittelbaren Erhebung hinaus interes sant. Zusammen mit ihrer Einbettung in eine kommunikationswissenschaftliche Ge samtsicht ergebensich wesentliche Klärungen für Netzwerkbildung durch struktu rierte Kommunikationsmodi.
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Viele der derzeit populären Sozialen Medien wie Instagram, Flickr, Snapchat, YouTube oder TikTok sind bildzentriert bzw. bildbasiert. Bilder erlangen aber auch auf anderen nicht per se bildzentrierten Sozialen Medien, wie etwa Facebook oder Twitter sowie in Messenger-Apps wie WhatsApp, zunehmend an Bedeutung. Der Sammelband Vernetzte Bilder. Visuelle Kommunikation in Sozialen Medien umfasst Auseinandersetzungen, die Visualität bzw. visuelle Kommunikation in sozialen Medien und deren Vernetzung theoretisch reflektieren, methodisch vielfältig adressieren und kritisch einordnen. Der Band gliedert sich dabei in drei Themenschwerpunkte: 1. Visuelle Lebensentwürfe in Sozialen Medien, 2. Professionelle Bilder in Sozialen Medien und 3. Viralität, Mobilisierung, Skandalisierung, Überwachung: kritische Aspekte der Ubiquität von Bildern in Sozialen Medien und ihrer Erforschung. Gemeinsam ist den versammelten Beiträgen ein Interesse an den Spezifika des Visuellen.Um visuelle Social-Media-Kommunikation adäquat zu erforschen, ist es wichtig, plattformspezifische Charakteristika herauszuarbeiten; sowohl hinsichtlich der Affordanzen von Plattformen als auch hinsichtlich der – dadurch mitbestimmten – Ästhetiken. Mehrere Beiträge des vorliegenden Bandes widmen sich deshalb der Analyse von Bildern spezifischer Plattformen. Hier steht insbesondere Instagram im Fokus. Um jedoch die Rolle einzelner Plattformen nicht zu überschätzen und den vielfältigen Bezügen der ›media ecologies‹ gerecht zu werden, ist auch ein Blick erforderlich, der Bilder und visuelle Praktiken über mehrere Plattformen hinweg analytisch betrachtet und Bezüge und Brüche identifiziert. Verschiedene Beiträge des Bandes widmen sich deshalb vernetzen Bildern über Plattformen hinweg. Dies ist besonders erfreulich, da bisher vor allem plattformübergreifende Studien und Forschungen, die sich explizit der Heterogenität visueller Formen der Online-Kommunikation und ihrer Genres widmen, noch ein Desiderat darstellen.