Helen Bito – författare
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Tyska, 2020215 kr
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Die kritische Auseinandersetzung mit Schrift und Schriftlichkeit wird seit der Antike bei jedem medialen Umbruch neu geführt. In jüngster Zeit hat der Einzug digitaler Medien in den Unterricht die Diskussion insbesondere mit Blick auf das Schreiben mit der Hand oder am Computer neu befeuert. Dies nehmen wir zum Anlass, um uns der Bedeutung der Kulturtechnik Schreiben aus den Perspektiven von Sprach- und Kulturwissenschaft anzunähern und daraus Implikationen für Didaktik und Unterrichtspraxis abzuleiten. Dieses ide-Heft möchte den Leser_innen einerseits grundsätzliches, wissenschaftlich gesichertes Wissen anbieten, das in Folge für den Unterricht im Sinne eines Wissenstransfers genutzt werden kann. Andererseits bietet es Einblicke in verschiedene Bereiche, in denen Schrift weit über die Vermittlung des Schreibens in der Schule hinausgehend vertiefende Verbindungen mit anderen Fachrichtungen, sei es Kunst, Literatur oder Geschichte eingeht.Aus dem Inhalt:Interdisziplinäre Annäherung an Schrift und SchriftlichkeitPeter Ernst: Die beste aller Schriften? Grundsätzliche Überlegungen zu Schrift und SchreibenElmar Lenhart: Hand – Maschinen – SchreibenChristian Marquardt, Karl Söhl: Schrifterwerb und Bedeutung der SchreibschriftSchrifterwerb und Schreiben an den schulischen Institutionen im WandelMaria Dippelreiter: Bravo, österreichische Schulschrift!Konstanze Edtstadler: Anfänglicher Schrifterwerb – didaktisch und praktischJutta Ransmayr: Eine Frage des Schreibmediums. Deutschmatura mit dem Stift oder am Computer schreiben?Schrift als QuerschnittsmaterieDoris Moser: Christine Lavant?! Auf Spurensuche im LiteraturarchivAnja Wildemann, Barbara Hoch: Heute schon Malayalam gelesen? Schriftsysteme im Unterricht in mehrsprachigen Lerngruppen thematisierenAndrea Brait, Cornelia Sommer-Hubatschek: Die Geschichte der Schrift. Ein fächerübergreifender StationenbetriebHelen Bito, Julia Bito: Buchstabenpartituren. Das Gesicht der Wörter: Visuelle Poesie – Unterrichtsbeispiele für einen produktionsorientierten Lyrikunterricht in der Sekundarstufe IIServiceMara Rader: Schrift und Schriftlichkeit. Bibliographische HinweiseOnlineSonja Vucsina: "Eine Geschichte für alle, die Wichtigeres zu tun haben".Sprach- und Schriftspuren in Bilderbüchern Elisabeth Schabus-Kant: Nicht nur in Stein gemeißelt. Schrift als Querschnittsmaterie
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Die Bedeutung des Essens als großes kulturelles und gesellschaftliches Thema belegen Bilder und Literatur schon von Beginn an – und das Interesse am Essen ist anhaltend groß, wovon die Präsenz von Themen rund ums Essen in Literatur und Kunst, Spiel- und Dokumentarfilmen zeugt. Es ist ein zentrales gesellschaftliches Thema, in das auch ethische, moralische, ökologische, ökonomische und politische Themen hineinspielen. Essen und Ernährung sind in unserer Gesellschaft aber auch zu identitätsstiftenden Merkmalen geworden, insbesondere bei jungen Menschen. Man drückt seine Identität durch besondere Ernährungsformen (u.a. Veganismus, internationale Ernährungstrends), aber auch durch das Posten von Essen, den Austausch von Rezepten und Ernährungstipps aus.Dieses ide-Heft beleuchtet dieses facettenreiche Thema aus unterschiedlichen Perspektiven – mit kritischer Distanz und viel Genuss.