Das Buch bietet einen interdisziplinären Untersuchungsansatz zu "Grenze“ und Grenzphänomenen, wie sie im Zusammenhang der europäischen Integration neu erscheinen und reflektiert werden. Es behandelt Entwürfe von Alterität, Identität und Interkulturalität in europäischen Literaturen des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, des Weiteren Probleme der Kommunikation in sprachlichem, medial vermitteltem und intellektuellem Handeln sowie schließlich Prozesse der sozialen Ein- und Ausgrenzung in historischer, geographischer und politischer Perspektive.
Ausgehend vom Demokratiedefizit in der EU wird mit Hilfe vielfältiger Ansätze demokratischer Legitimation der demokratische Gehalt europäischer Multilevel Governance am Beispiel unterschiedlicher Facetten von Beschäftigungspolitik analysiert und bewertet.