Julia Obertreis – författare
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PDF, Tyska, 2014726 kr
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Globalgeschichte hat Konjunktur. Jedoch beherrschen die Geschichten Amerikas, Europas, Asiens und Afrikas globale Ansatze in der Historiographie. Der Osten Europas ist demgegenuber eine doppelte Leerstelle. Innerhalb der europaischen Geschichte gilt der Osten Europas haufig als randstandig. In der Globalgeschichte ist er nicht als Weltregion sichtbar. Die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes zeigen Themen und Perspektiven auf, wie sich die Geschichte des ostlichen Europas im 19. und 20. Jahrhundert mit globalgeschichtlichen Ansatzen in einen fruchtbaren Austausch bringen lasst. Die Beitrage teilen sich in drei groe thematische Blocke. Die Zeit um 1900 sticht als Periode von Beobachtung, Austausch und Herrschaft zwischen Imperien hervor, wobei Russlands Verhaltnisse zu Iran, Japan und China beleuchtet werden. Ein zweiter Schwerpunkt des Bandes liegt auf der Wissenschaftsgeschichte. Hier stehen Expeditionen zur See und die Polarforschung im Mittelpunkt. Drittens erfolgt eine Analyse von globalen Imaginationen und Kooperationen des ostlichen Europas im Kalten Krieg. Zwei Kommentare runden den Band ab.
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PDF, Tyska, 2024599 kr
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Die jungsten politischen Annaherungen zwischen Russland, Syrien, Turkei, Iran und Saudi-Arabien beruhen auf Strategien, eine neue Weltordnung zu schaffen. Diese politischen Beziehungen sind historisch zu betrachten, da es seit dem Mittelalter enge wirtschaftliche, kulturelle und politische Vernetzungen zwischen Osteuropa und dem Nahen Osten gibt. Trotz der wechselseitigen Beziehungen zwischen Nahem Osten und Osteuropa sind die Verflechtungen insbesondere zwischen dem Osmanischen und Russlandischen Reich, der Habsburgermonarchie, Polen-Litauen und Persien/Iran nicht systematisch in einer ubergreifenden, transosmanischen Perspektive untersucht worden. Die Beitrage des Bandes dokumentieren exemplarisch verschiedene Dynamiken zwischen den osteuropaischen Staaten und denen des Nahen Ostens. Sie behandeln politische, interreligiose und wirtschaftliche Aspekte sowie gegenseitige Wahrnehmungen. Der Band geht auf eine vom Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker Deutschlands und dem Herder-Institut fur historische Ostmitteleuropaforschung organisierte Tagung zuruck.
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PDF, Engelska, 2011675 kr
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In the 1970s industry in the West had reached its limits, precipitating a major discussion about how to solve the crisis. But what was going on in Eastern Europe parallel to this development? Were any similar trends being registered? The authors of this volume pursue the answers to these questions by studying the politics, economics, social and cultural movements of that time in the multiethnic countries of Yugoslavia and the Soviet Union. It becomes clear that these two countries were themselves in the midst of a latent crisis resulting from the global developments around them and from their own internal conflicts. The symptoms of this crisis were well known in expert circles, but not registered fully by either the political leaders or the citizens at large.
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PDF, Engelska, 2017955 kr
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Beamte, Ingenieure und Wissenschaftler des Russischen Reiches und später der Sowjetunion planten die Ausweitung und Modernisierung der Bewässerungssysteme und des Baumwollanbaus in Zentralasien. Die Studie, die das heutige Usbekistan und Turkmenistan untersucht, betont die diskursiven und politischen Kontinuitäten über die Zäsur von 1917 hinweg. Einer der zentralen Topoi war die Umwandlung von ›toten‹ Steppen und Wüsten in ›blühende Oasen‹. Der high modernism erreichte seinen Höhepunkt in den Nachkriegsjahrzehnten. Seit den 1970er Jahren entwickelte sich eine Öko-Kritik an der sowjetischen Modernisierung, die in der Perestrojkazeit an Fahrt aufnahm. Letztendlich trugen die ökologischen und ökonomischen sowie sozialen Folgewirkungen der wachstumsfixierten Modernisierung zum Zusammenbruch des kommunistischen Regimes bei. Officials, engineers and scientists in the Russian Empire and later the Soviet Union envisaged the expansion and modernization of irrigation systems and cotton growing in Central Asia. Focusing on the region of today''s Uzbekistan and Turkmenistan, this book highlights the continuities in discourse and policies beyond the historical divide of 1917. One of the central topoi was the transformation of ''dead'' lands into ''blossoming oases''. High modernism policies hit their peak in the post-war decades. From the 1970s, an ecological critique evolved which gained momentum in the Perestroika period. Ultimately, the grave ecological, economic and social consequences of the growth-fixated modernization contributed to the downfall of the Communist regime.
Inbunden, Engelska, 2017
1 244 kr
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