Karin Orth – författare
Visar alla böcker från författaren . Handla med fri frakt och snabb leverans.
6 produkter
6 produkter
E-bok
PDF, Tyska, 2013779 kr
Läs direkt efter köp
In Analogie zum deutschen Wissenschaftsbetrieb insgesamt verstand sich die 1920 als Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft gegrundete DFG uber Jahrzehnte hinweg als politiknahe Forderungsinstanz einer national akzentuierten Forschung. Die Autoren veranschaulichen den zunachst revisionistischen, nach 1933 rassistisch-expansionspolitischen und schlie lich abendlandisch-konservativen Kurs der Forschungsgemeinschaft auf den Feldern der Natur- und Technikwissenschaften, der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin- und Biowissenschaften. Uberblicke zur Organisationsgeschichte der Forschungsgemeinschaft und die disziplinubergreifenden Beitrage der Herausgeber werfen daruber hinaus Fragen nach der Liberalisierung der deutschen Forschung und ihrer au erstaatlichen Finanzierung in den 1960er Jahren auf.
E-bok
PDF, Engelska, 2013927 kr
Läs direkt efter köp
Similar to the German enterprise of science as a whole, the German Research Foundation (DFG) - originally conceived as an "e;Emergency Association for German Science"e; (Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft) in 1920 - for decades considered itself as the politically authorized agency for the promotion of a patriotically accentuated science. The authors delineate the course followed by this research foundation in the fields of science and technology, in the humanities and social sciences, medicine, and the biosciences. Initially this path was revisionistic, after 1933 racist and politically expansionistic, and finally, westernized and conservative. Additional surveys on the history of the foundation as an organization and interdisciplinary overviews by the editors raise the issues of the liberalization of German research and its extragovernmental funding during the 1960s.
E-bok
PDF, Tyska, 2018866 kr
Läs direkt efter köp
Die Verfolgung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern durch das NS-Regime und ihre Vertreibung aus Deutschland stellen eine einschneidende Zasur dar. Auch ein Teil derjenigen Gelehrten, die 1920 die Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft - die Vorgangerin der Deutschen Forschungsgemeinschaft - gegrundet und in den folgenden Jahren aufgebaut hatten, war davon betroffen. Von den rund 300 DFG-Gremienmitgliedern der Weimarer Republik fielen 29 nach 1933 der nationalsozialistischen "e;Sauberung"e; der Hochschulen zum Opfer. Sie wurden als Juden oder politische Gegner des NS-Regimes verfolgt und aus dem deutschen Wissenschaftssystem vertrieben. Karin Orth rekonstruiert die Biografien der vertriebenen Gremienmitglieder und wurdigt ihre wissenschaftlichen Leistungen sowie ihre Tatigkeit fur die DFG denn auch ihnen ist zu verdanken, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft zu dem werden konnte, was sie heute ist. Orth leistet mit diesem Band einen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte des fruhen 20. Jahrhunderts und insbesondere zur Geschichte der DFG.
E-bok
PDF, Tyska, 2013261 kr
Läs direkt efter köp
Obwohl bereits ganze Bibliotheken mit Studien zu nationalsozialistischen Konzentrationslagern gefüllt werden können, blieb eine detaillierte Studie über das Führungspersonal der Konzentrationslager bislang aus. Die vorliegende Arbeit schließt diese Forschungslücke. Wer waren die Männer, die vor Ort die Verantwortung trugen, und was wurde aus ihnen nach 1945? Nach einer Einführung über die Entwicklung der nationalsozialistischen Konzentrationslager untersucht die Autorin die sozialstrukturelle Zusammensetzung der Führungsgruppe, wobei sich ein präzises Profil herausbildet. Zur Veranschaulichung werden 9 Werdegänge exemplarisch detailliert präsentiert. Es gelingt Karin Orth dabei, das auf vielfältige Weise verwobene soziale Netz des SS-Führungskorps herauszuarbeiten: Freundschaften und ein eigener sprachlicher Code schufen einen gemeinsamen gesellschaftlichen Kontext, vor allem aber wurde das Geflecht durch die gemeinsam verübten Verbrechen und die Formen der kollektiven Gewalt zusammengehalten. In diesem Zusammenhang verfolgt die Autorin auch die Frage nach der an bestimmte Ereignisse gebundenen Eskalation des Terrors. Schließlich beschreibt Karin Orth, was nach Ende der NS-Herrschaft aus dem Führungspersonal der KZ wurde. Die Ergebnisse der Untersuchung ordnet sie in den Kontext der Bedeutung anderer Tätergruppen im Nationalsozialismus, ihrer Rolle, Funktion und Bedeutung, ein.
E-bok
PDF, Tyska, 2016397 kr
Läs direkt efter köp
Wie ging eine der wichtigsten Akteurinnen des wissenschaftlichen Feldes mit jüdischen Gelehrten um, und welche Folgen hatte dies für die Betroffenen?Karin Orth analysiert erstmals systematisch den Umgang der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit jüdischen Gelehrten. Die Autorin untersucht, welche Maßnahmen der DFG von 1920 bis Anfang der 1960er Jahre Auswirkungen auf jüdische bzw. als »nichtarisch" oder »jüdisch versippt" bezeichnete Wissenschaftler hatten. Anhand von Biografien der Betroffenen zeigt sie das gesamte Panorama der individuellen Verfolgungserfahrungen und wiederkehrende Erfahrungsmuster: Widerstand und Suizid, Exil in der Türkei oder Flucht in die USA, Deportation und Shoah, Überleben in NS-Deutschland. Und nicht zuletzt fragt sie: Wer kehrte nach Kriegsende zur DFG zurück, und wie verhielt sich diese gegenüber den NS-Verfolgten? Als größte und wichtigste Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland ist die DFG eine zentrale Repräsentantin der deutschen Hochschulforschung. Die Ergebnisse, die Karin Orth in diesem Buch zusammengestellt hat, haben daher eine über die Geschichte der Institution DFG hinausgreifende Bedeutung.
E-bok
PDF, Tyska, 2022363 kr
Läs direkt efter köp
»Unehelichkeit« als Normalität in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Eine mikrohistorische Studie über Familie und Sexualität.Außerhalb der Ehe geborene Kinder stellen heute keine Besonderheit dar. Ganz anders vor 200 Jahren: Im frühen 19. Jahrhundert stieg die Rate der unehelichen Kinder von zuvor zwei bis vier Prozent auf nun über 20 Prozent an, lokal – etwa im Südwesten des Großherzogtums Baden – sogar auf über 60 Prozent. Dieser enorme Anstieg wurde registriert, vielfach kommentiert und von bürgerlicher wie kirchlicher Seite häufig als bedrohlich empfunden.Karin Orth untersucht an zwei regionalen badischen Fallbeispielen und der Schweizer Metropole Basel die strukturellen Ursachen dieses Anstiegs und zeigt die Praktiken, Erfahrungen und Auswirkungen der »Illegitimität« auf: »Männerbekanntschaften« und der nichteheliche »Beyschlaf«, (verheimlichte) Schwangerschaft und Niederkunft, »Kindsaussetzung« und »Kindsmord« sowie das Gebären im Basler Bürgerspital. Im Zentrum stehen rund 400 ledige junge Frauen aus dem badischen Südwesten. Sie waren mehrheitlich in unterbäuerlichen Familien aufgewachsen, die in Baden »Unehelichkeit« als Normalität lebten, und transferierten dieses Muster der nichtehelichen Familiengründung nach Basel. An ihrem Beispiel wird der Mikrokosmos der »Unehelichkeit« exemplarisch analysiert.