Der erfolgreiche Generationenwechsel ist für Unternehmen von strategischer Bedeutung und hat erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Volkswirtschaft. Angesichts einer immer noch nicht geschlossenen Nachfolgelücke gewinnt die Mobilisierung von Frauen zunehmend an Bedeutung. Allerdings ist das wirtschaftliche Potenzial von Frauen im Bereich der Unternehmensnachfolge bisher kaum wissenschaftlich untersucht worden.Katrin Isfan untersucht, welche Faktoren das Nachfolgerinnenpotenzial entscheidend determinieren. Sie präsentiert ein differenziertes Bild der gegenwärtigen Situation auf dem Nachfolgemarkt und dokumentiert im Rahmen einer Best-Practice-Analyse nachfolgerelevante Genderspezifika anhand der Erfahrungen erfolgreicher Nachfolgerinnen.
Unternehmensgründungen aus Hochschulen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Transformation wissenschaftlicher Erkenntnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen - sie sind somit auch Keimzellen ökonomischen Wachstums. Ihre volkswirtschaftliche Bedeutung wird spätestens seit den 1990er Jahren von Politik und Wissenschaft gleichermaßen hoch eingeschätzt.Katrin Isfan und Petra Moog befragen erstmals Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter aller Hochschul-Fachbereiche zum Thema Selbständigkeit und Unternehmensgründung. Gerade Hochschullehrer haben als Wissensträger und Meinungsmultiplikatoren entscheidenden Anteil an der Ausbildung und Unterstützung potenzieller Gründer.Mit Hilfe statistischer Analyseverfahren untersuchen die Autorinnendie Haltung der Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter zur Selbständigkeit von Studierenden und Wissenschaftlern,ihren Kenntnisstand im Hinblick auf Gründerinitiativen und Förderinstitutionen,ihre gründungsunterstützenden Aktivitäten unddie Gründungsneigung der wissenschaftlichen Mitarbeiter.