Hitlergrüße, rechtsextreme Schmierereien und Abi-Mottos mit nationalsozialistischen Anspielungen: Rechtsextreme Vorfälle an deutschen Schulen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Aber auch im Bereich des religiös begründeten Extremismus sind problematische Ereignisse feststellbar. Dazu zählen etwa Versuche von Schüler:innen, ihre Mitschüler:innen zu einem „richtigen“ religiösen Verhalten anzuhalten. Diese Vorfälle verdeutlichen, dass Schulen zunehmend als Orte in den Blick geraten, an denen radikale Einstellungen und Verhaltensweisen sichtbar werden. Zugleich gelten sie aber auch als zentrale Orte der Prävention. Denn hier können alle jungen Menschen über einen langen Zeitraum hinweg erreicht werden – ein Umstand, der gerade in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt von besonderer Bedeutung ist. Vor diesem Hintergrund bündelt der Sammelband aktuelle Perspektiven aus Forschung und Praxis zu den Herausforderungen und Chancen im schulischen Umgang mit Radikalisierungsphänomenen. Welche ideologischen Ansprachen erreichen Schüler:innen derzeit? Wie können Schüler:innen gegenüber solchen Ansprachen gestärkt werden, und wie lässt sich eine wirksame Präventionsarbeit am Lernort Schule gestalten? Und welche Interventionsmöglichkeiten bestehen im Falle bereits manifester Radikalisierungsphänomene? Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen sollen sowohl die wissenschaftliche Diskussion über Radikalisierung im schulischen Kontext vertieft als auch praxisnahe Anknüpfungspunkte für pädagogisches Handeln geschaffen werden.
Hitlergrüße, rechtsextreme Schmierereien und Abi-Mottos mit nationalsozialistischen Anspielungen: Rechtsextreme Vorfälle an deutschen Schulen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Aber auch im Bereich des religiös begründeten Extremismus sind problematische Ereignisse feststellbar. Dazu zählen etwa Versuche von Schüler:innen, ihre Mitschüler:innen zu einem „richtigen“ religiösen Verhalten anzuhalten. Diese Vorfälle verdeutlichen, dass Schulen zunehmend als Orte in den Blick geraten, an denen radikale Einstellungen und Verhaltensweisen sichtbar werden. Zugleich gelten sie aber auch als zentrale Orte der Prävention. Denn hier können alle jungen Menschen über einen langen Zeitraum hinweg erreicht werden – ein Umstand, der gerade in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt von besonderer Bedeutung ist. Vor diesem Hintergrund bündelt der Sammelband aktuelle Perspektiven aus Forschung und Praxis zu den Herausforderungen und Chancen im schulischen Umgang mit Radikalisierungsphänomenen. Welche ideologischen Ansprachen erreichen Schüler:innen derzeit? Wie können Schüler:innen gegenüber solchen Ansprachen gestärkt werden, und wie lässt sich eine wirksame Präventionsarbeit am Lernort Schule gestalten? Und welche Interventionsmöglichkeiten bestehen im Falle bereits manifester Radikalisierungsphänomene? Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen sollen sowohl die wissenschaftliche Diskussion über Radikalisierung im schulischen Kontext vertieft als auch praxisnahe Anknüpfungspunkte für pädagogisches Handeln geschaffen werden.
Over the past decades, research on mosque communities has shown that mosques have become not only focal points of public debates concerning Islam’s place in European societies but also important sites where belonging, gender relations, and religious authority are actively negotiated. In light of this vast body of research, we believe it is essential to pause and critically reflect on mosque research itself. How is research on mosques influenced by political, societal, and disciplinary contexts? Who studies mosques and for what reasons? What theoretical and methodological approaches are used? And how is research on mosques complicit in constructing an image of Muslims and Islam in Europe? The contributions in this volume interrogate the epistemic foundations of a field long shaped by suspicion, security politics, and integration debates. They show how positionality, methodological choices, and infrastructural lenses (from architecture to governmental dispositifs) shape knowledge production about mosques, and trace transnational flows of religious education, governance, and identity. By conceptualizing mosques as relational spaces and researchers as active participants in the production of knowledge, this volume opens up new opportunities for reflexive mosque research.
Hitlergrüße, rechtsextreme Schmierereien und Abi-Mottos mit nationalsozialistischen Anspielungen: Rechtsextreme Vorfälle an deutschen Schulen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Aber auch im Bereich des religiös begründeten Extremismus sind problematische Ereignisse feststellbar. Dazu zählen etwa Versuche von Schüler:innen, ihre Mitschüler:innen zu einem „richtigen“ religiösen Verhalten anzuhalten. Diese Vorfälle verdeutlichen, dass Schulen zunehmend als Orte in den Blick geraten, an denen radikale Einstellungen und Verhaltensweisen sichtbar werden. Zugleich gelten sie aber auch als zentrale Orte der Prävention. Denn hier können alle jungen Menschen über einen langen Zeitraum hinweg erreicht werden – ein Umstand, der gerade in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt von besonderer Bedeutung ist. Vor diesem Hintergrund bündelt der Sammelband aktuelle Perspektiven aus Forschung und Praxis zu den Herausforderungen und Chancen im schulischen Umgang mit Radikalisierungsphänomenen. Welche ideologischen Ansprachen erreichen Schüler:innen derzeit? Wie können Schüler:innen gegenüber solchen Ansprachen gestärkt werden, und wie lässt sich eine wirksame Präventionsarbeit am Lernort Schule gestalten? Und welche Interventionsmöglichkeiten bestehen im Falle bereits manifester Radikalisierungsphänomene? Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen sollen sowohl die wissenschaftliche Diskussion über Radikalisierung im schulischen Kontext vertieft als auch praxisnahe Anknüpfungspunkte für pädagogisches Handeln geschaffen werden.
Hitlergrüße, rechtsextreme Schmierereien und Abi-Mottos mit nationalsozialistischen Anspielungen: Rechtsextreme Vorfälle an deutschen Schulen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Aber auch im Bereich des religiös begründeten Extremismus sind problematische Ereignisse feststellbar. Dazu zählen etwa Versuche von Schüler:innen, ihre Mitschüler:innen zu einem „richtigen“ religiösen Verhalten anzuhalten. Diese Vorfälle verdeutlichen, dass Schulen zunehmend als Orte in den Blick geraten, an denen radikale Einstellungen und Verhaltensweisen sichtbar werden. Zugleich gelten sie aber auch als zentrale Orte der Prävention. Denn hier können alle jungen Menschen über einen langen Zeitraum hinweg erreicht werden – ein Umstand, der gerade in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt von besonderer Bedeutung ist. Vor diesem Hintergrund bündelt der Sammelband aktuelle Perspektiven aus Forschung und Praxis zu den Herausforderungen und Chancen im schulischen Umgang mit Radikalisierungsphänomenen. Welche ideologischen Ansprachen erreichen Schüler:innen derzeit? Wie können Schüler:innen gegenüber solchen Ansprachen gestärkt werden, und wie lässt sich eine wirksame Präventionsarbeit am Lernort Schule gestalten? Und welche Interventionsmöglichkeiten bestehen im Falle bereits manifester Radikalisierungsphänomene? Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen sollen sowohl die wissenschaftliche Diskussion über Radikalisierung im schulischen Kontext vertieft als auch praxisnahe Anknüpfungspunkte für pädagogisches Handeln geschaffen werden.
Over the past decades, research on mosque communities has shown that mosques have become not only focal points of public debates concerning Islam’s place in European societies but also important sites where belonging, gender relations, and religious authority are actively negotiated. In light of this vast body of research, we believe it is essential to pause and critically reflect on mosque research itself. How is research on mosques influenced by political, societal, and disciplinary contexts? Who studies mosques and for what reasons? What theoretical and methodological approaches are used? And how is research on mosques complicit in constructing an image of Muslims and Islam in Europe? The contributions in this volume interrogate the epistemic foundations of a field long shaped by suspicion, security politics, and integration debates. They show how positionality, methodological choices, and infrastructural lenses (from architecture to governmental dispositifs) shape knowledge production about mosques, and trace transnational flows of religious education, governance, and identity. By conceptualizing mosques as relational spaces and researchers as active participants in the production of knowledge, this volume opens up new opportunities for reflexive mosque research.