Das Buch bietet eine umfassende, interdisziplinäre Untersuchung der Wechselbeziehungen zwischen gesundheitlichem Verbraucherschutz und grenzüberschreitendem Lebensmittelhandel, wie sie sich während der letzten 50 Jahre durch die Interaktion der relevanten internationalen Institutionen (GATT/WTO und Codex Alimentarius) entwickelt haben. Die langfristige Perspektive, die Analyse einer großen Zahl bisher wenig beachteter Dokumente sowie Beobachtungen aus erster Hand ermöglichen eine differenzierte Bewertung der Effektivität und Legitimität des entstandenen „Regimeverbundes“.
Das Buch bietet eine umfassende, interdisziplinäre Untersuchung der Wechselbeziehungen zwischen gesundheitlichem Verbraucherschutz und grenzüberschreitendem Lebensmittelhandel, wie sie sich während der letzten 50 Jahre durch die Interaktion der relevanten internationalen Institutionen (GATT/WTO und Codex Alimentarius) entwickelt haben. Die langfristige Perspektive, die Analyse einer großen Zahl bisher wenig beachteter Dokumente sowie Beobachtungen aus erster Hand ermöglichen eine differenzierte Bewertung der Effektivität und Legitimität des entstandenen „Regimeverbundes“.
In den 1990er Jahren hat die internationale Politikwissenschaft verstärkt argumentative, interpretative, (sozial)konstruktivistische, kognitive und lerntheoretische Ansätze der Politikanalyse hervorgebracht. Diese haben die politische Funktion und Bedeutung von Wissen, Ideen und Argumentationen betont und im Detail untersucht. Das Buch bietet eine Zusammenschau und Bilanz dieser in der Bundesrepublik nur vereinzelt rezipierten Ansätze. Wissenszentrierte Politikanalysen legen nahe, Politik als argumentativ oder von neuen Erkenntnissen geprägten Lernprozess zu verstehen. Die gegenwartsdiagnostische Fragestellung lautet daher: - Befördert die aufziehende Wissensgesellschaft eine lernende Politik? - Ist Politik lernfähig? - Was heißt Lernen in politischen Kontexten?