Matthias Meitzler – författare
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Dieser Band versammelt Studien zu den gesellschaftlichen, kulturellen,
rechtlichen, medialen, religiösen, ethischen und medizinischen Aspekten
des Spannungsverhältnisses von Existenz und Nichtexistenz. Vormals als
eindeutig empfundene Grenzziehungen verlieren ihre Konturen. Traditionelle
Wissenssysteme können diesen Zugewinn an Ambivalenz nicht mehr
adäquat abbilden und müssen daher neuen Deutungsmustern Platz machen.
Die sozialwissenschaftliche Analyse zeigt: Wer, wann, wo, wie und warum
tot ist, hängt von den Bezugsfeldern ab, in denen die Diagnose gestellt wird.
Was das Lebensende ist, womit es einher geht, was es auslöst und wie es
beobachtet werden kann, lässt sich in einer ausdifferenzierten Welt also nicht
mehr ,objektiv‘ bestimmen. Dennoch sind Versuche, hier eine unbestechliche
Tatsächlichkeit zu unterstellen, nach wie vor weit verbreitet. Sie basieren
auf hegemonialen Wissensansprüchen, die sich bei näherer Betrachtung
als kultur- und situationsspezifisch herausstellen. In dem vorliegenden Band wird
anhand konkreter Problemkonstellationen veranschaulicht, dass Leben und Tod
weniger antagonistisch sind, als es den Anschein haben mag.
Die Herausgeber
Thorsten Benkel und Matthias Meitzler lehren Soziologie an der Universität Passau.
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Der Einfluss von Norbert Elias als soziologischer Klassiker ist unbestritten. Dieser Status verdankt sich in erster Linie seiner Theorie vom Zivilisationsprozess. In dessen Geist steht auch Elias‘ 1982 erschienenes und in mehrere Sprachen übersetztes Buch Über die Einsamkeit der Sterbenden in unseren Tagen. Dort widmet er sich der Frage, wie Menschen der Endlichkeit des Lebens gegenüberstehen, unter welchen Bedingungen sie sterben, sich voneinander verabschieden, umeinander trauern und sich aneinander erinnern. Im Zentrum steht die Einsicht, dass es immerzu die Lebenden sind, die das Sterblichkeitsproblem zu bewältigen haben. Menschen in zivilisierten Gesellschaften tun dies Elias zufolge, indem sie Sterben und Tod verdrängen. Als schambesetztes Thema werde das Lebensende in alltäglichen Gesprächssituationen zumeist ausgeblendet; ferner haben sich Sterbeprozesse im Zuge sozialer Ausdifferenzierung vom heimischen Familienumfeld in Institutionen wie das Krankenhaus verlagert. Diese Entwicklung führe dazu, dass heute anders gestorben werde als früher: steril, geräuschlos, unauffällig – und vor allem einsam.
Für die thanatosoziologische Erforschung des Umgangs mit Sterben, Tod und Trauer erwies sich Elias‘ Studie als Meilenstein. Kein anderes deutschsprachiges Buch dürfte in diesem Zusammenhang häufiger zitiert worden sein. Was jedoch fehlt, ist eine systematische Überprüfung der empirischen Aktualität seiner Thesen. Dieses Desiderat bildet den Ansatzpunkt für die vorliegende Untersuchung. Ausgehend von originären qualitativen Forschungen werden zentrale Aspekte der Elias’schen Perspektive aufgegriffen und auf ihre Anschlussfähigkeit hin analysiert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, was der soziale Wandel der vergangenen Jahrzehnte für die heutige Situation der Sterbenden bedeutet.
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Jahrbuch für Tod und Gesellschaft 2026
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Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben dazu. Doch im Alltag wird ihnen nur stellenweise Platz eingeräumt. Doch wie kann dem Leben Sinn verliehen werden, wenn sein Ende verschleiert wird? Eine Soziologie des Lebensendes muss mit dem gesellschaftlichen Wandel Schritt halten, sofern sie ihren Gegenstand nicht aus den Augen verlieren möchte. Wenn sich die sozialen Verhältnisse des Lebens verändern, hat dies auch einen Einfluss auf dessen Ende.Der vorliegende Band versammelt aktuelle Studien, die allesamt im Sinne soziologischer Aufklärung Einblicke in diese Randbereiche der Gesellschaft geben. Denn das Leben vom Ende her zu denken, führt nur zu ergiebigen Einsichten, wenn zunächst das Lebensende in den Fokus der Aufmerksamkeit gestellt wird.Mit Beiträgen vonAnna Bauer | Thorsten Benkel | Patrik Budenz | Ekkehard Coenen | Ursula Engelfried-Rave | Matthias Meitzler | Melanie Pierburg | Daniel Schönefeld | Miriam Sitter | Stephanie Stadelbacher | Tony Walter