Norbert Gestring - Böcker
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5 produkter
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1 560 kr
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Die interdisziplinäre Studie untersucht Lyrik, die in städtischen Räumen zu sehen oder zu hören ist. Aus literaturwissenschaftlicher Perspektive interessieren vor allem die Ästhetik, Sprachgestaltung und Ortsbezüglichkeit der präsentierten Lyrik, aus stadtsoziologischer Sicht die Einbindung der Projekte in stadtpolitische Konstellationen, Debatten über öffentliche Räume und ihr Beitrag zur Produktion des jeweiligen Raums. Das Spektrum der analysierten Lyrikprojekte ist vielfältig. Es reicht von Wandgedichten an Hausfassaden und Audiowalks in Stadtvierteln über Gedichte auf Lesezeichen, die vom Hubschrauber auf öffentliche Plätze abgeworfen werden, oder großformatige Projektionen an repräsentative Gebäude einer Stadt bis zu informellen, durch Dichter:innen oder Anwohner:innen initiierte Formen, etwa Gedichte auf kopierten Zetteln, die in Parks oder U-Bahnen aufgehängt werden und derart ihr „Recht auf Stadt" (Henri Lefebvre) beanspruchen. Lyrikprojekte in urbanen Räumen wurden bisher nicht untersucht. Die Studie schließt nicht nur dieses Desiderat der Lyrikforschung, sondern bietet durch den interdisziplinären Ansatz kreative Interpretationen von Gedichten in städtischen Kontexten, die für ein breites Lesepublikum interessant sind.
348 kr
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Ökologie und Urbane Lebensweise
Untersuchungen zu einem anscheinend unauflöslichen Widerspruch
Häftad, Tyska, 1997
555 kr
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"Okologie und urbane Lebensweise" geht Fragen nach: welche Verhaltensanforderungen mit okologischen Massnahmen und Techniken fur die Bewohner verbunden sind; wo am Beispiel des okologischen Wohnens die Widerstande gegen den eigentlich gutgeheissenen okologischen Umbau liegen; welche gute Grunde die Menschen haben, sich gegen die damit moglicherweise verbundenen Verhaltenszumutungen zu wehren; aber auch: welche Chancen es dafur gibt, dass die Verhaltensanforderungen einer okologischen Lebensweise, insbesondere eines okologischen Wohnens akzeptiert werden, Wie lasst sich, was nach gangiger Auffassung nicht miteinander vereinbar erscheint, miteinander versohnen: Okologie und Stadt? Ein neuer Blick auf die Diskussion uber den okologischen Stadtumbau. Rezension erschienen in ekz-Bibl. Bereich 1998 (...) Nicht nur fur Grossstadtbibliotheken sehr empfohlen.
Prozesse der Integration und Ausgrenzung
Türkische Migranten der zweiten Generation
Häftad, Tyska, 2006
654 kr
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1 Ein großer Teil der zweiten Generation türkischer Migranten ist mittlerweile erwachsen geworden. Sie sind die Kinder der Arbeitsmigranten aus den sech- ger und siebziger Jahren, sind in Bildungsinstitutionen der BRD sozialisiert und haben die Türkei als Herkunftsland ihrer Eltern kennen gelernt. Dieses Buch befasst sich mit den Eingliederungsprozessen von türkischen Migranten der zweiten Generation, die einen Hauptschulabschluss gemacht haben. An welchen gesellschaftlichen und subjektiven Faktoren sich ihre Integrations- und A- grenzungsverläufe entscheiden, ist die leitende Frage dieser Studie. Spätestens mit dem Aufwachsen einer zweiten Generation ist auch für die deutsche Gesellschaft die Integration von Migranten ein politisch und wiss- schaftlich relevantes Thema. Die Arbeitsmigranten der ersten Generation w- den durch die Rekrutierung als ‚Gastarbeiter’ in den Arbeitsmarkt integriert, nicht aber in andere Bereiche der Gesellschaft. Dies gilt in besonderem Maße für die erste Generation türkischer Migranten. Das Leben gesellschaftlicher Randständigkeit ertrugen sie mit der Perspektive, in das Herkunftsland zurü- zukehren. Für die zweite Generation türkischer Migranten dagegen stellt sich die Frage der Integration unausweichlich. Aus ihnen sind längst dauerhafte Einwanderer geworden. Es kann davon ausgegangen werden, dass sie die Rü- kehrperspektive aufgegeben haben und sich an den hiesigen gesellschaftlichen Standards orientieren. Der erste theoretische Bezugspunkt der Studie sind somit Theorien über die Integration von Einwanderern. Ein zweiter Bezugspunkt ist die Debatte über neue Formen sozialer - gleichheit, die mit Begriffen wie urban underclass und soziale Ausgrenzung beschrieben werden.
385 kr
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Großstädte sind derzeit wieder zu Orten sozialer Bewegungen geworden. Mit Slogans wie „oben bleiben“ (Stuttgart) oder „Recht auf Stadt“ (Hamburg) artikuliert sich heute auf unterschiedliche Weise ein Protest, der auf sich verändernde urbane Realitäten Bezug nimmt und dabei eine breite mediale Resonanz findet. Gleichwohl werden oft nur bestimmte Formen der Organisation und des Protests als legitime soziale Bewegungen anerkannt. Andere werden als NIMBY, Not-in-my-backyard-Intitiativen, definiert und diskreditiert oder als Riots entpolitisiert. Es ist keineswegs ausgemacht, welche Initiativen und Bewegungen sich für ein „Recht auf Stadt“ im Sinne Lefebvres und damit für Aneignung und Umverteilung einsetzen, indem sie gegen die verbreitete stadtpolitische Konzentration auf Wettbewerb und Wachstum agieren, und welche möglicherweise gerade über ihr bürgerschaftliches Engagement ein (partizipativer) Teil einer neoliberalen Governance werden.